VSA:
Die passenden Bücher

AutoKrise

Mario Candeias / Rainer Rilling / Bernd Röttger / Stefan Thimmel (Hrsg.)
Globale Ökonomie des Autos
Mobilität | Arbeit | Konversion
300 Seiten | EUR 19.80
ISBN 978-3-89965-458-5

Krisenbewusstsein

Richard Detje / Wolfgang Menz / Sarah Nies / Dieter Sauer
Krise ohne Konflikt?
Interessen- und Handlungsorientierungen im Betrieb – die Sicht von Betroffenen
152 Seiten; EUR 12.80
ISBN 978-3-89965-453-0

Dumpinglöhne

Günter Wallraff/Frank Bsirske/
Franz-Josef Möllenberg (Hrsg.)
Leben ohne Mindestlohn –
Arm wegen Arbeit

Niedriglöhner, Leiharbeiter und »Aufstocker« erzählen
176 Seiten | 12.80 EUR
ISBN 978-3-89965-447-9

Schon mal Hartz IV gewesen?

Brigitte Vallenthin
"Ich bin dann mal Hartz IV"
(K)Ein Einzelfallbericht
Mit einem Vorwort von Helga Spindler
120 Seiten, EUR 9.80
ISBN 978-3-89965-433-2

Kapitalismusanalyse

Stephan Krüger
Allgemeine Theorie der Kapitalakkumulation
Konjunkturzyklus und langfristige Entwicklungstendenzen
1024 Seiten | EUR 58.00
ISBN 978-3-89965-376-2

Bisherige Dossiers mit Kommentaren & Kurzanalysen sowie Leseproben zu den Themen

Arbeitsmarkt | Konjunktur

In diesem Dossier haben wir die Kommentare, Kurzanalysen und Leseproben zusammengestellt, in den die aktuellen Arbeitsmarktzahlen bzw. die Konjunkturentwicklung behandelt werden.

Kommentare | Kurzanalysen | Leseproben

31. August 2013Bernhard Müller

Arbeitslosigkeit: ein Wahlkampf Thema?

Die Parteien des bürgerlichen Lagers preisen die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt als Erfolg der Regierungspolitik. Die Behauptung lautet: In Deutschland haben so viele Menschen Arbeit wie noch nie, insbesondere die Jugendarbeitslosigkeit ist die niedrigste in ganz Europa. Mehr...

4. August 2013Joachim Bischoff / Bernhard Müller: Arbeitsmarkt & soziale Spaltung

Deutschland-Bilanz

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat dieses Land während zwei Legislaturperioden mit letztlich großen Herausforderungen geprägt; gestützt auf die christdemokratische Partei, die sie seit weit mehr als einem Jahrzehnt zusätzlich managt. Aber die letzte, die schwarz-gelbe Legislaturperiode hat entgegen der öffentlichen Meinung im Alltagsbewusstsein der großen Mehrheit der Bevölkerung auch wenig überzeugende Seiten. Mehr...

6. März 2013Bernhard Müller: Die aktuellen Arbeitsmarktzahlen

Prekarisierung ist europäisch

Anders als in Deutschland ist die Situation auf den Arbeitsmärkten in vielen europäischen Nachbarstaaten bedrückend. Eurostat schätzt, dass im Januar 2013 in der EU27 insgesamt 26,217 Mio. Männer und Frauen arbeitslos waren, davon 18,998 Mio. im Euroraum. Gegenüber Januar 2012 nahm die Zahl der Arbeitslosen in der EU27 um 1,890 Mio. und im Euroraum um 1,909 Mio. zu. Mehr...

16. Januar 2013Joachim Bischoff: Die aktuelle Konjunkturentwicklung

Neues deutsches »Wirtschaftswunder«?

Die deutsche Wirtschaftsleistung ist im letzten Quartal des Jahres 2012 um 0,5% geschrumpft. Gleichwohl kann sich die bundesdeutsche Ökonomie von der rezessiven Entwicklung in Europa und der Euro-Zone absetzen und weist für das Gesamtjahr 2012 mit 0,7% ein leichtes Plus aus. Mehr...

11. Januar 2013Joachim Bischoff: Wie Wachstum nicht erreicht werden kann

Droge Niedrigzins

Die Europäische Zentralbank (EZB) hält die Leitzinsen im Euroraum auch für das Jahr 2013 auf dem Rekordtief von 0,75%. Zugleich dämpfte der Präsident der Notenbank, Mario Draghi, Erwartungen auf eine Zinssenkung infolge der nächsten Sitzungen. Der Rat habe einstimmig entschieden, den Leitzins nicht zu ändern. Mehr...

31. Dezember 2012Joachim Bischoff: Ökonomisch-politische Konstellationen zu Beginn des Wahljahrs

Geduld, Folterwerkzeuge und ein Fettnäpfchen-Kandidat

Das wirtschaftliche Umfeld wird im Jahr 2013 nicht besser, sondern schwieriger, so die Einschätzung von Bundeskanzlerin Angela Merkel in ihrer Ansprache zum Jahreswechsel. Sie mahnt die Bundesbürger zu »viel Geduld. Die Krise ist noch längst nicht überwunden.« Bemerkenswert ist an dieser Aussage, dass die politisch Verantwortlichen in der Bewertung der ökonomischen Rahmenbedingungen dem Großteil der Wirtschaftsinstitute folgen. Mehr...

21. Dezember 2012Joachim Bischoff

Mitten in der Krise eine konjunkturelle Delle?

Der Chef des Euro-Rettungsschirms ESM, Klaus Regling, sieht deutliche Fortschritte in der Überwindung der Euro-Krise. »Gut die Hälfte« der Arbeit sei getan. »Es dauert noch zwei oder drei Jahre, dann haben alle Euro-Länder Haushaltsdefizite unter 3% ihres Bruttoinlandsprodukts, und sie sind auf gutem Wege zu einem ausgeglichenen Haushalt. Mehr...

30. November 2012Bernhard Müller: Der Arbeitsmarkt im November

Im Sog der europäischen Wirtschafts- und Finanzkrise

Die Arbeitsmarktzahl für den November signalisieren eine deutliche Trendwende bei der Beschäftigungsentwicklung in Deutschland. Auch wenn dies offiziell eher noch schöngeredet wird, wächst die Arbeitslosigkeit im Jahresvergleich. Dieser Trend wird sich verstärken, wenn auf nationaler wie europäischer Ebene nicht mit arbeitsmarkt- und wirtschaftpolitischen Maßnahmen gegengesteuert wird. Mehr...

8. Oktober 2012J. Bischoff / R. Detje: Zur Lage der Weltwirtschaft 2012 / 2013

Vor einem neuen Einbruch?

In Europa wird ein gewaltiger politischer Scherbenhaufen aufgetürmt. Seit einem halben Jahrzehnt wütet die Doppelkrise der Finanzmärkte und der realen Akkumulation auf jenem Kontinent, von dem im Jahr 2000 von den neoliberal gesinnten Eliten proklamiert wurde, er würde zur wettbewerbsfähigsten, dynamischsten und innovativsten Region des Weltmarktes. Mehr...

5. Oktober 2012Bernhard Müller

Was tun gegen prekäre Beschäftigung?

Nach einer aktuellen Meldung haben immer mehr Lohnabhängige in Deutschland zwei Jobs. Im März 2012 gingen 8,8% der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten einem Nebenjob mit geringfügiger Entlohnung nach. Demnach verdienen sich rund 2,5 Mio. lohnabhängig Beschäftigte etwas zu ihrer Hauptbeschäftigung dazu. Im Juni 2003 waren es laut Statistik mit rund 1,2 Mio. Beschäftigten nur halb so viele. Das entsprach einem Anteil von 4,3%. Diese Tendenz zum »Zweitjob« hat viel mit der... Mehr...

28. September 2012Joachim Bischoff und Bernhard Müller

Warnzeichen – keine Trendwende?

Die Bundesagentur für Arbeit spricht mit Blick auf die aktuellen Tendenzen bei der beschäftigten Lohnarbeit von Warnzeichen: »Es ist keine Trendwende«. Den Warnzeichen eines auf hohem Niveau nachlassenden Stellenangebots und einer saisonbereinigt steigenden Arbeitslosigkeit stehe eine weiter wachsende Beschäftigtenzahl gegenüber. Auch von der Kurzarbeit gingen keine Warnsignale aus. Mehr...

31. August 2012Joachim Bischoff / Bernhard Müller: Lahmende Konjunktur als ein Grund

Trendwende auf dem Arbeitsmarkt

Ein sich andeutende Dämpfung der Ökonomie auch hierzulande führt zu einer Trendwende bei den Arbeitslosenzahlen. Die deutsche Wirtschaft ist im zweiten Quartal nur noch wenig gewachsen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes hat das reale Bruttoinlandsprodukt saison- und kalenderbereinigt um 0,3% zugelegt, nach +0,5 Prozent im ersten Quartal. Faktisch deuten diese Berechnungsergebnisse einer positiven Null auf Stagnation der gesamtwirtschaftlichen Leistung hin. Mehr...

17. August 2012Joachim Bischoff / Bernhard Müller

Hartz IV ein Gewinn – Gewinn für wen?

Altkanzler Gerhard Schröder wertet die vor zehn Jahren von ihm aus der Taufe gehobene Einführung von Hartz IV als Gewinn für Deutschland. Es gebe zwei Millionen Arbeitslose weniger im Vergleich zu 2005, sagte Schröder der Bild-Zeitung. Allerdings fragt sich – Gewinn für wen? Mehr...

14. August 2012Joachim Bischoff

Die fatalen Wirkungen niedriger Zinsen

Die Rendite von 30-jährigen deutschen Staatsanleihen ist auf ein neues Rekordtief gefallen. Sie liegt trotz der langen Laufzeit bei lediglich knapp über 2%. Der Bundesfinanzminister kann sich also weiter über hervorragende Bedingungen am Schuldenmarkt freuen: Für den riesigen Schuldenberg muss er immer weniger Zinsen bezahlen. Für kurzfristige Bonds gibt sogar nur noch Negativzinsen. Mehr...

5. Juni 2012Bernhard Müller: Die Arbeitslosenzahlen im Mai

Rückgang mit Besorgnis

»Die Zahl der Arbeitslosen ist im Mai auf dem niedrigsten Stand seit 20 Jahren gefallen.« Diese Botschaft der Bundesagentur für Arbeit liest sich auf den ersten Blick wie eine Fortsetzung der im europäischen Vergleich positiven Entwicklung von Wirtschaft und Arbeitsmarkt in Deutschland. Während die rezessiven Entwicklungstendenzen in den südeuropäischen Krisenländer die Arbeitslosigkeit auf immer neue Höchststände treibt (in Spanien z.B. 24,1%), verzeichnet Deutschland im März mit 5,5% immer... Mehr...

4. Mai 2012Bernhard Müller

Schuldenkrise schlägt auf den Arbeitsmarkt durch

Die Zahl der Arbeitslosen ist in der Berliner Republik im April unter die Marke von drei Millionen gesunken. Das entspricht einer Quote von 7%. Ganz im Gegensatz zu der positiven Monatsbilanz steht die düstere Lage fast im gesamten restlichen Europa. Die Eurozone ist nach zwei Quartalen mit rückläufiger Wirtschaftsleistung in einer Rezession. Mehr...

28. April 2012Richard Detje: Gewerkschaften sollen Armutslöhne abnicken

CDU: Mindestlohn-Farce

Im November letzten Jahres hatte die CDU auf ihrem Parteitag in Leipzig die Eckpunkte ihres Vorschlags für einen Mindestlohn beschlossen. Dass sich eine Arbeitsgruppe der CDU/CSU-Fraktion nun auf ein Modell verständigte, hat nichts mit weiteren Erkenntnisfortschritten zu tun, sondern mit den Wahlen in Schleswig-Holstein am 6. und in Nordrhein-Westfalen am 13. Mai. Mehr...

16. April 2012Bernhard Müller

Umbau der sozialen Sicherung und Verstärkung von Prekarität

»Die soziale Sicherungsfunktion der Arbeitslosenversicherung nimmt stetig ab«. Dies ist die zentrale These des DGB-Experten Wilhelm Adamy. Worauf stützt sich die Einschätzung vom anhaltenden Niedergang der Arbeitslosenversicherung? Immer mehr Lohnabhängige erhalten im Falle eines Verlustes ihres Jobs kein Arbeitslosengeld, sondern sind unmittelbar Fälle der sozialen Mindestsicherung und werden ohne Übergang zu Hartz-IV-EmpfängerInnen. Zwischen 2008 und 2011 lag der Zuwachs nach Berechnungen des... Mehr...

2. März 2012Joachim Bischoff / Bernhard Müller

Trotz Wirtschaftsflaute stabile Beschäftigung

Der Arbeitsmarkt in Deutschland zeigt trotz Wirtschaftsflaute keine Anzeichen von Schwäche. Die deutsche Wirtschaft befindet sich zum Jahreswechsel in einer Schwächephase, von der noch keineswegs ausgemacht ist, ob sie nur vorübergehend ist. Nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes ist das reale Bruttoinlandsprodukt im vierten Quartal 2011 saison- und kalenderbereinigt um 0,2% geschrumpft, nach einem Zuwachs von 0,6% im dritten Quartal. Mehr...

7. Februar 2012Richard Detje: Armutslöhne – Leiharbeit – Werkverträge

Modèle Allemagne

In Frankreich feiert das »Modell Deutschland« gegenwärtig eine Auferstehung. Allerdings nicht als jener »Rheinische Kapitalismus«, der für Sozialstaatlichkeit, ausbalancierte industrielle Beziehungen und ein enges Geflecht zwischen Banken und Unternehmen stand. Mit dem Aufstieg des Finanzmarktkapitalismus ist dieses Modell historisch geworden. Mehr...

18. Januar 2012Joachim Bischoff: Regierung senkt Wachstumsprognose

»Winterdelle« oder Abwärtsspirale?

Die Bundesregierung hat ihre Prognose für das Wirtschaftswachstum 2012 gesenkt. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) werde in diesem Jahr voraussichtlich nur um 0,7% wachsen, sagte Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) bei der Vorstellung des Jahreswirtschaftsberichts. Die deutsche Wirtschaft sei nach wie vor in einer »erfreulich robusten Verfassung«. Mehr...

12. Januar 2012Joachim Bischoff / Richard Detje

Absturz in die Rezession?

Die gesamtwirtschaftliche Leistung ist in Deutschland im Jahr 2011 robust gestiegen. Im Gesamtjahr lag die Wachstumsrate des Bruttoinlandsprodukts (BIP) preisbereinigt bei 3%. Damit wuchs die größte europäische Volkswirtschaft doppelt so schnell wie die Wirtschaft des gesamten Euroraums. Mehr...

4. Januar 2012Joachim Bischoff / Bernhard Müller

Arbeitsmarkt Hamburg: Hauptsache Optimismus

Sönke Fock, seit Mai 2011 Chef der Hamburger Arbeitsagentur, macht erneut auf Optimismus. Es zeichne sich ab, dass bei guter Nachfrage nach Arbeitskräften auch in der Hansestadt Geringqualifizierte, Ältere, Behinderte oder Arbeitslose mit Migrationshintergrund eine bessere Chance auf eine feste Beschäftigung hätten. Mehr...

3. Januar 2012Joachim Bischoff / Bernhard Müller: Die europäische Hegemonialmacht als Ausnahme

Arbeitsmarkt: Alles gut im Jahr 2012?

Die ökonomische Schlechtwetterfront – Rückgang der Weltkonjunktur, Krise der öffentlichen Finanzen, Krise der Banken und des Finanzmarktes – schlägt sich auf den Arbeitsmärkten in den kapitalistischen Metropolen, darunter auch in der Euro-Zone, deutlich nieder. Die Situation ist in vielen europäischen Nachbarstaaten bedrückend. Mehr...

1. Dezember 2011Joachim Bischoff / Bernhard Müller

Sinkende Arbeitslosigkeit – steigende Armut

Das heraufziehende ökonomische Schlechtwettergebiet – deutliche Abschwächung der Weltkonjunktur, Krise der öffentlichen Finanzen, der Banken und des Finanzmarktes – zeichnet sich auf den Arbeitsmärkten der Republik noch nicht ab. Im Gegenteil: »Der deutsche Arbeitsmarkt profitiert von der bisher guten wirtschaftlichen Entwicklung. Im November ist keine Eintrübung zu erkennen«, so das BA-Vorstandsmitglied Arlt. Mehr...

8. November 2011Joachim Bischoff/Richard Detje: Arbeitsmarkt und Konjunktur gehen wieder bergab

»Nur noch kurzes Zeitfenster«

Die Weltwirtschaft steht am Rande einer erneuten Rezession auf dem Arbeitsmarkt. So lautet die neueste Prognose der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO). Dem »World of Work Report 2011« zufolge verzögert sich die globale wirtschaftliche Erholung. Daher habe sich die Beschäftigungslage in fast zwei Drittel aller Industrieländer und in der Hälfte der Entwicklungs- und Schwellenländer wieder verschlechtert. Schon Ende 2010 waren mehr als 200 Millionen Menschen arbeitslos. Mehr...

30. September 2011Bernhard Müller: Arbeitslosenzahlen im September gesunken

Arbeitsmarkt gut – Aussichten trübe

Die Lage auf dem deutschen Arbeitsmarkt hat sich im September erneut verbessert. Infolge der Herbstbelebung ist die Zahl der offiziell registrierten Arbeitslosen von August auf September um 149.000 auf 2.796.000 gesunken. Saisonbereinigt wurde für den September ein Minus von 26.000 errechnet. Der Rückgang der Arbeitslosigkeit setzt sich damit fort. Im Vergleich zum Vorjahr waren 231.000 weniger Arbeitslose registriert. Der Arbeitslosenquote sank um 0,4% auf nun mehr 6,6%. Mehr...

1. September 2011Bernhard Müller: Mit prekären Jobs in die nächste Krise

Von wegen »Sprungbrett für gute Arbeit«

Bei der Beschäftigung und den Steuereinnahmen macht sich die Verlangsamung des wirtschaftlichen Wachstums erfahrungsgemäß erst mit einer zeitlichen Verzögerung bemerkbar. So hat sich die Lage auf dem deutschen Arbeitsmarkt im August kaum verändert. Die Bundesagentur für Arbeit (BA) registrierte in dem Ferienmonat 2,945 Mio. Arbeitslose. Das waren 5.000 mehr als im Juli und 238.000 weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote ist im Vergleich zum Juli unverändert bei 7,0% geblieben. Mehr...

9. August 2011Joachim Bischoff: Wachstumsverlangsamung als Hintergrund

Schuldendesaster befördert Börsen-Turbulenzen

Die Schuldenkrise in den USA und der Euro-Zone hat die internationalen Wertpapierbörsen in mehreren Stufen talwärts getrieben. Gegenüber den Jahreshöchstständen dieses Jahres notieren die Aktienindizes Anfang August um 15-20% niedriger. In einem Teil der Medien wird diese abrupte Korrektur in den Preisen von Wertpapieren kleingeredet. Von einem Crash könne keine Rede sein. Ein massiver Kurseinbruch von 4-5% pro Börsentag bleibt gleichwohl ein ungewöhnliches Ereignis. Mehr...

4. August 2011Joachim Bischoff: Der US-Schulden Deal

Zwischenstopp in der Abwärtsspirale

Die Rating-Agenturen signalisieren nach dem politischen Kompromiss in den USA Entspannung. Nach dem mühselig ausgehandelten Schuldendeal behalten die Staatsanleihen auch weiterhin die Bestnote AAA und gehören damit zu den sichersten Anlagen der Welt. Aber diese professionellen Beobachter der Finanzmärkte haben auch deutlich erklärt, dass die Budget- und Schuldensituation in den USA weiterhin unter kritischer Beobachtung steht. Mehr...

21. Juli 2011Redaktion Sozialismus: Leiharbeit und Geringverdienende nehmen zu

Es trifft vor allem die Ärmeren

Jetzt ist es auch amtlich: Das »German Miracle«, d.h. der beeindruckende Aufstieg aus der schweren Wirtschafts- und Finanzkrise, basiert vor allem auf der Ausweitung prekärer Beschäftigung und weiteren gravierenden Einkommensverlusten der abhängig Beschäftigten. Mehr...

17. Juli 2011Joachim Bischoff: Die Gefahr eines ökonomisch-finanziellen Supergaus

Auf des Messers Schneide

Das Wirtschafts- und Währungssystem der Nachkriegsordnung steht nach etlichen Umbauten auf des Messers Schneide. Bislang hat die kapitalistische Ökonomie aus schneidenden Widersprüchen immer wieder in ruhigeres Fahrwasser zurückgefunden. In den nächsten Tagen müssen aber in zwei lang verschleppten Problemfeldern folgenreiche politische Entscheidungen fallen: Mehr...

15. Juli 2011Joachim Bischoff: Keine Stabilisierung in Sicht

USA im Konjunktur- und Schuldendilemma

Die Konjunktur in den USA will trotz jahrelanger Null-Zins-Politik der US-Notenbank (FED) nicht in Schwung kommen: Nach zuletzt stark enttäuschenden Daten aus der Industrie, zum Konsum und vom Immobilienmarkt schwächelt auch der wichtige Arbeitsmarkt. Konsequenz: Der US-Konjunkturmotor stottert. Schlimmer ist allerdings: Es ist kein Stabilisierungsmittel in Sicht. Mehr...

3. Juli 2011Joachim Bischoff / Bernhard Müller: Die Arbeitsmarktzahlen im Juni

Job-Boom?

Die gute wirtschaftliche Entwicklung hat die Arbeitslosigkeit weiter gedrückt. 2,9 Mio. Menschen waren im Juni ohne Arbeit. Das waren 66.000 oder 2,3% Menschen ohne Arbeit weniger als im Mai und 8,1% (255.000) weniger als im Juni vergangenen Jahres. Saisonbereinigt errechnet sich für den Juni ein Minus von 8.000. Die Arbeitslosenquote lag mit 6,9% um 0,6% unter dem entsprechenden Wert des Vorjahresmonats. Mehr...

14. Mai 2011Joachim Bischoff / Bernhard Müller: Die aktuellen Konjunkturprognosen

Aufschwung, mehr Steuern und der Mythos »Schuldenbremse«

Der Konjunkturaufschwung läuft weiter gut, wenngleich dies vor allem eine Sonderentwicklung in Deutschland markiert. Zu Recht wird davon gesprochen, dass sich für Europa eine allmähliche Verfestigung des Wirtschaftsaufschwungs abzeichnet und Deutschland dabei die Rolle eines Motors einnimmt, allerdings verweisen die politischen Umwälzungen in Nordafrika und im Nahen Osten sowie die Katastrophen in Japan auf deutliche Risiken. Mehr...

8. April 2011Joachim Bischoff: Konjunkturoptimismus und Konjunkturrisiken

Aufschwung und Schuldenkrise

Die gesellschaftspolitischen Auseinandersetzungen werden heftiger, während die Große Krise zunehmend in Vergessenheit gerät. Mit Blick auf die aktuellen Wirtschaftsdaten läuft die bundesdeutsche Konjunktur vorzüglich, sodass längst wieder reichlich Ideologen unterwegs sind. Einer der bekanntesten unter ihnen, Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn, warnt angesichts der Anfrage Portugals nach EU-Finanzhilfen, vor staatlichen Rettungsmaßnahmen. Mehr...

3. April 2011Joachim Bischoff:

Japans Katastrophe und die Folgen

Die Aussichten für die Globalökonomie haben sich mitten im Erholungsprozess von der »Großen Krise« deutlich eingetrübt. Eine der Ursachen ist das Inferno in Japan und in dessen Folge die Reaktorkatastrophe in Fukushima. Die wichtigsten Gründe der instabiler gewordenen Gesamtlage: Mehr...

14. März 2011Michael Wendl: Der Tarifabschluss mit den Bundesländern

Haushalts- schlägt Tarifpolitik

Am 10. März haben sich ver.di und die Tarifunion des Beamtenbundes auf der einen Seite mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) auf der anderen Seite auf eine Anhebung der Arbeitsentgelte und auf Veränderungen bei der Eingruppierung der Beschäftigten in bestimmte Entgeltgruppen verständigt. Mehr...

5. Februar 2011Joachim Bischoff: Einmal mehr: »It’s the economy«

Zeitenwende: die Vormachtstellung der USA erodiert

Die USA haben die Regierungsumbildung in Ägypten als unzureichende Antwort auf die Massenproteste kritisiert. »Die Regierung kann nicht einfach die Karten neu mischen und dann stillstehen.« Präsident Obama mahnt zu Reformen. Die US-Regierung erwägt eine Kürzung der Auslandshilfe in Höhe von jährlich 1,5 Mrd. US-Dollar. Diese Unterstützung ist für das Machtgefüge in Ägypten zentral. Mehr...

27. Januar 2011Joachim Bischoff

Deutschland als Konjunkturlokomotive?

Nach einem turbulenten Jahr 2010 ist zum Jahreswechsel etwas Ruhe an den Finanzmärkten eingekehrt. Der Schutzschirm für den Euro, der Ankauf von Staatsanleihen seitens der EZB und andere Rettungsmaßnahmen haben die manifeste Krise an der europäischen Peripherie entschärft. In den USA hat die lockere Geldpolitik der Notenbank (Fed) »wagemutigeren« Investoren Erträge beschert, die die Markterwartungen übertroffen haben. Größere Abschreibungen blieben ihnen erspart, es kam weder zu einer Deflation... Mehr...

12. Januar 2011Bernhard Sander

Die konjunkturellen Herausforderungen in NRW 2011

Das in Essen ansässige Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) hat für das kommende Jahr eine Prognose der wirtschaftlichen Entwicklung des Bundeslandes gewagt, aus der politische Schlussfolgerungen gezogen werden können.[1] Mehr...

1. Dezember 2010Joachim Bischoff / Bernhard Müller: Die neuen Arbeitslosenzahlen

Rekorde auf dem Arbeitsmarkt

US-Notenbank-Chef Ben Bernanke hat vor den Folgen einer anhaltend hohen Arbeitslosigkeit gewarnt. Sollte diese auf dem aktuellen Niveau bleiben, werde dies zu »sehr ernsthaften ökonomischen und sozialen Konsequenzen« führen. Der Hintergrund in den USA: Nach der Rezession wächst die US-Wirtschaft zwar wieder, aber die Arbeitslosigkeit verharrt bei für die Vereinigten Staaten ungewöhnlich hohen knapp 10%. Ganz anders in Deutschland. Mehr...

8. November 2010Joachim Bischoff

Hilft eine Ausweitung der Geldversorgung gegen eine fragile Wirtschaftskonjunktur?

Das fragile Wirtschaftswachstum in den entwickelten kapitalistischen Staaten (OECD) verlangsamt sich gegen Jahresende. Die OECD prognostiziert, dass sich die Hauptländer nach kurzer Erholung mancherorts bereits in einer Phase der Wachstumsverlangsamung befinden. Mehr...

29. Oktober 2010Redaktion Sozialismus: Die aktuellen Arbeitsmarkdaten

Prekärer Job-Aufschwung

Die wirtschaftliche Erholung 2010 mit einem voraussichtlichen Zuwachs der Wirtschaftsleistung von 3,4% in Deutschland zeigt deutliche Spuren am Arbeitsmarkt. Die Zahl der offiziell als arbeitslos registrierten Erwerbspersonen ist im Oktober unter drei Millionen gefallen. Mehr...

15. Oktober 2010Redaktion Sozialismus: Zum Herbstgutachten der Wirtschaftsforschungsinstitute

Expansiver Pfad oder fragile Konstellation?

Die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute haben ihre Einschätzung der Konjunktur deutlich korrigiert. Deutschland wächst so stark wie keine andere kapitalistische Metropole. In ihrem Herbstgutachten erwarten sie für 2011 in Deutschland ein Wachstum von 2%. Im laufenden Jahr dürfte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) sogar um 3,5% zulegen – so stark wie seit der Wiedervereinigung nicht mehr. Mehr...

25. September 2010Redaktion Sozialismus

Ökonomie und Politik – verkehrte Welt?

Von den Börsen, Devisenmärkten oder auch dem Kursbarometer der Edelmetalle Gold und Silber sind wir im bisherigen Krisenverlauf erhebliche Auf- und Abwärtsbewegungen gewöhnt. Während die herrschende Meinung darüber jubiliert, dass man die Verluste seit dem Konkurs der Lehman-Bank im September 2008 wieder aufgeholt habe, stellt sich die Realität in den einschlägigen Publikationsorganen ganz anders dar: Dort zirkulieren Horrorszenarien. Mehr...

2. September 2010Bernhard Müller: Die aktuellen Arbeitslosenzahlen

Aufschwung auf dem Arbeitsmarkt?

Der deutsche Arbeitsmarkt profitiert weiter von der wirtschaftlichen Erholung. Die Zahl der offiziell Arbeitslosen sank im August saisonbereinigt geringfügig um 17.000 auf 3,188 Millionen. Gleichzeitig haben viele Firmen auch die Kurzarbeit zurückfahren. Hatten auf dem Höhepunkt der Kurzarbeit im Mai 2009 noch rund 1,6 Millionen ArbeitnehmerInnen verkürzt gearbeitet, ist ihre Zahl bis zum Juni auf gut 400 000 Personen gesunken. Mehr...

26. August 2010Red. Sozialismus: Die Herausforderungen für die politischen Lager

Krisenüberwindung?

Viele sprechen nach einem bislang imposanten Wirtschaftswachstum im Jahr 2010 von einem XL-Aufschwung in Deutschland und dem Ende der Krise – da lassen jüngste Ergebnisse einer vergleichenden Meinungsumfrage der Bertelsmann-Stiftung aufhorchen.  Mehr...

30. Juli 2010Redaktion Sozialismus: Arbeitsmarkt – die Lage & Perspektiven

Jobwunder?

Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im Juli 2010 saisonbereinigt um 20.000 gesunken. Unbereinigt stieg die Arbeitslosenzahl um 39.000 auf 3,2 Mio. Die Arbeitslosenquote nahm gegenüber Juni um 0,1 Punkte auf 7,6% zu. Vor einem Jahr hatte sie bei 8,2% gelegen. Am Arbeitsmarkt zeigt sich weiterhin eine positive Entwicklung der Erwerbstätigkeit. Im Juni 2010 waren nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes 40,3 Mio. Personen mit Wohnort in Deutschland erwerbstätig.  Mehr...

1. Juli 2010Redaktion Sozialismus

Aufschwungsignale?

Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im Juni erneut gesunken. Bundesweit waren 3,153 Mio. Menschen auf Jobsuche, wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) mitteilte. Das waren 88.000 Menschen weniger als im Mai und 257.000 weniger als vor einem Jahr. Saisonbereinigt ging die Arbeitslosenzahl um 21.000 auf 3,230 Millionen zurück. Mehr...

3. Mai 2010Richard Detje

Warum steigt die Arbeitslosigkeit nicht in der Krise?

Gibt es doch ein "deutsches Beschäftigungswunder"? Um 162.000 ist die Zahl der Arbeitslosen im April 2010 gegenüber März gesunken. Gegenüber dem Vorjahresmonat 2009 ist das ein Rückgang um 178.000. Und verglichen mit dem Tiefpunkt der Arbeitslosigkeit im Vorkrisenjahr 2008 zählt die Bundesagentur für Arbeit gerade einmal 130.000 Erwerbslose mehr. Mehr...

16. April 2010Joachim Bischoff

Langsamer Aufstieg bei großen Risiken

Der Internationale Währungsfonds hat in einer Studie und auch die Konjunkturforschungsinstitute haben in ihrem Frühjahrsgutachten für Deutschland einen langsamen Aufstieg aus der großen Krise prognostiziert. Sind damit die Probleme der Realökonomie bewegbar? Mehr...

2. April 2010Joachim Bischoff

Konjunkturfrühling in Japan?

Die japanische Volkswirtschaft konnte im vierten Quartal 2009 ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts verzeichnen. Zeichnet sich damit für das asiatische Lande ein veritabler Konjunkturfrühling ab oder legen die erkennbaren Frühlingsboten falsche Schlussfolgerungen nahe? Mehr...

29. März 2010Richard Detje

Arbeitsmarkt 2010

Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hat seine Frühjahrsprognose zur Arbeitsmarktentwicklung 2010 mit einer entwarnenden und einer warnenden Botschaft zugleich versehen. Die Entwarnung: "Derzeit gibt es keine Anzeichen für eine verzögerte abrupte Reaktion des Arbeitsmarktes auf die Wirtschaftskrise." Mehr...

16. Februar 2010Richard Detje

Durch Arbeitslosigkeit in die Deflation?

Auf den ersten Blick schien es eine jener Meldungen zu sein, die man von der Bundesregierung mittlerweile gewohnt ist. Ob im internen Streit, in der politischen Kommentierung oder in der realen Entwicklung: Sie kommt gegenwärtig aus den negativen Schlagzeilen nicht heraus. Mehr...

15. Februar 2010Joachim Bischoff /Norbert Weber

Ein neue Phase der großen Krise

Die meisten Regierungen und Notenbanken der entwickelten kapitalistischen Länder haben in den letzten beiden Jahren, gestützt auf ihre hohe Kreditwürdigkeit auf den internationalen Finanzmärkten, massiv gegen die große globale Krise interveniert. Die Konsequenz: In ihrer Funktion als letzter Kreditgeber wurden die öffentlichen Ausgaben massiv ausgeweitet und die Notenbanken haben gleichfalls ohne Rücksicht auf ihre Bilanzen reichlich Liquidität zur Verfügung gestellt. Mehr...

1. Februar 2010Joachim Bischoff

Achterbahnfahrt im Währungssystem

Manager und Politiker üben sich vor allem in Europa in Schönwetterrhetorik. Sie verkünden, dass die Wirtschafts- und Finanzkrise überstanden sei und die nationalen Ökonomien wieder wachsen. In der Tat sind die europäischen Volkswirtschaften zu einem zögerlichen Wachstum übergegangen. Aber die Devisen- und Wertpapierbörsen signalisieren wenig Aufbruch für die EU insgesamt und für den Euro-Raum im Besonderen. Mehr...

31. Januar 2010Joachim Bischoff

Lokomotive der Weltwirtschaft und Entwicklungsland zugleich

Die ökonomische Entwicklung der VR China steht weltweit im Zentrum kritischer Betrachtung. China hat in der großen Finanz- und Wirtschaftskrise politisch konsequent reagiert und durch ein großes Konjunkturprogramm verhindert, dass auch die chinesische Ökonomie in den Abwärtsstrudel der Globalökonomie hineingerissen wurde. Mehr...

29. Januar 2010Joachim Bischoff

Die Wirtschafts- und Finanzkrise ist noch nicht ausgestanden

Ausgehend von den Immobilienmärkten platzte im Frühjahr 2007 in wichtigen kapitalistischen Ländern die große Kreditblase und verstärkte rückschlagend die seit längerem der Expansion des Kredits unterliegende chronische Überakkumulation. Zeitweilig drohte der gesamte Krisenprozess in mehreren kapitalistischen Metropolen außer Kontrolle zu geraten. Nach immensen Interventionen der Notenbanken und der Regierungen konnte die Abwärtstendenz abgefangen werden. Überall zeichnet sich nun ein... Mehr...

6. Januar 2010Richard Detje

Relativ ''robust'', aber mit prekären Aussichten

Auch die schwarz-gelbe Regierungskoalition betont, dass die schwere Finanz und Wirtschaftskrise noch nicht ausgestanden ist. Allerdings: Die befürchtete große Entlassungswelle ist in 2009 ausgeblieben. Auch im Dezember ist die Zahl der Arbeitslosen nur leicht auf 3,28 Mio. angestiegen. Mehr...

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