Das neue Supplement

Michael Brie | Joachim Bischoff
Ist der Kapitalismus am Ende?
Über Gesellschaftsanalyse, Interregnum, Produktivitätsrätsel und fehlende Systemopposition
Sozialismus.de | Supplement zu Heft 10/2017
72 Seiten | EUR 7.00
ISBN 978-3-89965-879-8

Neue VSA: Bücher

Ingrid Artus/Peter Birke/Stefan Kerber-Clasen/Wolfgang Menz (Hrsg.)
Sorge-Kämpfe
Auseinandersetzungen um Arbeit in sozialen Dienstleistungen
336 Seiten | EUR 26.80
ISBN 978-3-89965-766-1

Jürgen Bönig
Karl Marx in Hamburg
Der Produktionsprozess des »Kapital«
184 Seiten | durchgängig farbig | Festeinband | viele bislang unveröffentlichte Fotos und historische Abbildungen | EUR 19.80
ISBN 978-3-89965-751-7

Mohssen Massarrat
Braucht die Welt den Finanzsektor?
Postkapitalistische Perspektiven
304 Seiten | EUR 24.80
ISBN 978-3-89965-725-8

Joachim Bischoff
Donald Trump – ein Präsident mit Risiko
Die USA zwischen Niedergang der Demokratie und dem Umsturz der Weltordnung
Eine Flugschrift
160 Seiten | EUR 14.80
ISBN 978-3-89965-750-0

Frank Deppe
1917 | 2017
Revolution und Gegenrevolution
256 Seiten | EUR19.80
ISBN 978-3-89965-754-8

Joachim Bischoff / Fritz Fiehler / Stephan Krüger / Christoph Lieber
Vom Kapital lernen
Die Aktualität von Marx’ Kritik der politischen Ökonomie
192 Seiten | EUR 15.80
ISBN 978-389965-752-4

Ingo Schmidt (Hrsg.)
Das Kapital @ 150 | Russische Revolution @ 100
»Das Kapital« und die Revolutionen gegen »Das Kapital«
320 Seiten | EUR 24.80
ISBN 978-3-89965-733-3

Michael R. Krätke
Kritik der politischen Ökonomie heute
Zeitgenosse Marx
248 Seiten | EUR 19.80
ISBN 978-3-89965-732-6

26. Januar 2017 Redaktion Sozialismus

Neubeginn mit Martin Schulz?

Die deutschen Sozialdemokraten haben ihren Kanzlerkandidaten nominiert – der langjährige Europapolitiker Martin Schulz übernimmt diese Aufgabe und mit ihr zugleich den Parteivorsitz.

Der Rücktritt Sigmar Gabriels war überfällig. Sieben Jahre lang hat er die Partei durch eine erzwungene Opposition und die ungeliebte Koalition erneut an der bestimmenden Seite Angela Merkels gesteuert und wie beim Mindestlohn auch zu kleineren Erfolgen im Politikfeld »soziale Gerechtigkeit« geführt. Doch das tiefsitzende Stigma der Beteiligung an der neoliberalen Demontage des Sozialstaates – Hartz IV-Regime, Rentenkürzungen, Privatisierungen, deregulierte Arbeitsmärkte mit prekärer Beschäftigung und enorm erweitertem Niedriglohnsektor – konnte die SPD unter Gabriels Vorsitz nicht abschütteln.

Bei der letzten Bundestagswahl war die Partei mit Peer Steinbrück und Neo­liberalismus light auf 25,7% abgesackt und verlor als Regierungspartei weiter. Mit zuletzt rund 20% WählerInnenzustimmung hatten weder Gabriel noch die SPD auch nur den Hauch einer Chance der Revitalisierung als Volkspartei mit Anspruch auf das Kanzleramt. Zweifelsohne ist das nicht allein Gabriels Versagen, seine sprichwörtlichen »Pudding«-Qualitäten waren nicht zuletzt Ausdruck der Unentschiedenheit der Gesamtpartei. Gabriel wusste, dass er mit schlechten Umfragewerten eher eine Belastung im SPD-Wahlkampf gewesen wäre. Eine bloß programmatische Stärkung des vermutlich entscheidenden Themas soziale Gerechtigkeit würde nicht ausreichen.

Der komplette Kommentar erscheint in Heft 2-2017 von Sozialismus und kann als Leseprobe-pdf-Datei heruntergeladen werden!

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