Aktuelle Ausgabe der Zeitung Sozialismus

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Neue VSA: Bücher

Ulrich Duchrow
Mit Luther, Marx & Papst den Kapitalismus überwinden
Eine Flugschrift in Kooperation mit Publik-Forum
156 Seiten | EUR 14.00
ISBN 978-3-89965-753-1

Thorsten Schulten / Heiner Dribbusch / Gerhard Bäcker / Christina Klenner (Hrsg.)
Tarifpolitik als Gesellschaftspolitik
Strategische Herausforderungen im 21. Jahrhundert
Beiträge zu Ehren von Reinhard Bispinck
336 Seiten | EUR 24.80
ISBN 978-3-89965-769-2

FORUM GEWERKSCHAFTEN
Pfadwechsel in der Tarifpolitik
Plädoyer für ein verteilungspolitisches Gesamtkonzept
Supplement der Zeitschrift Sozialismus 5 / 2017
44 Seiten | EUR 7.00
ISBN 978-3-89965-876-7

Vom Wiederaufbau
zur Arbeit 4.0

IG Metall Bayern: 70 Jahre Fortschritt durch Tarif­politik
Mit einem Vorwort von Jörg Hofmann und einer Einleitung von Jürgen Wechsler
304 Seiten | Großformat | Hardcover | Halbleinen | viele Fotos und Dokumente | EUR 19.80
ISBN 978-3-89965-761-6

Andreas Fisahn
Hinter verschlossenen Türen: Halbierte Demokratie
Autoritären Staat verhindern | Beteiligung erweitern
AttacBasisTexte 51
128 Seiten | EUR 9.00
ISBN 978-3-89965-756-2

Michael Brie
LENIN neu entdecken
Das hellblaue Bändchen zur Dialektik der Revolution & Metaphysik der Herrschaft
160 Seiten | EUR 12.00
ISBN 978-3-89965-734-0

Alfred Schröder / Heiner Karuscheit
Das Revolutionsjahr 1917
Bolschewiki, Bauern und die proletarische Revolution
176 Seiten | EUR 17.80
ISBN 978-3-89965-735-7

Jörg Meyer (Hrsg.)
Arbeiten & Feminismus
Gespräche mit Führungsfrauen aus Gewerkschaften, Politik & Wissenschaft
120 Seiten | EUR 11.00
ISBN 978-3-89965-748-7

Tobias Boos/Hanna Lichtenberger/Armin Puller (Hrsg.)
Mit Poulantzas arbeiten
... um aktuelle Macht- und Herrschaftsverhältnisse zu verstehen
256 Seiten | EUR 18.80
ISBN 978-3-89965-653-4

Klaus Busch/Axel Troost/
Gesine Schwan/Frank Bsirske/
Joachim Bischoff/Mechthild Schrooten/Harald Wolf
Europa geht auch solidarisch!
Streitschrift für eine andere Europäische Union
88 Seiten | EUR 7.50
ISBN 978-3-89965745-6

26. Januar 2017 Redaktion Sozialismus

Neubeginn mit Martin Schulz?

Die deutschen Sozialdemokraten haben ihren Kanzlerkandidaten nominiert – der langjährige Europapolitiker Martin Schulz übernimmt diese Aufgabe und mit ihr zugleich den Parteivorsitz.

Der Rücktritt Sigmar Gabriels war überfällig. Sieben Jahre lang hat er die Partei durch eine erzwungene Opposition und die ungeliebte Koalition erneut an der bestimmenden Seite Angela Merkels gesteuert und wie beim Mindestlohn auch zu kleineren Erfolgen im Politikfeld »soziale Gerechtigkeit« geführt. Doch das tiefsitzende Stigma der Beteiligung an der neoliberalen Demontage des Sozialstaates – Hartz IV-Regime, Rentenkürzungen, Privatisierungen, deregulierte Arbeitsmärkte mit prekärer Beschäftigung und enorm erweitertem Niedriglohnsektor – konnte die SPD unter Gabriels Vorsitz nicht abschütteln.

Bei der letzten Bundestagswahl war die Partei mit Peer Steinbrück und Neo­liberalismus light auf 25,7% abgesackt und verlor als Regierungspartei weiter. Mit zuletzt rund 20% WählerInnenzustimmung hatten weder Gabriel noch die SPD auch nur den Hauch einer Chance der Revitalisierung als Volkspartei mit Anspruch auf das Kanzleramt. Zweifelsohne ist das nicht allein Gabriels Versagen, seine sprichwörtlichen »Pudding«-Qualitäten waren nicht zuletzt Ausdruck der Unentschiedenheit der Gesamtpartei. Gabriel wusste, dass er mit schlechten Umfragewerten eher eine Belastung im SPD-Wahlkampf gewesen wäre. Eine bloß programmatische Stärkung des vermutlich entscheidenden Themas soziale Gerechtigkeit würde nicht ausreichen.

Der komplette Kommentar erscheint in Heft 2-2017 von Sozialismus und kann als Leseprobe-pdf-Datei heruntergeladen werden!

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