Der Sieg von Donald Trump bei den US-Präsident­schaftswahlen ist ein Donnerschlag. Zunächst einmal ist damit die Gefahr weiterer rechtspopulistischer Eroberungszüge auch in ­Europa gewachsen,

  • wenn in Österreich am 4. Dezember ein weiteres Mal zur Wahl eines neuen Präsidenten aufgerufen wird,
  • wenn am 17. März 2017 Geert Wilders’ »Partij voor de Vrijheid« sich anschickt, stärkste Partei im niederländischen Parlament zu werden,
  • und wenn am 23. April und dann in der 2. Runde am 7. Mai Marine Le Pen das Erbe der französischen Republik beansprucht.

Gleichwohl gilt: Widerstand ist unverzichtbar.

Das müssen wir schon selber schaffen. Auch hierzulande wähnt sich die AfD bereits als legitime Vertreterin des Kampfes gegen das Establishment der Berliner Republik und will wie die Trump-Truppe in den USA ihre Postionen mithilfe der »Sozialen Netzwerke« verbreiten.

Gegen die Mobilisierung von Affekt und Ressentiment setzen wir Aufklärung und politische Gegen­entwürfe. Und wir werben für eine proeuropäische Reform­option. Denn ohne die kritische Beförderung einer Reform­alternative, die den Menschen Wege zum Abbau der sozialen Spaltungen aufzeigt, wird den Ängsten vor drohendem Abstieg nicht zu begegnen sein und eine Zurückdrängung der Rechten nicht gelingen.

Das Rettende wächst nicht von allein. Die Zeitschrift Sozialismus kann mit der Printausgabe und den aktuellen Beiträgen auf der Website einen Beitrag dazu leisten, dass der »Saatboden eines neuen Faschismus« (Jürgen Habermas) nicht ­Früchte trägt. Dafür brauchen wir die Unterstützung ­unserer Leserinnen und Leser.

Deshalb bitten wir kurz vor Beginn eines entscheidenden Wahljahres erneut

  • um eine einmalige, möglichst großzügige ­Spende an Richard Detje-Euscher,
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Vielen herzlichen Dank für die Treue und Unterstützung unseres linken Projektes!

Redaktion Sozialismus

Quelle: http://www.sozialismus.de/kommentare_analysen/spendenaufruf/