Das Projekt

»Es wäre in der Tat sehr angenehm, wenn eine wirklich wissenschaftliche sozialistische Zeitschrift erschiene.«
(Marx an Engels im Juli 1877)

Die Zeitschrift »Sozialismus« ist ein monatlich erscheinendes Forum für die politische Debatte der gewerkschaftlichen und politischen Linken in der Bundesrepublik Deutschland. Manuskripte und Zuschriften sind daher ausdrücklich erwünscht.

Jedes zweite Heft enthält ein Supplement mit einem Umfang von zwischen 40 und 56 Seiten. Sie enthalten aktuelle Interventionen, Hintergrundwissen oder Diskussionsbeiträge zur marxistischen Theorie (auch übersetzte Beiträge von AutorInnen aus anderen Ländern), zur Geschichte der deutschen und internationalen Arbeiterbewegung etc.

Sozialismus wird herausgegeben von
Heinz Bierbaum, Joachim Bischoff, Klaus Bullan, Frank Deppe, Otto König, Sybille Stamm, Michael Wendl und SoSt [Sozialistische Studiengruppen] e.V.

Forum Gewerkschaften

Das Forum Gewerkschaften ist ein regelmäßiger Bestandteil jeder Sozialismus-Ausgabe. In ihm werden zentrale Themen (Tarifrunden, »Gute Arbeit« etc.) der gewerkschaftlichen Organisation in der Bundesrepublik kommentiert und diskutiert. Darüber hinaus wird gelegentlich ein Blick auf gewerkschaftliche Entwicklungen in anderen Ländern gerichtet. Ein besonderen Stellenwert hat die im Heft 9/2010 begonnene Diskussion über neue strategischen Orientierungen, die weitergeführt wird.

Im Beirat des Forum Gewerkschaften arbeiten mit:
Heinz Bierbaum, Frank Deppe, Richard Detje, Christoph ­Ehlscheid, Michael Erhardt, Frank Iwer, Klaus Peter Kisker, Dieter Knauß, Jörg ­Köhlinger, Otto König, Joachim Kreimer-de Fries, Klaus Pickshaus, Lilo ­Rademacher, Bernd Riexinger, Manfred Scherbaum, Michael Schlecht, Gabriele Schmidt, Horst Schmitthenner, Sybille Stamm, Hans-Jürgen Urban, Michael Wendl, Jörg Wiedemuth

Unsere Themen

 

  • aktuelle Berichterstattung und Kommentierung der ökonomischen und politischen Ereignisse in der Bundesrepublik, der Europäischen Union und darüber hinaus
  • Durchleuchtung der sozialen Spaltungen
  • Argumente gegen den Neoliberalismus der herrschenden Eliten
  • Widerstandslinien der gewerkschaftlichen und sozialen Bewegungen
  • Berichte und Kommentare der Gewerkschaftslinken im Forum Gewerkschaften
  • der Blick über den Tellerrand: internationale Entwicklungen (Krieg und Völkerrecht, BRIC-Staaten Brasilien, Russland, Indien, China, Entwicklungsperspektiven in Lateinamerika und anderen Ländern der "Dritten Welt" etc.)
  • Verbreitung der internationalen Debatte der Linken um Analyse und Kritik der kapitalistischen Gesellschaftsformation, in Kooperation mit Autorinnen und Autoren sowie mit Zeitschriften aus Frankreich, Italien, Großbritannien und den USA
  • Theorie- und Programmdebatte: Perspektiven von Sozialdemokratie und Grünen, Entwicklung der Partei DIE LINKE, Überakkumulation und Finanzmarktkrise, Globalisierung und Gouvernementalität
  • Besprechung und Kritik einschlägiger Neuerscheinungen
  • Ausblicke auf die Geschichte der Linken

 

Die Redaktion beteiligt sich an der Ausrichtung von Tagungen, Kongressen und Workshops (in Kooperation mit WISSENTransfer, der Rosa-Luxemburg-Stiftung, Helle Panke u.a.) und organisiert Seminare zu politischer Bildungsarbeit.

Zur Geschichte

Seit 1972 erschienen bisher rund 350 Ausgaben. Motiv für die Herausgabe der Zeitschrift war der unbefriedigende Zustand der sozialistisch-kommunistischen Zeitschriften zu Beginn der 1970er Jahre. Die zentrale These der Redaktion lautete (und dies gilt noch heute als Aufgabenstellung): auf Dauer können sich auch marxistische Zeitschriften der Notwendigkeit nicht entziehen, Plattform für kontroverse Diskussionen zu sein.

Sie richtete sich gegen die damals weit verbreitete Position, man müsse möglichst positive Beiträge veröffentlichen, da kritische oder gar selbstkritische Debattenbeiträge letztlich nur Verwirrung stiften würden. Dagegen setzten und setzen wir die Maxime von Karl Marx: »Rücksichtslosigkeit ist erste Bedingung aller Kritik«.

Es bleibt auch heute noch eine schwierige Gratwanderung, eine aktuelle und zugleich wissenschaftliche sozialistische Zeitschrift zu machen, die sich in kritischer Distanz zum etablierten Wissenschaftsbetrieb versteht, zugleich aber theoretisch fundiert und für Gewerkschafter und engagierte Sozialisten lesbar ist.

Eine Präsentation von Geschichte und Intention des Zeitschriftenprojektes auf der Linken Medienakademie [LiMA] im März 2010 kann als pdf-Datei heruntergeladen werden.

Sozialismus braucht Spenden

Keine linke Zeitschrift kann allein vom Verkauf der Exemplare existieren, zumal wenn neben der gedruckten Ausgabe ein kostenloser wochenaktueller Artikel- und Informationsdienst im Internet angeboten wird. Auch Sozialismus ist daher – trotz stabiler Druckauflage und steigender Zugriffszahlen im Netz – auf Spenden der LeserInnen angewiesen.

Spendenkonto
Richard Detje-Euscher | Hamburger Sparkasse [Haspa]
Blz 200 505 50 | Konto-Nr. 1268 120977

Zurück