Das Projekt

»Es wäre in der Tat sehr angenehm, wenn eine wirklich wissenschaftliche sozialistische Zeitschrift erschiene.«
(Marx an Engels im Juli 1877)

Die Zeitschrift Sozialismus ist ein monatlich erscheinendes Forum für die Debatte der gewerkschaftlichen und politischen Linken in der Bundesrepublik Deutschland. Jedes zweite Heft enthält ein Supplement im Umfang von zwischen 32 und 56 Seiten mit aktuellen Interventionen, Hintergrundwissen oder Diskussionsbeiträgen zur marxistischen Theorie (auch übersetzte Beiträge von AutorInnen aus anderen Ländern), zur Geschichte der deutschen und internationalen Arbeiterbewegung etc.

Sozialismus wird herausgegeben von
Heinz Bierbaum, Joachim Bischoff, Klaus Bullan, Frank Deppe, Otto König, Sybille Stamm, Michael Wendl und SoSt [Sozialistische Studiengruppen] e.V.

In der Redaktion der Zeitschrift arbeiten
Richard Detje, Marion Fisch, Christoph Lieber, Bernhard Müller, Björn Radke, Bernhard Sander, Klaus Schneider, Gerd Siebecke

Forum Gewerkschaften

Das Forum Gewerkschaften ist ein regelmäßiger Bestandteil jeder Sozialismus-Ausgabe. In ihm werden zentrale Themen gewerkschaftlicher Programmatik und Organisation kommentiert und diskutiert. Darüber hinaus werden Entwicklungen in anderen Ländern beobachtet. Ein besonderen Stellenwert hat die Diskussion über neue strategischen Orientierungen (z.B. zu »Wirtschaftsdemokratie«).

Beirat des Forum Gewerkschaften:
Heinz Bierbaum, Günter Busch, Frank Deppe, Richard Detje, Christoph ­Ehlscheid, Michael Erhardt, Klaus Peter Kisker, Dieter Knauß, Jörg ­Köhlinger, Otto König, Klaus Pickshaus, Lilo ­Rademacher, Sabine Reiner, Bernd Riexinger, Heidi Scharf, Manfred Scherbaum, Michael Schlecht, Gabriele Schmidt, Horst Schmitthenner, Sybille Stamm, Hans-Jürgen Urban, Gerhard Wick, Jörg Wiedemuth

Unsere Partner

Sozialismus ist Mitglied des Netzwerks transform! europe, das aus 29 linken europäischen Forschungs- und Bildungseinrichtungen aus 20 Ländern besteht. Das Netzwerk definiert sich programmatisch als ein »Netzwerk für alternatives Denken und politischen Dialog« und ist von der Partei der Europäischen Linken (EL) als die mit ihr korrespondierende politische Stiftung anerkannt.

Außerdem ist Sozialismus Gründungsmitglied und Kooperationspartner von linksnet, eines Netzprojektes für linke Politik und Wissenschaft von inzwischen mehr als 50 Zeitschriften, das im Jahr 2000 online ging. Die Entstehungsgeschichte und den Charakter des Projektes hat Rainer Rilling in seinem Beitrag LinksNet: Ein Unikat – von links beschrieben.

Unsere Themen

 

  • Aktuelle Berichterstattung über ökonomische und politische Ereignisse in der Bundesrepublik, der EU und darüber hinaus
  • Durchleuchtung der sozialen Spaltungen
  • Widerstand der gewerkschaftlichen und sozialen Bewegungen
  • Berichte und Kommentare der Gewerkschaftslinken im Forum Gewerkschaften
  • Internationale Entwicklungen (Krieg und Völkerrecht, BRIC-Staaten Brasilien, Russland, Indien, China, Entwicklungsperspektiven in Lateinamerika und anderen Ländern der »Dritten Welt« etc.)
  • Internationale Debatte um Analyse und Kritik der kapitalistischen Gesellschaftsformation, in Kooperation mit Autorinnen und Autoren sowie mit Zeitschriften aus anderen Ländern
  • Theorie & Programm: Strategie von Sozialdemokratie und der LINKEN, Überakkumulation und Finanzmarktkrise, Globalisierung und Gouvernementalität
  • Besprechung und Kritik einschlägiger Neuerscheinungen
  • Ausblicke auf die Geschichte der Linken

 

Die Redaktion beteiligt sich an Tagungen, Kongressen und Workshops (in Kooperation mit WISSENTransfer, der Rosa-Luxemburg-Stiftung, Helle Panke u.a.) und organisiert Seminare zu politischer Bildungsarbeit.

Zur Geschichte

Die Zeitschrift erscheint – in unterschiedlichem Erscheinungsrhytmus – seit 1972. Motiv für die Herausgabe war der unbefriedigende Zustand der sozialistisch-kommunistischen Blätter zu Beginn der 1970er Jahre. Die zentrale These der Redaktion lautete (und dies gilt noch heute als Aufgabenstellung): Marxistische Zeitschriften müssen eine Plattform für kontroverse Diskussionen sein. Das richtete sich gegen die damals weit verbreitete Position, man müsse vor allem positive Beiträge veröffentlichen, da kritische oder gar selbstkritische Debattenbeiträge letztlich nur Verwirrung stiften würden. Dagegen setzten und setzen wir die Maxime von Karl Marx: »Rücksichtslosigkeit ist erste Bedingung aller Kritik«.

Es bleibt auch heute noch eine schwierige Gratwanderung, eine aktuelle und zugleich wissenschaftliche sozialistische Zeitschrift zu machen, die sich in kritischer Distanz zum etablierten Wissenschaftsbetrieb versteht, zugleich aber theoretisch fundiert und für Gewerkschafter und engagierte Sozialisten lesbar ist.

Eine Präsentation von Geschichte und Intention des Zeitschriftenprojektes auf der Linken Medienakademie [LiMA] im März 2010 kann als pdf-Datei heruntergeladen werden.

Sozialismus braucht Spenden

Keine linke Zeitschrift kann allein vom Verkauf der Exemplare existieren, zumal wenn neben der gedruckten Ausgabe ein kostenloser wochenaktueller Artikel- und Informationsdienst im Internet angeboten wird. Auch Sozialismus ist daher – trotz stabiler Druckauflage und steigender Zugriffszahlen im Netz – auf Spenden der LeserInnen angewiesen.

Spendenkonto
Bankverbindung: Richard Detje-Euscher | Hamburger Sparkasse
IBAN: DE 2820 0505 5012 6812 0977 | BIC: HASPDEHHXXX
Gläubiger-Identifikationsnummer im SEPA-Lastschriftverfahren
DE36ZZZ00001138198

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