Aktuelle Termine

Hier informieren wir über politische Veranstaltungen und interessante andere Termine.
Informationen und Anregungen bitte per Fax [040 | 28 09 52 77-50] oder an unsere eMail-Adresse schicken: redaktion@sozialismus.de

19. September 2017Hamburg | 20:00 Uhr | Polittbüro, Steindamm 45

Hypotheken deutscher Besatzungsherrschaft

Die Reparationsfrage ist nach wie vor ein brisantes Kapitel der deutschen Nachkriegsgeschichte. Bis auf den heutigen Tag hat Griechenland vergeblich Entschädigungen einfordert. Dabei geht es insbesondere um die deutsche Zwangsanleihe bei der griechischen Zentralbank, das der jüdischen Gemeinde Thessaloniki geraubte Gold sowie die Entschädigung der über 100 griechischen Märtyrerdörfer, in denen die Wehrmacht und die SS Massaker unter der Zivilbevölkerung anrichteten. Vortrag und Diskussion mit Karl Heinz Roth (Stiftung für Sozialgeschichte, Bremen); Eintritt 10,00 €.

21. September 2017Greifswald | 19:00 Uhr | Fischstr. 11

Gewerkschaften und Digitalisierung des Arbeitslebens

Wird ein informationstechnologischer Rationalisierungsschub zu massivem Arbeitsplatzabbau führen und werden Gewerkschaften im Zuge der digitalen Vernetzung von Wertschöpfungsketten ihre Organisationsgrundlagen einbüßen? Ursula Schumm-Garling, em. Hochschullehrerin der Universität Dortmund, setzt sich mit den möglichen Folgen von Industrie 4.0. auseinander.

23. September 2017Hamburg | 12:00 Uhr | Treffpunkt Heine-Denkmal auf dem Rathausmarkt

Wo traf Marx wen in Hamburg – und warum?

Jürgen Bönig hat in seinem Buch Karl Marx in Hamburg aufgezeigt, dass dieser insgesamt fünf Mal in Hamburg weilte. Warum kam er in die Hansestadt? Was sah er zu jener Zeit dort? Und wen traf Marx wo? Unser Autor begibt sich eineinhalb Stunden auf dessen Spuren und entdeckt spannende Orte und Zusammenhänge. Die Spaziergänge sind eine gemeinsame Veranstaltung der Rosa Luxemburg Stiftung Hamburg und des VSA: Verlags. Teilnahmebeitrag: 5 Euro, Anmeldung unter anmeldung@rls-hamburg.de.

24. Oktober 2017Hamburg | 18:30 Uhr | Uni, Allendeplatz 1 (Pferdestall), R. 245

Alfred Schröder/Heiner Karuscheit: Die unverstandenen Revolutionen – Russland im Jahre 1917

Während die marxistische Linke die Februarrevolution zumeist nur als Vorspiel des Oktobers sah, betrachtete die bürgerliche Geschichtsschreibung mehrheitlich den Februar als einzige russische Revolution, deren demokratische Entwicklungsmöglichkeiten durch den bolschewistischen Staatsstreich im Oktober beendet wurden. Nur wenn es gelingt, die ideologischen Überfrachtungen der politischen Ereignisse zu überwinden und die tatsächlichen Klassenkräfte und ihre politischen Ausdrucksformen in der »Ereignishistoriographie« hervortreten zu lassen, wird es möglich sein, Lehren aus dem Verlauf der russischen Revolutionen zu ziehen. Die beiden VSA: Autoren referieren zentrale Thesen aus ihrem neuen Buch Das Revolutionsjahr 1917. Bolschewiki, Bauern und die proletarische Revolution und stehen anschließend zur Diskussion zur Verfügung.
Eine Veranstaltung der MASCH-Hochschulgruppe (www.masch-hamburg.de)

27. Oktober 2017Saarbrücken/Folsterhöhe | 17:00-21:30 Uhr | Pfarrzentrum Hl. Kreuz, Hirtenwies 6

Mit Luther, Marx und Papst den Kapitalismus überwinden

Mit Luther, Marx und Papst den Kapitalismus überwinden
Zur Radikalisierung des Reformationsjubiläums 1517-2017 haben das »Ökumenische Netz Rhein-Mosel-Saar« und die »evangelische akademie im saaarland« den VSA: Autor Ulrich Duchrow eingeladen. In ihrer Veranstaltungsankündigung heißt es: »Bis zum 31. Oktober 2017 werden an vielen Orten der Welt 500 Jahre Reformation reflektiert und gefeiert - wir wollen mit dieser Veranstaltung dazu einen Beitrag leisten. Dabei mag es zunächst irritieren, dass dazu Martin Luther, Karl Marx und Papst Franziskus gemeinsam die Bühne betreten. Unser Referent Ulrich Duchrow hat in seiner Flugschrift den höchst spannenden Versuch unternommen, in einem fundierten historischen Rückblick und in befreiungstheologischer Perspektive, mit Bezug auf eben diesen ›Dreiklang Luther, Marx und Papst‹ das Reformationsjubiläum zu radikalisieren, ›um vielleicht die Legitimationskrise des Kapitalismus zu verschärfen und Perspektiven für eine neue Kultur zu entdecken, in der zukünftiges Leben in Würde eine Chance hat.‹ Zu dieser Entdeckungsreise laden wir herzlich ein.«
Es laden ein: das Ökumenische Netz Rhein-Mosel-Saar und die evangelische akademie im saaarland; weitere KooperationspartnerInnen: Bistum Trier, Dekanat Saarbrücken, Fachkonferenz Soziales; Katholische Erwachsenenbewegung Saarbrücken; Atelier Andruet; Pax Christi.

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