Aktuelle Termine

Hier informieren wir über politische Veranstaltungen und interessante andere Termine.
Informationen und Anregungen bitte per Fax [040 | 28 09 52 77-50] oder an unsere eMail-Adresse schicken: redaktion@sozialismus.de

20. Februar 2018Berlin | 18:00 Uhr | ver.di Bundesverwaltung, Paula-Thiede-Ufer 10

Öffentliche Daseinsvorsorge im Umbruch

Die öffentliche Daseinsvorsorge wurde jahrelang mit der Politik der »Schwarzen Null« auf Verschleiß gefahren. Was sind die zentralen Aufgabenfelder der Daseinsvorsorge aus wissenschaftlicher Sicht, welche Anforderungen werden in ver.di und der Partei DIE LINKE formuliert? Wie haben sich die (bundes-)politischen Rahmenbedingungen entwickelt? Welche Leistungen werden künftig in welchen Bereichen benötigt, wie müssen diese gestaltet sein, wie kann Beteiligung und Mitbestimmung sichergestellt werden? Diskussion mit Claudia Neu (Professorin für Soziologie ländlicher Räume an den Universitäten Göttingen und Kassel), Michael Fischer (Bereichsleiter Politik und Planung in der ver.di Bundesverwaltung), Axel Troost (Mitglied im Pateivorstand DIE LINKE), Alexander Fischer (Staatssekretär für Arbeit und Soziales Berlin). Teil 1 der vierteiligen Workshop-Reihe »Kommunale Selbstverwaltung und die Zukunft der Daseinsvorsorge«. Anmeldungen an: Martin Beckmann (martin.beckmann@verdi.de) oder Horst Kahrs (horst.kahrs@rosalux.org).

22. Februar 2018und 23.2. | Berlin | 12:00 Uhr | Vertretung des Landes Bremen, Hiroshimastr. 24

Mindestlohn und Tarifpolitik

Auf der Veranstaltung von Hans-Böckler-Stiftung, Institut Arbeit und Wirtschaft (iaw), Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) stehen zwei Fragen im Zentrum: Ers­tens soll das Verhältnis von Mindestlohn und Tariflöhnen erörtert werden. Einerseits ist der Mindestlohn der Tarifpolitik nachgelagert, da seine Anpassung sich im Wesentlichen an der Entwicklung der Tariflöhne orientiert. Andererseits gibt es auch eine Reihe von Branchen mit relativ niedrigen Lohngruppen, wo die Herausforderung darin besteht, diese vom Mindestlohn abzusetzen. Zweitens wird die Umsetzung und Kontrolle des Mindestlohns betrachtet. Nach einer jüngsten Untersuchung des DIW erhielten 2016 1,8 Millionen Beschäftigte weniger als 8,50 €, obwohl sie Anspruch auf den Mindestlohn hatten. Deshalb soll der Frage nachgegangen werden, wie eine bessere Einhaltung des Mindestlohns sichergestellt werden kann.
Programm/Anmeldung: www.boeckler.de/veranstaltung_112273.htm

23. Februar 2018Hannover | 20:00 Uhr | UJZ Korn, Kornstraße 28-30

Emanzipation. Befreiung heute – Das emanzipationstheoretische Denken bei und im Anschluss an Marx

In seinem Vortrag gibt Jan Hoff einen Überblick über das emanzipationstheoretische Denken bei und im Anschluss an Marx, speziell unter Berücksichtigung seiner ab 1857 verfassten Manuskripte zur Kritik der politischen Ökonomie. Dabei vertritt Hoff eine kontroverse These, die quer dazu steht, was viele Marxist_innen und Nichtmarxist_innen über Marx behaupten: Im Zentrum des Marxschen Denkens steht nicht primär eine »gerechtere« Verteilungsweise des materiellen Reichtums – sondern das emanzipatorische Prinzip einer möglichst weitreichenden individuellen und kollektiv-gesellschaftlichen Autonomie. Die beiden Ebenen des Autonomiebegriffs gilt es herauszuarbeiten. Am Tag darauf wird auch ein Tagesseminar stattfinden, dessen Schwerpunkt auf den Überlegungen zur Emanzipation bei Marx liegen wird. Es werden ausgewählte kurze Textpassagen gemeinsam gelesen und diskutiert. Weitere Informationen...

5. März 2018Berlin | 19:00 Uhr | Rosa-Luxemburg-Stiftung, Münzenbergsaal, Franz-Mehring-Platz 1, 10243 Berlin

»Das Kapital«: Nicht nur aktuell, sondern auch nagelneu!

Marx hat viel geschrieben, aber nicht alles davon publiziert. Viele seiner Schriften wurden erst nach seinem Tod ediert und veröffentlicht zum Beispiel von Friedrich Engels oder Karl Kautsky. Dieser Umstand – der auch den zweiten und dritten Band des »Kapital« betrifft – hat viele Diskussionen erzeugt: Was hat Marx wirklich geschrieben und hinterlassen? Was haben die Herausgeber der Texte verändert? Dank der historisch kritischen Edition der Werke von Marx und Engels (Marx-Engels-Gesamtausgabe, MEGA2), in der schon viele der Originalmanuskripte von Marx vorliegen, lassen sich solche Fragen fundierter besprechen.
Aber warum gilt auch der erste Band des »Kapital« als unvollendet, der doch von Marx selbst veröffentlicht wurde? Woraus ergibt sich die Notwendigkeit, im Jahr 2017 eine neue Textausgabe dieses Bandes herauszubringen und worin unterscheidet sie sich von denen, die wir sonst kennen? Über diese und andere Fragen werden Anne-Kathrin Krug und Antonella Muzzupappa mit Thomas Kuczynski ins Gespräch kommen, der im VSA: Verlag Hamburg eine nagelneue Textausgabe des ersten Bandes des »Kapital« herausgebracht hat. Thomas Kuczynski war der letzte Direktor des Instituts für Wirtschaftsgeschichte der Akademie der Wissenschaften der DDR und ist seit 1992 freischaffend tätig in Forschung und Publizistik, u.a. als Autor im Marx-Engels-Jahrbuch und der Zeitschrift Lunapark21.

9. März 2018Aachen | 18:00 Uhr | DGB-Haus, Dennewartstr. 17

Aktualität der Marxschen Kapitalismuskritik

Herausgeber Johannes Schillo und Autoren von Zurück zum Original – Zur Aktualität der Marxschen Theorie (VSA: Verlag 2015) stellen Thesen ihres Buchs bei einer Veranstaltung der DGB-Jugend Aachen vor. Die Veranstaltung, die offen für alle Interessenten ist, befasst sich mit der Frage nach Leistung und Aktualität der Marxschen Kapitalismuskritik. Kontakt: redcat@posteo.de.

19. März 2018bis 23.3. | Frankfurt a.M. | 14:00 Uhr | Haus der Jugend, Deutschherrnufer 12

Marxistische Studienwoche 2018

Vorträge, Workshops und Diskussionsrunden u.a. mit Frank Deppe, Klaus Dörre, Richard Detje, Janis Ehling, Ulrike Eifler, Thomas Goes (angefragt), André Leisewitz, Marcel van der Linden, Kim Lucht, John Lütten, Nicole Mayer-Ahuja, Karl-Heinz Roth, Hans-Jürgen Urban. Themen: Grundlagen und Basics der Klassentheorie; Klassenstrukturen im Wandel; Klassenantagonismus und Arbeiterklasse heute; Klassen und Politik – historisch und aktuell; Klassenkampf, Partei und Gewerkschaften heute; Kulturfragen – Klassen und Kultur historisch und heute. Die Tagung richtet sich vorrangig an Studierende und junge Aktive. Teilnahme nur nach Anmeldung unter: redaktion@zme-net.de; Tagungsbeitrag (inkl. Reader, Übernachtung und Verpflegung): 50 Euro. Die Tagung wird ausgerichtet von der Redaktion »Z – Zeitschrift Marxistische Erneuerung«, der Heinz-Jung-Stiftung und ehemaligen TeilnehmerInnen

20. März 2018Nürnberg | 19:00 Uhr | Gewerkschaftshaus, Saal Burgblick im 7. Stock, Kornmarkt

Sorge-Kämpfe

Die Mitherausgeberin Ingrid Artus und die Mitautorin Jasmin Schreyer stellen das Buch Sorge-Kämpfe – Auseinandersetzungen um Arbeit in sozialen Dienstleistungen im Rahmen einer Veranstaltung der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) in Nürnberg vor.

Quelle: http://www.sozialismus.de/veranstaltungen_termine/