Supplement zu Heft 4-2020

Hartmut Reiners’ Essay zu einem angesichts der Corona-Pandemie höchst aktuellen Thema ist für 7.00 Euro auch einzeln erhältlich. Abonnent*innen erhalten das Supplement zusammen mit Heft 4-2020 von Sozialismus.de.

In Kooperation mit

Ulrich Brinkmann/Maren Hassan-Beik/Lukas Zappino
Solidarität und Skepsis
Flucht, Migration, arbeitsweltliche Umbrüche und politische Entwurzelung
176 Seiten | EUR 16.80
ISBN 978-3-96488-016-1

Stefan Stache/
Wolf von Matzenau (Hrsg.)
Was heißt Erneuerung
der Linken?

Sozial-ökologischer Umbau und ein Sozialstaat für das 21. Jahrhundert
In Kooperation mit spw
192 Seiten | EUR 16.80
ISBN 978-3-96488-026-0

Hartmut Meine
Gewerkschaft, ja bitte!
Ein Handbuch für Betriebsräte, Vertrauensleute und Aktive
Dritte aktualisierte Ausgabe 2020 mit neuem Kapitel zur Transformation
456 Seiten | Hardcover | Abbildungen | EUR 19.80
ISBN 978-3-96488-058-1

Krzysztof Pilawski/
Holger Politt (Hrsg.)
Rosa Luxemburg: Spurensuche
Dokumente und Zeugnisse einer jüdischen Familie
152 Seiten | Hardcover |
mit Fotos in Farbe | EUR 19.80
ISBN 978-3-96488-005-5

Michael Löwy
Rosa Luxemburg: Der zündende Funke der Revolution
Aus dem Französischen von Arno Münster
144 Seiten | EUR 14.80
ISBN 978-3-96488-029-1

Isaf Gün/Benedikt Hopmann/Reinhold Niemerg (Hrsg.)
Gegenmacht statt Ohnmacht
100 Jahre Betriebsverfassungsgesetz: Der Kampf um Mitbestimmung, Gemeineigentum und Demokratisierung
WIDERSTÄNDIG
160 Seiten | EUR 14.80
ISBN 978-3-96488-036-9

Reiner Tosstorff
Ursprünge der ILO
Die Gründung der Internationalen Arbeits­organisation und die Rolle der Gewerkschaften
128 Seiten | EUR 11.80
ISBN 978-3-96488-035-2

Hans-Jürgen Urban
Gute Arbeit in der Transformation
Über eingreifende Politik im digitalisierten Kapitalismus
264 Seiten | EUR 19.80
ISBN 978-3-96488-012-3

Lothar Schröder/Markus Franz
Eine warme Stimme schleicht sich in dein Ohr
Fluch und Segen von Künstlicher Intelligenz
Gewerkschaftliche Antworten
96 Seiten | EUR 8.00
ISBN 978-3-96488-034-5

1. September 2014 Redaktion Sozialismus

Axel Troost wird 60

Foto: David Schommer

Axel Troost, Autor dieser Zeitschrift sowie Mitherausgeber und Autor im VSA: Verlag, wird am 1. September 60 Jahre alt. Dazu gratulieren wir ganz herzlich, wünschen alles Gute und hoffen, dass sein beharrliches Eintreten für gemeinsame linke Analysen und Aktionen auch in Zukunft von Erfolg gekrönt sein möge. Ein erster, ganz praktischer in Richtung rot-rot-grünen Miteinanders kann bereits vermeldet werden.

In dem neuen Buch Anders regieren? des Instituts Solidarische Moderne, dem Axel seit 2010 angehört und von dem er seit 2014 einer der fünf SprecherInnen ist, ist er mit einem gemeinsamen Beitrag mit Cansel Kiziltepe (SPD-MdB) und Lisa Paus (Grüne-MdB) vertreten. Darin arbeiten die AutorInnen heraus, dass die Eurokrise nicht nur noch nicht gelöst ist, sondern das maßgeblich von der Bundesregierung mit zu verantwortende Krisenmanagement zu einer Verelendung der Bevölkerung in Südeuropa geführt hat. Wir wünschen uns von ihm noch viele solcher Analysen.

Axel Troost wurde im nordrhein-westfälischen Hagen geboren, studierte in Marburg Volkswirtschaft und promovierte nach dem Diplom-Abschluss dort mit einer Arbeit über Staatsverschuldung und die Rolle der Geschäftsbanken – ein Thema, das ihn seitdem immer wieder herausforderte. Bereits 1981 wurde er Geschäftsführer der Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik (bekannter als »Memo-Gruppe«), deren Entwicklung er – gemeinsam mit Rudolf Hickel, Herbert Schui, Heinz J. Bontrup und anderen – bis heute maßgeblich mitgeprägt hat und prägt.

In der Memo-Gruppe arbeiten WirtschaftswissenschaftlerInnen und GewerkschafterInnen »an der Entwicklung wirtschaftspolitischer Vorschläge und Perspektiven, die sich an der Sicherung sinnvoller Arbeitsplätze, der Verbesserung des Lebensstandards und dem Ausbau des Systems der sozialen Sicherheit für die Arbeitnehmer sowie wirksamer Umweltsicherung in Deutschland« orientieren. 1975, kurz nach Verabschiedung des ersten Haushaltsstrukturgesetzes durch das Bundeskabinett, legte die Gruppe ein erstes »Memorandum für eine wirksame und soziale Wirtschaftspolitik« vor. Seit 1977 wird das »Memo« in jedem Jahr in der Woche vor dem 1. Mai veröffentlicht. Es wird inzwischen auch im »ökonomischen Mainstream« als »Gegengutachten« zum jährlichen Gutachten des Sachverständigenrates anerkannt und geschätzt und inzwischen von mehr als 1.000 Einzelpersonen unterzeichnet.

Im politischen Feld gehörte Axel zu den Mitbegründern der WASG (von 2005 bis 2007 war er zudem Mitglied ihres geschäftsführenden Bundesvorstands), seit ihrem Zusammenschluss mit der PDS ist er Mitglied des Bundesvorstands der Partei DIE LINKE, zu deren stellvertretendem Vorsitzenden er auf dem Parteitag im Mai 2014 wiedergewählt wurde. Der bekennende »Wossi« setzt sich auch innerhalb der Partei für einen Kurs des Ausgleichs der politischen Positionen ein. Seit 2005 ist Axel Mitglied des Deutschen Bundestages und finanzpolitischer Sprecher der Linkspartei.

Als langjährig in Bremen Beheimateter, der mittlerweile in Leipzig wohnt, drückt er bis heute an jedem Fußball-Bundesliga-Spieltag dem SV Werder Bremen die Daumen. In Zukunft möchte er – wie wir erfahren haben – gemeinsam mit seiner Frau per Elektrofahrrad seine neue »schöne Heimat« erkunden. Auch dafür wünschen wir natürlich gutes Gelingen!

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