Info für Abonnent*innen

Wegen des Kampftags der internationalen Arbeiter*innen-bewegung wird das nächste Heft der Zeitschrift erst am 2. Mai an die Abonnent*innen verschickt. Diese dürfen sich zusätzlich auf ein Sozialismus extra aus Anlass des 200. Geburtstags von Karl Marx freuen.

Neue VSA: Bücher

Dieter Sauer/Ursula Stöger/Joachim Bischoff/Richard Detje/Bernhard Müller
Rechtspopulismus und Gewerkschaften
Eine arbeitsweltliche Spurensuche
216 Seiten | EUR 14.80
ISBN 978-3-89965-830-9

Hajo Funke/Christiane Mudra
Gäriger Haufen
Die AfD: Ressentiments, Regimewechsel und völkische Radikale
Handreichung zum demokratischen Widerstand
132 Seiten | EUR 10.80
ISBN 978-3-89965-821-7

Alexander Häusler (Hrsg.)
Völkisch-autoritärer Populismus
Der Rechtsruck in Deutschland und die AfD
160 Seiten | EUR 14.80
ISBN 978-3-89965-835-4

Antonia von der Behrens (Hrsg.)
Kein Schlusswort
Nazi-Terror | Sicherheitsbehörden | Unterstützernetzwerk
Plädoyers im NSU-Prozess
328 Seiten | Hardcover | EUR 19.80
ISBN 978-3-89965-792-0

Jari Banas
»Das Kapital« in Farbe
Ein JARI-Comic
170 Seiten | EUR 16.80
ISBN 978-3-89965-798-2

Michael Ramminger/Franz Segbers (Hrsg.)
»Alle Verhältnisse umzuwerfen ... und die Mächtigen vom Thron zu stürzen.«
Das gemeinsame Erbe von Christen und Marx
In Kooperation mit Edition ITP Kompass
Eine Veröffentlichung der Rosa-Luxemburg-Stiftung
248 Seiten | EUR 16.80
ISBN 978-3-89965-790-6

Karl Marx
Das Kapital
Kritik der politischen Ökonomie | Erster Band
Buch I: Der Produktionsprozess des Kapitals
Neue Textausgabe, bearbeitet und herausgegeben von Thomas Kuczynski
800 Seiten | Hardcover mit USB-Card | € 19.80
ISBN 978-3-89965-777-7

26. Januar 2018 Ursula Schumm-Garling

Hans Modrow zum 90. Geburtstag

Die Redaktion der Zeitschrift Sozialismus gratuliert Hans Modrow zu seinem 90. Geburtstag am 27. Januar. Wir schätzen seine politische Erfahrung, sein Engagement für eine solidarische und demokratische Gesellschaft und seine Bodenhaftung.

Hans gehört zu denen, die das Salz in einer Gesellschaft bilden – zumal in der Bundesrepublik Deutschland, in der auf einen, der sich als Kommunist bezeichnet, gleichsam reflexhaft mit Verunglimpfungen bis zur Denunziation reagiert wird. Auf der anderen Seite verbinden auch heute noch viele Menschen mit dem Namen Hans Modrow die Hoffnung auf einen demokratischen Sozialismus, in dem Gerechtigkeit und Frieden verwirklicht werden, kurz »einen Sozialismus mit einem unanzweifelbar menschlichem Antlitz.« (Helmut Ridder)

Hans Modrow war während der »Wende« vom 13. November 1989 bis zum 12. April 1990 Ministerpräsident der DDR, davor Erster Sekretär der Bezirksleitung der SED in Dresden. Später war er Abgeordneter im Bundestag und im Europaparlament. Er ist jetzt Vorsitzender des Ältestenrates der Partei DIE LINKE.

Nach wie vor pflegt er seine internationalen Kontakte zu Russland, China, Japan, zu Nord- und Südkorea und insbesondere zu Kuba. In zahlreichen Veröffentlichungen hat er sich mit politischen Fragen auseinandergesetzt.

Bereits in einem Gespräch mit der Redaktion der Zeitschrift Sozialismus im Oktober 1990 äußerte sich Hans weit vorausschauend: Ziel eines verantwortungsbewussten nationalen Dialogs solle sein, »konkrete Schritte zu bestimmen, die zu einem einheitlichen Deutschland führen, das ein neuer Faktor der Stabilität, des Vertrauens, des Friedens in Europa zu werden bestimmt ist.« Und er warnte vor einem aufkeimenden »neokonservativen Nationalismus«. Dagegen helfe nur »ein breites Bündnis für ein wahrhaft neues Deutschland – ein Bündnis aller linken und demokratischen Kräfte, einschließlich der fortschrittlichen Kräfte der Kirche, der Sozialdemokratie, der Bürgerbewegungen.«

Aus der Vergangenheit können wir für die Gegenwart und Zukunft von ihm lernen.

In diesem Sinne ist es wichtig, dass er sich noch lange einmischt.

PS. Hans möchte keine Geschenke, aber er würde sich über einen Beitrag zur Modrow-Stiftung – Projekt »Unvergessen« freuen; Berliner Volksbank IBAN DE 64 1009 0000 2703 3300 05.

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