Das Geheimnis des chinesischen Wirtschaftswunders – und dessen Kehrseite
Mittwoch, 18.2.2026 | online | 18:00 Uhr.
Wolfgang Müller, VSA: und Sozialismus.de-Autor, spricht über innere Widersprüche, soziale und politische Spannungen, Probleme der heranwachsenden Generation, Arbeitslosigkeit, Krise der kommunalen Finanzen, den Mängeln der Altersversorgung und des Sozialsystems und von der immer noch bestehenden Kluft zwischen Stadt und Land. Zugang über diesen Link.

Garnet Alps/Carsten Maaß/Uwe Stoffregen
Gewerkschaft, ja bitte!
Ein Handbuch für Betriebsräte, Vertrauensleute und Aktive
5. aktualisierte Ausgabe 2026
Mit einem Vorwort von Ralf Reinstädtler (geschäftsführendes Vorstandsmitglied der IG Metall)
480 Seiten | Hardcover | € 24.80
ISBN 978-3-96488-250-9

Laura Bremert/Markus Hoppe/Bettina-Johanna Krings/Werner Schmidt (Hrsg.)
Der Betrieb als sozialer Ort im Umbruch
Kollegialität und Solidarität trotz Homeoffice, New Work und Agilität?
184 Seiten | € 16.80
ISBN 978-3-96488-247-9

Rolf Rosenbrock
Selbstgestaltung und Soziale Arbeit
Erkenntnisse und Positionen zur Wohlfahrtspflege: gegen Armut und Opferschelte
152 Seiten | € 14.80
ISBN 978-3-96488-260-8

Jan Schulze-Husmann/Peter Trinogga/Aktivenkreis Bundesanzeiger (Hrsg.)
Streik doch einfach mit!
138 Tage Arbeitskampf beim DuMont-Konzern
WIDERSTÄNDIG
168 Seiten | in Farbe | € 12.00
ISBN 978-3-96488-246-2

Klaus Weber
Kampfblatt des autoritären Liberalismus
Die Frankfurter Allgemeine als Wegbereiterin von »Kriegstüchtigkeit«
168 Seiten | € 14.80
ISBN 978-3-96488-258-5

Gine Elsner
Was wir von Corona lernen könnten
Über die Entstehung, Eindämmung und den politischen Umgang mit einer Pandemie
176 Seiten | € 14.80
ISBN 978-3-96488-256-1

Joachim Bischoff
Ende oder Renaissance sozialistischer Utopien?
Von Engels’ »Anti-Dühring« zum Epochenbruch am Ende des Zeitalters der Erschöpfung
256 Seiten | € 16.80
ISBN 978-3-96488-172-4

14. Oktober 2018 Redaktion Sozialismus: Es gibt auch gute Nachrichten!

Mehr als 240.000 Menschen bei #UNTEILBAR

Foto: CC-BY 4.0, unteilbar.org, Stephan Guerra

Am Samstag demonstrierten in Berlin laut Angaben der Organisatoren mehr als 240.000 Menschen unter dem Motto »#UNTEILBAR. Solidarität statt Ausgrenzung. Für eine offene und freie Gesellschaft« gegen Rassismus und den Vormarsch der Rechten, gegen die drohende Abschottung Europas, für die Integration von Flüchtlingen und für Bürgerrechte.

Aufgerufen hatte auf Initiative des Republikanischen Anwaltsvereins ein breites Bündnis aus mehr als 8.000 Vereinen, Verbänden und Organisationen, dem sich etliche kirchliche Organisationen, Wohlfahrtsverbände, Gewerkschaften und Parteien sowie zahlreiche »prominente« Einzelpersonen anschlossen.



Foto: CC-BY 4.0, unteilbar.org, Sibylle Baier


Grußworte an die Demonstrierenden richteten auf verschiedenen Kundgebungen unter anderem Cornelia Kerth (VVN-BdA e.V.), Stefan Körzell (Geschäftsführendes DGB-Bundesvorstandsmitglied), Anja Nordmann (Deutscher Frauenrat), Ulrich Schneider (Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband Gesamtverband e.V.), Lala Süsskind (Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus e.V.), Aiman Mayzek (Zentralrat der Muslime in Deutschland e.V.), Jutta Hartmann (Deutscher Mieterbund e.V.), Hans-Jürgen Urban (Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der IG Metall), Ramona Lenz (medico International), Carolin Emcke (Publizistin und Philosophin). In den knappen Reden sprachen sie sich dafür aus, die Zufluchtsuchenden nicht gegen die Sorgen und Nöte der hier lebenden Menschen auszuspielen und warnten davor, den ressentimentgeladenen Parolen der Rechten Zugeständnisse zu machen.




Foto: CC-BY 4.0, unteilbar.org, Stephan Guerra


Zwischendrin und zum Abschluss bekundeten zahlreichen Musiker*innen ihre Solidarität mit den Zielen der Veranstalter, von Schüler*innen der Heinrich-Zille und der Rosa Parks Grundschule, über Daniel Kahn & The Painted Bird (mit neuen jiddischen Lieder gegen Gentrifizierung), Konstantin Wecker, Bernadette La Hengst (»Lasst uns laut sein und zeigen, dass wir eine Gesellschaft der Vielen sind!«) bis hin zu Herbert Grönemeyer, der vor dem Rechtsruck auch hierzulande warnte: »Wir stehen auf dem Prüfstand und es gilt viel zu verteidigen. Niemand ist deutscher als andere, es gibt nicht das Deutschland, sondern es gibt Millionen Deutschlands.«

Foto: dpa

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