In Kooperation mit

Das Institut für Solidarische Moderne veranstaltet am 15. und 16. Juni eine Crossover-Konferenz zur Zukunft der Linken.

Zur aktuellen SPD-Debatte

Ulrich Maurer
Wars das?
Ein Nachruf auf die SPD
160 Seiten | Hardcover | EUR 14.80
ISBN 978-3-89965-840-8

Hajo Funke
Der Kampf um die Erinnerung
Hitlers Erlösungswahn und seine Opfer
280 Seiten | EUR 24.80
ISBN 978-3-89965-842-2

Der Autor stellt im Mai auf zahlreichen Veranstaltungen das Buch vor.

Frank Bsirske/Klaus Dörre/Jeanne Chevalier/Andrea Ypsilanti u.a.
Ein anderes Europa ist möglich
Demokratisch, friedlich, ökologisch, feministisch, solidarisch
Herausgegeben von Attac
256 Seiten | EUR 16.80
ISBN 978-3-89965-844-6

Celia Bouali/Julia Bringmann/Laura Haßler/Christian Keil/Matthias Neis/Pablo Nuñez von Voigt (Hrsg.)
»Ohne uns läuft hier nix!«
Der Arbeitskampf der studentischen Beschäftigten in Berlin
96 Seiten | WIDERSTÄNDIG |
EUR 9.00
ISBN 978-3-96488-015-4

Heinz J. Bontrup
Wohnst du noch ...?
Immobilienwirtschaft und Mieten kritisch betrachtet
152 Seiten | EUR 13.80
ISBN 978-3-89965-841-5

Benjamin-Immanuel Hoff/Heike Kleffner/Maximilian Pichl/Martina Renner (Hrsg.)
Rückhaltlose Aufklärung?
NSU, NSA, BND – Geheimdienste und Untersuchungs­ausschüsse zwischen Staatsversagen und Staatswohl
272 Seiten | EUR 19.80
ISBN 978-3-89965-791-3

Joachim Bischoff
Tickende Zeitbombe Finanzmärkte
Bankenkrise, globale Kreditketten und Alternativen im Post-Kapitalismus
144 Seiten | EUR 11.80
ISBN 978-3-89965-845-3

Thomas Haipeter
Interessenvertretung bei Volkswagen
Neue Konturen einer strategischen Mitbestimmung
192 Seiten | EUR 16.80
ISBN 978-3-96488-013-0

Ich weiß – die Welt ist ja eine andere, und andere Zeiten wollen andere Lieder haben. Aber eben »Lieder«, unser Geschreibsel ist ja meistens kein Lied, sondern ein farbloses und klangloses Gesurr, wie der Ton eines Maschinenrades. Ich glaube, die Ursache liegt darin, daß die Leute beim Schreiben meistenteils vergessen, in sich tiefer zu greifen und die ganze Wichtigkeit und Wahrheit des Geschriebenen zu empfinden. Ich glaube, daß man jedes Mal, jeden Tag, bei jedem Artikel wieder die Sache durchleben, durchfühlen muß, dann würden sich auch frische, vom Herzen und zum Herzen gehende Worte für die alte, bekannte Sache finden. Aber man gewöhnt sich so an eine Wahrheit, daß man die tiefsten und größten Dinge so herplappert wie ein Vaterunser. Ich nehme mir vor, beim Schreiben nie zu vergessen, mich für das Geschriebene jedesmal zu begeistern und in mich zu gehen. Eben deshalb lese ich von Zeit zu Zeit den alten Börne, er erinnert mich treu an meinen Schwur.


Rosa Luxemburg,
Brief an Robert Seidel,
Berlin, 23.6.1898

2019 ist auch das Jahr des Gedenkens an die erste, gewaltsam gescheiterte Republik in diesem Land. Für die zweite Republik, deren 70jähriges Bestehen einer kritischen Würdigung bedarf, sehen wir ebenfalls die Herausforderung, soziale und demokratische Errungenschaften zu verteidigen und weiterzuentwickeln.

Zu den frühen Opfern der Kämpfe um die erste Republik gehörte Rosa Luxemburg. Ihre Erinnerung an den jüdischen Publizisten Ludwig Börne – der 1831 aus Frankreich vom »Krieg der Armen gegen die Reichen« berichtete –, ist eine ihrer vielen Botschaften an unsere Gegenwart.

Wir wollen uns darum bemühen – im Verlag wie in der Zeitschrift – auch im kommenden Jahr mit der Hilfe unserer Autor*innen und Unterstützer*innen den »Ton des Maschinenrads« zu vermeiden!

Und wir bedanken uns herzlich für die Zusammenarbeit im vergangenen Jahr.

Joachim Bischoff, Richard Detje, Marion Fisch, Julia Koppke, Christoph Lieber, Bernhard Müller, Björn Radke, Katrin Reimann, Bernhard Sander, Klaus Schneider, Gerd Siebecke, Tim Solcher


VSA: Verlag | Redaktion Sozialismus | WISSENTransfer
Hamburg, im Dezember 2018

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