23. März 2026 Peter Stahn: Ergebnisse der Kommunalwahl in Hessen 2026
Die Linke kann zulegen, aber deutliche Zugewinne der AfD
Bei der Kommunalwahl 2026 in Hessen am 15. März erreicht laut den vorläufigen Ergebnissen[1] die AfD eine Verdoppelung ihrer Ergebnisse im Vergleich zur Kommunalwahl 2021. SPD und Grüne mussten moderate, regional aber teilweise einschneidende Verluste hinnehmen, während Die Linke insbesondere in den Städten, aber auch landesweit, zulegen konnte.
Quelle: Statistisches Landesamt Hessen
Das Hessische Statistische Landesamt hat inzwischen vorläufige Ergebnisse der Kommunalwahlen 2026 in Hessen bekannt gegeben: Das Landesergebnis auf Basis der mit Listenkreuzen versehenen Stimmzettel lautet: CDU 29,8% (Plus 1,3 gegenüber 2021), AfD 14,8% (+8), SPD 20,8%t (-3,2), Grüne 14,0% (-4,4), FDP 3,9% (-2,8), Die Linke 5,7% (+1,7). Die Wahlbeteiligung lag bei 54,3% und war damit etwas höher als bei den Kommunalwahlen 2021 (50,4%). Insgesamt waren bei der Kommunalwahl am 15. März knapp 4,7 Mio. Hess*innen wahlberechtigt, darunter rund 430.000 EU-Ausländer*innen. Um Sitze in den kommunalen Parlamenten bewarben sich Kandidat*innen von 24 Parteien sowie 555 Wählergruppen.
Die Gewinner: CDU, AfD und Die Linke
Quelle: Statistisches Landesamt Hessen
Die CDU bleibt im landesweiten Vergleich klar stärkste politische Kraft mit einem Plus von 1,3 Prozentpunkten, liegt aber unter ihrem Stimmenanteil, den die Partei bei der Landtagswahl hatte. Die SPD bleibt zwar zweitstärkste Partei im einst roten Hessen, verliert aber teilweise deutlich und regional recht unterschiedlich. Die AfD hat die größten Zuwächse bei den Kommunalwahlen erzielt und wird (vorläufig) zur drittstärksten Kraft in Hessen. In vielen Kreisen und Städten verbessern sich die Rechtsradikalen deutlich und werden teilweise zweit- oder drittstärkste Kraft, obwohl sie aufgrund ihrer engen Personaldecke nur in einem Fünftel der Gemeinden zur Wahl standen. Dies lässt erahnen, dass die AfD mit mehr Kandidat*innen bei den nächsten Landtagswahlen mit einem noch besseren Ergebnis aufwarten könnte.
Die Grünen verlieren in mehreren Städten und Regionen deutlich an Stimmen. Besonders sichtbar wird das in den urbanen Zentren wie Frankfurt, Kassel, Marburg oder Darmstadt, wo sie hinter andere Parteien zurückfallen. Die Linke gewinnt landesweit dazu und kommt auf 5,7%. Im urbanen Milieu, in vielen Städten und Gemeinden legt sie besonders deutlich zu, jeweils auf mindestens 8% und mehr Prozentpunkte. Sie konkurriert dort mit den Grünen insbesondere um die jungen Wähler*innen. Aber auch in einigen Kreisen gibt es deutliche Zugewinne und mit einem Zuwachs von 1,7% stabilisiert sich Die Linke landesweit als politische Größe.
Auftrieb der Rechten
Landesweit ziehen die Rechtspopulisten fast 15% der Wählerstimmen auf sich. Die AfD besetzt vor allem Themen wie Unzufriedenheit mit Migration, Sicherheit und Institutionen. Besonders in ländlichen Räumen, die stärker von Kleingewerbebetrieben, Eigenheimen und traditionell-konfessionellen Bindungen geprägt sind, in denen bislang CDU und lokale Wählergruppen den Ton angaben, nutzt nun zunehmend die AfD die verbreitete Unzufriedenheit und Proteststimmung in populistischer Weise.
Dass und wie die AfD Unzufriedenheit aufgreift, kommt auch bei den Arbeitern als die Berufsgruppe an, die die AfD besonders stark unterstützt. Da zu den Kommunalwahlen noch keine differenzierten sozialstrukturellen Untersuchungen vorliegen, bietet sich an dieser Stelle ein Vergleich mit einer Befragung zu den letzten Landtagswahlen in Hessen 2023 an. Nach diesen Ergebnissen konnte die AfD unter Arbeitern deutlich an Zustimmung gewinnen, ein Plus von 16% und wurde im Ergebnis von 40% der Arbeiter*innen gewählt.
Eine Panelstudie des WSI[2] zeigt in einer Befragung aus dem Jahr 2023, dass die AfD stärker in die gesellschaftliche Mitte vorgedrungen ist, und nicht trotz, sondern wegen ihrer migrationsfeindlichen Positionen gewählt wird. Gleichzeitig werde deutlich, dass Erfahrungen der Wähler*innen mit mangelnder sozialer und demokratischer Teilhabe, primär im Kontext von Erwerbsarbeit, sowie mit nicht genügender Würdigung ihrer Arbeitsleistung durch den Arbeitgeber, mit der Wahl der AfD in Zusammenhang stehen. Problematische Arbeitsbedingungen sowie geringe Arbeitsplatzsicherheit sind Bedingungen, die zu einer allgemeinen Unzufriedenheit beitragen und sich in der politischen Orientierung niederschlagen. Die sozio-ökonomische Polarisierung der vergangenen Jahre hat demnach Verlierergruppen hervorgebracht, die besonders ansprechbar für rechtspopulistische Angebote wurden.
Der Law and Order-Kurs der CDU
Mit einem Plus von 1,3 Prozentpunkten im Vergleich zur Kommunalwahl 2021 fährt die Union das beste Ergebnis seit zehn Jahren in Hessen ein. Sie verfolgt traditionell einen Law and Order-Kurs, der Sicherheit, konsequente Strafverfolgung und eine starke Polizei in den Mittelpunkt stellt. Unter Ministerpräsident Boris Rhein, der 2022 Volker Bouffier ablöste, wurde dieser Kurs nach dem Ende der schwarz-grünen Koalition 2023 verstärkt. Er galt auch für die CDU-Kommunalpolitiker *innen als Richtschnur. Die Ergebnisse fielen allerdings unterschiedlich aus. Gegen den Landestrend fuhr beispielsweise Darmstadts CDU ihr schlechtestes Ergebnis seit 1952 ein. Damit wurde das Ende der bisherigen Koalition im Darmstädter Rathaus aus Grünen, CDU und Volt besiegelt. Grüne, SPD und Die Linke erzielten jeweils zweistellige Ergebnisse.
Konkrete Themen wie Wohnungsbau, bezahlbare Mieten, Arbeitsplatzsicherheit, Kindergärten und Schulen, Radwege, Autoverkehr, Grünanlagen geraten in den Hintergrund, wenn Parteien sich vor allem auf das Phänomen einer verbreiteten Unzufriedenheit in der Bevölkerung mit der Politik und ihren Institutionen im Wahlkampf fokussieren und dieses verstärken, anstatt ihren Ursachen, der wachsenden Armut[3] und mangelnder öffentliche Infrastruktur auf den Grund zu gehen.
Moderate und herbe Verluste für die SPD
Im Jahr 2021 konnten die Sozialdemokraten mit den Themen Bildung, Betreuung, Wohnen, Mobilität im ländlichen Raum und Sicherung von Arbeitsplätzen vor Ort noch etliche Erfolge feiern, vor allem in den Hochburgen im Norden Hessens. Bei der Landtagswahl 2023 folgte jedoch der erste Tiefschlag mit dem schlechtesten Hessen-Ergebnis aller Zeiten – 15,1%. Der Stimmenverlust für die SPD war eng mit dem Ampel-Verdruss vieler Wähler*innen verbunden. Bundespolitische Themen wurden zu wahlentscheidenden Themen. Als erstes landespolitisches Politikfeld kam erst auf Platz vier die Schul- und Bildungspolitik, nach den Themen Wirtschaftliche Entwicklung, Klima und Zuwanderung (wie die Vorwahlbefragung von infratest dimap am 8.10.2023 – siehe die folgende Abbildung – zeigte). Die teilweise Abkehr von Wähler*innen in den einstigen durch die MetalIindustrie bestimmten »roten« Hochburgen zeigt, dass die SPD die Ängste und Verunsicherung der Menschen in Zeiten gesellschaftlichen Umbruchs nicht genügend aufnehmen kann.
Besonders schmerzlich dürfte für die SPD beispielsweise der Fall ihrer Hochburg Baunatal ausgefallen sein. Erstens ist mit Henry Richter, der allerdings auch bis 2016 SPD-Mitglied war und dann nach Streitigkeiten aus der Partei austrat, bei der Kommunalwahl erstmals seit Bestehen der Stadt kein SPD-Kandidat zum Bürgermeister gewählt worden. Der nun unabhängige Kandidat setzte sich mit 58,46% der Stimmen gegen SPD-Mann Daniel Jung durch. Die VW-Stadt Baunatal wurde seit 1966 durchgehend von SPD-Bürgermeistern regiert. Das ändert sich nun. Zweitens siegte In der sozialdemokratischen Hochburg nach fünf Jahren absoluter SPD-Mehrheit das Wählerbündnis »Gemeinsam« mit rund 36%. Die SPD kam nur auf 31,4%.
In der angespannten Lage im industriellen Nordhessen und besonders im Raum Kassel zeigt sich in Baunatal die Abwendung der Arbeitnehmer*innen von der SPD deutlich. Hier musste die SPD massive Verluste hinnehmen. Baunatal ist existenziell vom VW-Werk abhängig. Die anhaltende Krise des Automobilherstellers in der Transformation der Branche hin zur e-Mobilität und dem Umbruch im Welthandel verunsichert im Zusammenspiel mit dem angekündigten und vollzogenen Stellenabbau – allein in der hessischen Metall- und Elektroindustrie wurden seit 2018 insgesamt 27.000 Arbeitsplätze abgebaut – sowie der drohenden Umsetzung von Sparplänen die lokale Bevölkerung zutiefst. Die Unzufriedenheit mit der wirtschaftlichen Lage und die Angst um Arbeitsplätze spiegelte sich im Wahlverhalten insbesondere der Arbeiter*innen wider.
Die neu angetretene Liste »Gemeinsam für Baunatal« (GsD) hat die verbreitete Unzufriedenheit nutzen können und ging als klarer Wahlsieger hervor. Viele ehemalige SPD-Wähler*innen wanderten zu dieser unabhängigen Liste ab, die sich als vielversprechende Alternative zu den etablierten Parteien positionierte. Die AfD trat hier nicht separat mit Kandidat*innen für die Stadtverordnetenversammlung an.
Der Trend zeigt das Ende einer jahrzehntelangen SPD-Dominanz in Nordhessen. In Baunatal, wo die SPD 2021 noch 46,9 % der Stimmen holte, stürzte sie 2026 deutlich ab und landete nur noch hinter der GsD (35,15%) mit 32,62%. Eine öffentliche Auseinandersetzung um den städtischen Haushalt und Kritik an der Informationspolitik schwächte das ohnehin gestörte Vertrauen in die SPD-geführte Politik und führte zusätzlich zur Erosion der traditionellen sozialdemokratischen Mehrheitsverhältnisse.
Die Linke mit unterschiedlichen Erfolgen auf dem Lande und in den Städten
Gerade in kleineren und mittleren Kommunen konkurrieren die Parteien nicht nur mit der AfD, sondern mit über 500 lokalen Wählergemeinschaften, die spezifische kommunale Konflikte (Gebühren, Bauprojekte, Verkehr) aufgreifen. Zudem begünstigt das hessische Kommunalwahlrecht mit Kumulieren und Panaschieren bekannte lokale Persönlichkeiten und gut verankerte Listenstrukturen. Das beschneidet besonders die ohnehin begrenzte landesweite Reichweite der Partei Die Linke. In Kommunen, in denen sie wenige prominente Kandidierende stellt, verliert sie relativ stärker Stimmen an Einzelkandidaturen, Bürgerlisten und populäre Lokalpolitiker anderer Parteien.
Die Linke kann sich zwar landesweit etablieren, bleibt indes in der Kommunalpolitik stark unterrepräsentiert, wo ländliche, konservative und sehr lokal organisierte Strukturen überwiegen. Die Linke trat zwar in fast allen Landkreisen an, aber ihre organisatorische Dichte ist sehr ungleich verteilt: in 20 Landkreisen als Partei, im Kreis Groß‑Gerau etwa als »offene Liste«, in manchen Kommunen gar nicht. Wo es keine sichtbare kommunale Verankerung, wenig ehrenamtliche Mandatsträger*innen und nur eine schwache lokale Medienpräsenz gibt, ist die Linke nicht vorhanden. Im städtischen Umfeld kann sie eher von personalisierten Kampagnen profitieren, insbesondere wo linke Stadtverordnete eng mit Mieterinitiativen, Gewerkschaften oder antirassistischen Bündnissen kooperieren und so in lokalen Netzwerken sichtbarer sind als die Partei auf Landesebene.
Vorläufige Endergebnisse in den kreisfreien Städten
In Darmstadt liegen die Grünen vorn, in Wiesbaden die CDU, in Hanau und Offenbach die SPD. In Frankfurt und Kassel steht das Endergebnis noch aus. Die Die Linke erreichte oft zweistellige Ergebnisse:
- In Darmstadt hat die bisherige Koalition aus Grünen, CDU und Volt ihre Mehrheit verloren. Die Linke wurde von 10,2% (sieben Sitze) der Wähler*innen gewählt, dicht gefolgt von Volt mit 9,9% (sieben Sitze), beide sind Gewinner.
- In Wiesbaden liegt die CDU vorn, den Oberbürgermeister stellt allerdings die SPD und das bisherige Mitte-Links-Bündnis aus SPD, Grünen, Linken und Volt könnte weiter regieren.
- In Offenbach liegt die SPD mit 35,0% (25 Sitze) deutlich vorne. An zweiter Stelle landet die CDU mit 18,7% (13 Sitze). Die Grünen werden drittstärkste Partei mit 13,1% (9 Sitze), knapp vor der Linken mit 12,1% (neun Sitze).
- In Hanau kommt die SPD auf 31,3% (18 Sitze), gefolgt von der CDU mit 29,1% (17 Sitze). Drittstärkste Kraft werden die Grünen mit 10,4% (sechs Sitze), dahinter liegt die AfD mit 9,4% (sechs Sitze). Darauf folgt Die Linke mit 5,0% (drei Sitze).
- In Kassel verliert die SPD die absolute Mehrheit, die Grünen kommen (vorläufig) auf die meisten Stimmen mit 22,3%, verlieren aber wie in Darmstadt an Zustimmung. Knapp dahinter liegt die CDU mit 20,1%, gefolgt von der SPD mit 19,8%. Viertstärkste Kraft ist Die Linke mit 15,0%. Die AfD kommt auf 12,1%t. Auch hier war ein viel diskutiertes Thema im Wahlkampf der Verkehr – wieder einmal: Schon 2022 war eine Rathaus-Koalition aus SPD und Grünen am Streit um einen »Versuchsradstreifen« zerbrochen. Danach regierte ein Jamaika-Bündnis aus Grünen, CDU und FDP weiter.
- In Frankfurt am Main liegt nach ersten Auszählungen die CDU vor den Grünen, die bei der Kommunalwahl 2021 noch stärkste Kraft geworden waren. Nach dem Stand der Trendergebnisse gibt es rechnerisch keine Mehrheit für ein Zweierbündnis. Die CDU hat sich im Wahlkampf mit populistisch vorgeführten Themen zur angeblich verfehlten Drogenpolitik der Stadt, sowie zur Einschränkung des Autoverkehrs in der Innenstadt lediglich als Neinsager der bisher regierenden Koalition erfolgreich durchgesetzt. Mit der Konfrontation gegenüber der von den Grünen angeführten Koalition, die am Ende mit dem Austritt der FDP über keine eigene parlamentarische Mehrheit verfügte, gelang es der CDU die Grünen als stärkste Kraft mit 26,5% (+4,6) abzulösen. Die Grünen folgen mit 21,0% (-3,5), die SPD mit 16,7% und AfD mit 9,1%. Die Linke erreicht mit 8,9% ihr bestes jemals erreichtes Ergebnis. Die FDP folgt mit 4,7% und Volt erreichte 4,6%. Dahinter folgen noch zahlreiche kleinere Parteien.
Die Linke hat sich in Frankfurt, einer Metropole, die sich durch hoher Mietbelastung, eine große Zahl von Studierenden sowie vielen Beschäftigten im Öffentlichen Dienst und im Dienstleistungssektor, aber auch durch Armut auszeichnet, mit dem Frankfurter »Haushalt mit linker Handschrift«,[4] mit sozialen Entlastungen und kommunaler Umverteilung, eine Sichtbarkeit als gestaltende Kraft und handlungsfähige Fraktion weit über ihre Stammwählerschaft hinaus verschafft. Sie konnte im Wahlkampf mit ihren programmatischen Themen bezahlbare Mieten, kommunale Daseinsvorsorge, Verkehrswende und Antirassismus in den Konfliktlinien der Stadtpolitik punkten.
Vorläufiges Fazit
Die Kommunalwahl in Hessen gilt als wichtiger politischer Stimmungstest für Hessen. In der politischen Landschaft entwickelt sich mit der wachsenden Zustimmung für das konservative und rechte Lager eine bedenkliche Machtverschiebung. Der relativ hohe Stimmenzuwachs der AfD bei noch nicht einmal flächendeckender personeller Präsenz ist ein deutliches Warnzeichnen für die Demokratie. Die Neigung rechte politische Akteure zu wählen, findet immer dann statt, wenn Ängste um den Arbeitsplatz und Zukunftsängste den Alltag bestimmen. Auch in Hessen bestimmt Armut das alltägliche Leben vieler Menschen. Zunehmende Armut schränkt die gesellschaftliche Teilhabe ein und lässt Menschen auf Güter des alltäglichen Lebens verzichten lernen. Auch dies schürt wachsende Unzufriedenheit mit den regierenden politischen Akteuren.
Der wachsende Zuspruch der Wähler*innen für die Rechte, die Anfälligkeit für populistische Versprechungen und autoritäre Lösungen zeigt den Vertrauensverlust in die Institutionen und das Funktionieren der Demokratie. Gefordert ist eine Politik zur Verteidigung und Stärkung der Demokratie, die die Ursachen für die Zukunftsängste und Kontrollverluste der Menschen bekämpft und der wachsenden Ungleichheit von Armut und Reichtum entgegenwirkt sowie Mitbestimmung und Beteiligung der Arbeitnehmer*innen im Betrieb und am Arbeitsplatz ausweitet.
Anmerkungen
[1] Das offizielle Endergebnis wird aufgrund des komplizierten hessischen Wahlrechts, nach dem noch die umfangreichen Kandidatenlisten ausgezählt werden müssen, erst in zwei bis drei Wochen nach der Kommunalwahl vorliegen.
[2] Andreas Hövermann: Das Umfragehoch der AfD: Aktuelle Erkenntnisse über die AfD-Wahlbereitschaft aus dem WSI-Erwerbspersonenpanel, WSI-Report Nr. 92, November 2023. Download: https://www.wsi.de/de/faust-detail.htm?sync_id=HBS-008748.
[3] Die Armut in Hessen hat ein besorgniserregend hohes Niveau erreicht und betrifft mit einer Quote von ca. 15,5 bis über 18 Prozent (je nach Studie und Datenbasis 2022/2025) einen signifikanten Teil der Bevölkerung. Besonders Alleinerziehende, Kinder und Menschen mit Migrationshintergrund sind gefährdet, während hohe Wohnkosten die Situation verschärfen.
[4] Siehe dazu Peter Stahn: Günstige Aussichten für Die Linke in Frankfurt. Vor den Kommunalwahlen in Hessen am 15. März, Sozialismus.deAktuell 12. März 2026.


