Aktuelle Termine

Hier informieren wir über politische Veranstaltungen und interessante andere Termine.
Informationen und Anregungen bitte per Fax [040 | 28 09 52 77-50] oder an unsere eMail-Adresse schicken: redaktion@sozialismus.de

»Das Kapital« wird bunt!

Anlässlich von Marx’ 200. Geburtstag erschien im VSA: Verlag Jari Banas’ Kultcomic nun kunterbunt in Farbe! 150 Jahre nach dem Erscheinen des Original und anlässlich des 200. Geburtstag von »Charly« hat er seine Einführung auf den neuesten Stand gebracht und komplett coloriert: »Das Kapital« in Farbe. Das gibts sonst nirgends! Zusätzlich bietet der VSA: Verlag 15 DIN A1-Plakate mit Motiven aus dieser Ausgabe zum Selbstkostenpreis von 100 Euro als Ausstellung an: schwer verdauliche Kost verwandelt in bunte Unterhaltung.
Bislang wird die Ausstellung gezeigt
– bis 15.6. in der Volkshochschule, Moritzstraße 20 in Chemnitz
– bis 30.6. im Wahlreisbüro von Steffen Dittes, DIE LINKE in Weimar
– bis 22.6. DIE LINKE.Kreisverband Offenbach am Main
– vom 25. bis 29.6. im Bildungszentrum Kirkel im Saarland
– vom 2.7. bis 2.9. in der Antifaschistischen Erholungs- und Begegnungsstätte Heideruh in der Nordheide

26. Mai 2018Frankfurt a.M. | 11:00 Uhr | Saalbau Gallus, Frankenallee 111

»Alle Verhältnisse umzuwerfen …«

Marx’ Einsichten – eine wichtige Voraussetzung praktischer Kritik auch für Christen? Gerechtigkeitstraditionen in der Bibel und der Linken, Analogien zwischen Fetischbegriff und biblischer Götzenkritik? Darüber diskutieren Janine Wissler (LINKE MdL), Bruno Kern, Frank Deppe (Marburg) und Kuno Füssel (Remagen), Moderation: Martin Herndlhofer und Franz Segbers, Mitherausgeber des Buches »Alle Verhältnisse umzuwerfen ... und die Mächtigen vom Thron zu stürzen.«

28. Mai 2018Halle/Saale | 14:30 Uhr | Bürgerhaus »alternativE«, Gustav-Bachmann-Str. 33

Marx und Luxemburg

Eine der glänzendsten Schüler*­innen von Marx war Rosa Luxemburg (1871-1919), die sich theoretisch und praktisch in den proletarischen Kämpfen ihrer Zeit engagierte. Aber sie ist ihm auch untreu geworden, denn in ihren politischen Auffassungen ließ sie sich von Ideen von Ferdinand Lassalle (1825-1864) leiten. Einig war sie sich mit Marx im Blick auf den Sozialismus als einer freiheitlichen Gesellschaft. Referent: Holger Politt, Rosa-Luxemburg-Stiftung.

2. Juni 2018Stuttgart | 10:00 Uhr | Clara Zetkin Haus, Gorch-Fock-Str. 26

In Erinnerung: Theodor Bergmann

Anlässlich des 1. Todestags von Theodor Bergmann treffen sich Freunde und Bekannte zu einer Würdigung seines politischen und wissenschaftlichen Wirkens. Vorgesehen sind folgenden Bei- bzw. Vorträge:

  • 10.00 Uhr – Albrecht Kotitschke/Helmut Arnold: Begrüßung
  • 10:15 Uhr – Mario Kessler: Gegen den Strom. Ein Leben im Jahrhundert der Katastrophen
  • 11:15 Uhr – Annette Vogt: Wissenschaftler als Widerständler gegen das NS-Regime
  • 12:15 Uhr – Joachim Herb: Agrarwissenschaftler und kritischer Marxist
  • 13:45 Uhr – Anja Waller: Hohenheimer Agrarwissenschaftler im NS und nach 1945
  • 14:30 Uhr – Udi Adiv: Bergmann's View of Zionism and Israel: A Broken Dream
  • 15:45 Uhr – John-Peter Neelsen: Herausforderung China
  • 16:45 Uhr – Theodor Bergmann bei Gewerkschaftern (Film von Klaus Lukossek)
  • 17:30 Uhr – Schlussrunde und Ausblick

Am Sonntag, 3. Juni, ist vormittags um 11:00 Uhr ein Besuch am Grab vorgesehen.

6. Juni 2018Lübeck | 19:00 Uhr | Theater Combinale, Huxstr. 115

Populismus für Anfänger

Im Rahmen der dreiteiligen Veranstaltunsreihe »Wie stabil ist die Demokratie? Soziale, ökonomische, politische und kulturelle Ursachen einer erstarkten Rechten in Deutschland«, die DGB-Region Schleswig-Holstein Südost, Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt/Lübeck, ver.di Landesbezirk Nord, IG Metall Lübeck-Wismar und das Theater Combinale gemeinsam durchführen, referieren und diskutieren Alexander Häusler (Politikwissenschaftler am Forena-Institut, FH Düsseldorf, letzte Buchveröffentlichung: Völkisch-autoritärer Populismus) und Nina Horaczek (Journalistin und Publizistin, Chefreporterin der Wiener Stadtzeitung Falter) über Erscheinungsformen und Erklärungsansätze des Rechtspopulismus. Begrüßung: Juliane Hoffmann (Geschaftsführerin der DGB-Region Schleswig-Holstein Südost), Moderation: Ralf Ptak (KDA).

6. Juni 2018Stuttgart | 19:00 Uhr | Gewerkschaftshaus, Konferenzraum 1, Willi-Bleicher-Str. 20

Rechtspopulismus und Gewerkschaften

Bei der Bundestagswahl im September 2017 war die AfD überdurchschnittlich unter Gewerkschaftsmitgliedern erfolgreich, ebenso bei den vorangegangenen Landtagswahlen. Wie ist das zu erklären? Schwappt der Aufstieg der populistischen und extremen Rechten von »Außen« in die Betriebe hinein, oder gibt es auch einen arbeitsweltlichen Nährboden für die Geländegewinne der Neuen Rechten? Forscher*innen des ISF-München und WISSENTransfer/Hamburg sind diesen Fragen nachgegangen – erschienen unter Sauer u.a.: Rechtspopulismus und Gewerkschaften (VSA: Verlag 2018). Der Mitautor Richard Detje stellt zentrale Befunde zur Diskussion.

7. Juni 2018Wien | 19:00 Uhr | Wirtschaftsuniversität, Welthandelsplatz 1, Festsaal 2

Die nächste Finanzkrise

Im September 2008 schockierte die Pleite von Lehman Brothers die Finanzwelt und war Auslöser der bisher größten Finanz- und Wirtschaftskrise der Welt. Was hat sich seitdem getan? Sind die derzeitigen Regulierungen ausreichend, um einer erneuten Krise vorzubeugen, oder tragen sie sogar noch zur Instabilität im System bei? Diskussion mit Lisa Mittendrein (Attac Österreich), Wilfried Stadler (Professor in Wien), Elisabeth Springler (Wien). Moderation: Fred Luks (Leiter des Kompetenzzentrums für Nachhaltigkeit in Wien).
Veranstalter: BEIGEWUM.

7. Juni 2018Berlin | 19:45 Uhr | K-Fetisch, Wildenbruchstr. 86

1968 – 2018

Der »proletarische Mai« 1968 in Europa – letztes Gefecht der Klasse? Was bleibt von den 68er-Kämpfen der Arbeiter*innen für eine emanzipatorische Klassenpolitik im 21. Jahrhundert? Inputs und Diskussion mit: Stephan Junker (iL), Winfried Wolf (Lunapark 21) und Bernd Gehrke (AK Geschichte, Ko-Autor und -Herausgeber des Buches 1968 und die Arbeiter. Studien zum »proletarischen Mai« in Europa, VSA: Verlag 2018). Moderation: Renate Hürtgen. Veranstaltung des AK Geschichte sozialer Bewegungen Ost West.

8. Juni 2018Berlin | 16:00 Uhr | ver.di-Bundesverwaltung, Paula-Thiede-Ufer 10, Raum Othello

1968 und die Gewerkschaften

Wie war das Verhältnis von Student*innenbewegung und abhängig Beschäftigten? Was wurde integriert, was zurückgedreht, was hat sich in den Gewerkschaften verändert? Welche Rolle spielte die Veränderung der Lebensentwürfe? Utopien und Protestpotenzial: zwischen mehr Demokratie auch im Betrieb wagen und Utopieverlust der Linken. Es diskutieren Zeitzeug*innen aus drei Generationen: Ulf Kadritzke (HWR), Franziska Wiethold (ver.di), Wolfgang Schaumberg (ehem. Opel Bochum), Nele Hess (IG Metall), Heiko Glawe (DGB), Markus Wissen (HWR), Kalle Kunkel (ver.di) und Felix Syrovatka (HWR). Anmeldung erbeten unter: tobias.lassen@fnpa.eu. Veranstaltung des Forum Neue Politik der Arbeit.

12. Juni 2018Ulm | 19:00 Uhr | Haus der Gewerkschaften, Weinhof 23

Marx und die Arbeiterbewegung

Erhard Korn, Vorsitzender der Rosa-Luxemburg-Stiftung Baden-Württemberg, zeigt auf, wie die Arbeiterbewegung im 19. Jahrhundert entstand, wie ihre Organisationen sich entwickelten und wie der junge Marx schon ab den 1840er Jahren mit Engels Einfluss darauf nahm.

14. Juni 2018Rastatt | 19:00 Uhr | Badener Halle, Kapellenstr. 20-22

aufrecht gehen

Buchvorstellung des von der Bezirksleitung Baden-Württemberg der IG Metall herausgegebenen gleichnamigen Bandes (im VSA: Verlag), in dem es darum geht, wie Beschäftigte durch Organizing zu ihrem Recht kommen. Mit Claudia Peter (1. Bevollmächtigte der IG Metall Gaggenau), Torsten Kruse (VK-Leiter Mercedes Benz Rastatt) und Roman Zitzelsberger (Bezirksleiter IG Metall Baden-Württemberg).

23. Juni 2018Frankfurt a.M. | 10:30 Uhr | Mainforum, Wilhelm-Leuschner-Str. 79

Jahrbuch Gute Arbeit

Vor zehn Jahren machten Lothar Schröder (ver.di) und Hans-Jürgen Urban (IG Metall) den Aufschlag, indem sie die gewerkschaftlichen Initiativen aufgegriffen und im Jahrbuch Gute Arbeit bündelten. Inzwischen sind zehn Bände erschienen, eine gute Gelegenheit, Bilanz zu ziehen und nach vorne zu blicken – mit Beiträgen von Jörg Hofmann (IGM), Frank Bsirske (ver.di), Lothar Schröder (ver.di), Hans-Jürgen Urban (IGM), Monika Brandl (Gesamtbetriebsrat Telekom), Ulrike Jakob (stv. Betriebsratsvorsitzende VW Baunatal), Nicole Mayer-Ahuja (SOFI, Uni Göttingen), Klaus Dörre (Uni Jena). Anmeldung bis zum 9.6. per E-Mail: 10JahreJahrbuch@igmetall.de.

26. Juni 2018Bonn | 18:30 Uhr | Universität, Regina-Pacis-Weg 5, Hörsaal 17

Der NSU-Komplex

Mit Ibrahim Arslan, Überlebender des rassistischen Brandanschlags in Mölln 1992 und Antonia von der Behrens, Rechtsanwältin mit den Schwerpunkten Ausländerrecht, Asylrecht, Arbeitsrecht. Sie vertritt die Nebenklage der Angehörigen des Dortmunder NSU-Mordopfers Mehmet Kubasik im NSU-Prozess in München, Herausgeberin des VSA: Buches: Kein Schlusswort. Nazi-Terror – Sicherheitsbehörden – Unterstützungsnetzwerk. Plädoyers im NSU-Prozess.

30. Juni 2018Berlin | 12:00 Uhr | »Haus der Demokratie und Menschenrechte«, Greifswalder Str. 4

1968–2018: Der Prager Frühling

Offene Geschichts-Werkstatt des (im Aufbau befindlichen) »Geschichts-Kollegs« der Kurt und Herma Römer Stiftung zu Erinnerungen, Erkenntnissen, Kontroversen: »Ohne Demokratie, ohne Freiheit ging und geht nichts«. Es soll der Blick auf die politische Reformbewegung der 1960er-Jahre in der damaligen Tschechoslowakei gerichtet werden, die ein Teil des globalen 1968 war und antiautoritäre und radikaldemokratische gesellschaftliche Strömungen in Ost und West inspiriert hat. Was ist davon übriggeblieben?

  • 12:00 Uhr: Begrüßung | Eröffnung mit einer Erinnerung an Herma Römer, ihren Mann Kurt und deren Verbindung zur Tschechoslowakei und zu den Menschen des Prager Frühlings (Aline Zieher, Hamburg)
  • 12:30 Uhr: 1960er-Vergegenwärtigung | Offene Fragen und offene Rechnungen: Prag 1968 für die Linke in Ost und West (Andreas Bachmann, Hamburg, Mitglied der Redaktion »express« und Christoph Speier, Vorstand der Kurt und Herma Römer Stiftung)
  • 13:00 Uhr: »Demokratischer Sozialismus und Sozialistische Demokratie« – Prag 1968 (Bernd Gehrke, Ökonom, Berlin, vormals Vereinigte Linke, Robert-Havemann-Kreis, Bündnis kritischer GewerkschafterInnen Ost/West, Mitherausgeber des Buches 1968 und die Arbeiter)
  • 15:15 Uhr: Die Impulse des Prager Frühlings für den Eurokommunismus (Dr. Francesco di Palma, Historiker, FU Berlin)
  • 17:00 Uhr: 25. August 1968 – Ein ungehörter Ruf nach Solidarität. Widerstand und Schicksal der ehemaligen tschechoslowakischen Häftlinge des KZ Ravensbrück als Beispiel zu Beginn der sogenannten Normalisierung der ČSSR (Pavla Plachá, Historikerin, Doktorandin an der Universität in Hradec Králové, Mitarbeiterin des Instituts für das Studium totalitärer Regime, Mitbegründerin des Geschichtsbüros Prag)
  • 18:30 Uhr: Resümee und Ausblick

Die Teilnahme ist kosten- und gebührenfrei.

4. Juli 2018Hamburg | 18:30 Uhr | Curio-Haus, Rothenbaumchaussee 15, Hofdurchgang

»68« und das Ringen um menschenwürdige Arbeit

Beim Jour fixe der Gewerkschaftslinken stellt der Arbeitswissenschaftler Wolfgang Hien sein neues VSA: Buch Gegen die Zerstörung von Herz und Hirn vor und zur Diskussion. Entstanden aus Gesprächen mit Peter Birke eröffnet es einen anderen Zugang zur Geschichte der 68er Bewegung. Eine Geschichte, die in der Fabrik anfängt, in der der Mensch nur »Material« ist, und die schließlich zu einer kritischen Wissenschaft führt, die sich nach wie vor um Leben und Gesundheit am Arbeitsplatz sorgt.

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