Aktuelle Termine

Hier informieren wir über politische Veranstaltungen und interessante andere Termine.
Informationen und Anregungen bitte per Fax [040 | 28 09 52 77-50] oder an unsere eMail-Adresse schicken: redaktion@sozialismus.de

Neuer Lesekreis zu Marx »Das Kapital« zweiter Band

Ein wenig Anstrengung, viele Erkenntnisse: Das Kapital von Karl Marx steht auf vielen Leselisten. Doch die private Aneignung ist  alles andere als einfach. Als Leser_in sollte ein wenig Geduld und Ausdauer mitgebracht werden, um die Argumentation verstehen zu können. Doch es gibt gute Gründe, sich mit der »Kritik der politischen Ökonomie« auseinander zu setzen. Der vielleicht wichtigste Grund, warum die Lektüre noch immer lohnt, ist, dass sich an den Grundzügen des Kapitalismus seit der Veröffentlichung des Kapitals nur wenig geändert hat. Bis heute geht es in unserer Gesellschaft weniger darum, Bedürfnisse zu befriedigen als vielmehr Geld zu vermehren. Immer noch wird versucht, die Armen ärmer zu machen und die Reichen reicher. Wie und warum das geschieht, darüber kann der/die Leser/in bei Marx sehr viel erfahren. Und dieses Wissen ist eine gute Grundlage für das Verständnis und  Kritik der kapitalistischen Produktionsweise.

Die kleine Lesegruppe der RLS Hamburg gibt es seit einigen Jahren. Jetzt gehen wir die Lektüre des Zweiten Bandes des »Kapitals« an. Wer also die Marx‘sche Argumentation vom Zirkulationsprozess des Kapitals schon immer mal studieren wollte, ist willkommen. Wir treffen uns alle 14 Tage und tauschen unsere Sichtweisen, Interpretationen und Leseerfahrungen aus. Weitere Teilnehmende könnten sich unserer Gruppe anschließen. Für den Kurs sind keine Vorkenntnisse nötig und jede Frage ist erlaubt.

Der Einführungskurs startet am 2. April und läuft mit Ausnahme der Sommerferien bis zum Ende des Jahres. Geleitet wird er von Dr. Joachim Bischoff, Ökonom und Autor zahlreicher Abhandlungen zu Marx. Eine Anmeldung unter anmeldung@rls-hamburg.de ist erforderlich. Eine Teilnahme ohne vorherige bestätigte Anmeldung ist leider nicht möglich. Der Teilnahmebeitrag beträgt 15 Euro pro Halbjahr.

»Das Kapital« wird bunt!

 

Anlässlich von Marx’ 200. Geburtstag erschien im VSA: Verlag Jari Banas’ Kultcomic nun kunterbunt in Farbe! 150 Jahre nach dem Erscheinen des Original und anlässlich des 200. Geburtstag von »Charly« hat er seine Einführung auf den neuesten Stand gebracht und komplett coloriert: »Das Kapital« in Farbe. Das gibts sonst nirgends! Zusätzlich bietet der VSA: Verlag 15 DIN A1-Plakate mit Motiven aus dieser Ausgabe zum Selbstkostenpreis von 100 Euro als Ausstellung an: schwer verdauliche Kost verwandelt in bunte Unterhaltung.

Bislang wurde und wird die Ausstellung gezeigt in Leipzig, Erfurt, Trier, Chemnitz, Weimar, Offenbach, Kirkel (Saarland), Heideruh (Nordheide). Weitere Ausstellungen sind gern gesehen!

21. März 2019Hamburg | 19:00 Uhr | KLUB-Raum von »Arbeit und Leben«, Besenbinderhof 62

Vor den Wahlen zum EU-Parlament: Wo steht die EU?

Was sind ihre Zukunftsaussichten? Welche emanzipatorischen Alternativen gibt es? Die EU ist seit über einem Jahrzehnt in permanentem Krisenmodus: Euro- und Griechenlandkrise(n) nach dem Finanzcrash von 2008, riesige Bewegungen u.a. in Spanien, Portugal und Griechenland gegen die auferlegte Austeritäts- und Privatisierungsmaßnahmen, BREXIT, Konflikte um den Umgang mit Flucht und Migration, Spannungen mit Polen und Ungarn u.a.m. Überall sehen wir Instabilität der politischen Systeme mit Absturz der Sozialdemokratie, Krise der Konservativen und Aufstieg der extremen Rechten. Es entstehen aber auch vielfältige Bewegungen - fürs Klima, für ein Gutes Leben (Gelbwesten), für Steuergerechtigkeit, für Frieden. Das alles spielt sich in einem internationalen Umfeld ab, das immer unübersichtlicher, komplexer und konfliktträchtiger wird. Peter Wahl, Mitglied vom Wissenschaftlichen Beirat von Attac Deutschland und einer der Autoren des AttacBasisTextes EU in der Krise, macht eine Bestandsaufnahme. Er analysiert die Ursache für die Krisen und die Strategien der EU sowie wahrscheinliche Szenarien für die Zukunft. Emanzipatorische Alternativen werden vorgestellt und diskutiert.
Eine Veranstaltung von attac Hamburg.

21. März 2019bis 24.3. | Leipzig | Messegelände

Leipzig liest! Wir lesen mit!

Auch 2019 diskutieren VSA: und Sozialismus.de-Autor*innen (Bernd Riexinger, Hajo Funke, Renate Dillmann, Heike ­Kleffner, Martina Renner, Benjamin-Immanuel Hoff, Felicitas Weck, Claudia Leonhardt, Uwe Hoering, Tobias Müller) wieder auf der Buchmesse mit – auf »Die Bühne« sowie auf weiteren Foren und in der Stadt. Details unter www.vsa-verlag.de/leipziger_buchmesse_2019/messe_leipzig/. Wir freuen uns auf Besucher*innen an unserem Stand in Halle 5, Gang E 408.

21. März 2019Freiburg | 19:30 Uhr | Stadtbibliothek, Münsterplatz 1

Tobias Müller: Hier draußen an der Grenze

Tobias Müller liest aus seinem Buch Hier draußen an der Grenze. Spätestens seit der sogenannten Flüchtlingskrise von 2015 ist die europäische Migrationspolitik in aller Munde. Inzwischen sorgt die Politik an den Außengrenzen der EU, je nach Migrationsströmen aber auch an den internen Grenzen zwischen einzelnen Mitgliedstaaten, für erbärmliche Zustände. Tobias Müllers Reportagen beschreiben die Auswirkungen einer Migrationspolitik, die vor allem repressive Elendsverwaltung betreibt. An verschiedenen Schauplätzen des Kontinents reproduziert sich dieser Zustand selbst: Nimmt die Repression an einem Ort besonders zu, verlagert sich das Geschehen an einen anderen, um später zurückzukehren. Tobias Müller ist freier Journalist in Amsterdam und arbeitet u.a. als Benelux-Korrespondent für diverse Zeitungen und Zeitschriften. Seit 2008 dokumentiert er die Auswirkungen europäischer Migrationspolitik.
Eine Veranstaltung von Aktion Bleiberecht und dem Netzwerk respect! im Rahmen der »Internationalen Wochen gegen Rassismus«.

25. März 2019Kiel | 19:00 Uhr | Legienhof, Legienstr. 22-24

Bernd Riexinger: Neue Klassenpolitik

Der Ko-Vorsitzende der Partei DIE LINKE stellt sein Buch Neue Klassenpolitik vor und diskutiert darüber mit Lorenz Gösta Beutin, dem Landessprecher der LINKEN Schleswig-Holstein, und Marianne Kolter, der Landessprecherin und Kandidatin für die Europawahl. Bernd Riexinger plädiert für eine Solidarität der Vielen statt der Herrschaft der Wenigen – einschließlich einer Neudefinition von Solidarität.

27. März 2019Berlin | 18:00 Uhr | Rosa-Luxemburg-Stiftung, Franz-Mehring-Platz 1

»68« und das Ringen um menschenwürdige Arbeit

Ulrike Hempel und Uwe Michel sprechen mit dem Arbeitswissenschaftler Wolfgang Hien (* 1949) sowie dem Historiker Peter Birke (* 1965) über die Lehrlingsbewegung und politische Betriebsarbeit seit Mitte der 1960er Jahre, über Gesundheit als politische Kategorie und über 50 Jahre gewerkschaftliche, politische und wissenschaftliche Aktivitäten. Ihr Buch »Gegen die Zerstörung von Herz und Hirn. ›68‹ und das Ringen um menschenwürdige Arbeit« ist 2018 im VSA: Verlag erschienen.

27. März 2019Mannheim | 19:00 Uhr | Ewwe longt's, Kobellstr. 20

Bernd Riexinger: Neue Klassenpolitik (Kopie 1)

Der Ko-Vorsitzende der Partei DIE LINKE stellt sein Buch Neue Klassenpolitik vor und zur Diskussion. Bernd Riexinger plädiert für eine Solidarität der Vielen statt der Herrschaft der Wenigen – einschließlich einer Neudefinition von Solidarität. Gastgeber: SDS.Die Linke-Uni Mannheim und Ewwe longt's - Linkes Zentrum Mannheim.

28. März 2019Böblingen | 19.00 Uhr | Arbeiterzentrum, Sindelfinger Str. 14

Bernd Riexinger: Neue Klassenpolitik (Kopie 3)

Der Ko-Vorsitzende der Partei DIE LINKE stellt sein Buch Neue Klassenpolitik vor und zur Diskussion. Bernd Riexinger plädiert für eine Solidarität der Vielen statt der Herrschaft der Wenigen – einschließlich einer Neudefinition von Solidarität. Eine Veranstaltung des Haslacher Gesprächskreis, dessen Mitglieder Harald Sichler und Bernd Elsässer den Abend moderieren werden, mit Unterstützung von DIE LINKE Kreisverband Böblingen und vom ver.di Ortsverein Böblingen/Sindelfingen.

29. März 2019bis 31.3. | Werftpfuhl | 13:30 Uhr | Jugendbildungsstätte »Kurt Löwenstein«, Freienwalder Chaussee 8-10

Gender. Class. Crisis

Die Diskussion um linke Alternativen zur Rechts­entwicklung hängt oft im falschen Gegensatz von »Klassenfrage« und »Identitätspolitik« fest. Dabei gerät schnell aus dem Blick, dass Widerstand häufig von (queer-)feministischen und antirassistischen Bewegungen ausgeht. Bewegungen wie Women’s marches, Frauen*streiks, #MeToo, Ni Una Menos, Black lives matter richten sich gegen Gewaltverhältnisse und haben eine heterogene soziale Basis. So vielfältig die Bewegungen sind, so vielfältig scheinen auch ihre inhaltlichen Verortungen und politischen Suchprozesse. Sie sind Thema der Frühlingsakademie des Bundes demokratischer Wissenschaftler*innen (BdWi) in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Infos und Anmeldung bei bdwi@bdwi.de oder www.bdwi.de.

30. März 2019und 31.3. | Frankfurt a.M. | 12:00 Uhr | Gewerkschaftshaus, Wilhelm-Leuschner-Str. 69-77

Kein Frieden mit der NATO

70 Jahre NATO – im April 2019 soll offiziell gefeiert werden. Zwar hat die NATO mit dem Zusammenbruch des Warschauer Paktes ihre Geschäftsgrundlage verloren. Sie hat sich 1991 jedoch nicht aufgelöst, sondern das Bündnis bis an die Grenzen Russlands ausgedehnt. Zugleich erheben die USA Forderungen, massiv aufzurüsten, im Widerspruch zur »Schuldenbremse«, die wichtige Investitionen in die Infrastruktur – in Bildung, Gesundheit, Verkehr und Armutsbekämpfung – oder ökologisch zwingend notwendige grüne Technologien und Energieträger verhindert. Was sind die Alternativen? Darüber diskutieren u.a. Johan Galtung (Norwegen), Ingar Solty (RLS), Frank Deppe (Marburg), Otto Holman (Universiteit van Amsterdam), Janine Wissler (DIE LINKE), Claudia Haydt (Informationsstelle Militarisierung), Norman Paech (Hamburg), Jan van Aken (DIE LINKE).

2. April 2019Henningsdorf | 19:00 Uhr | Club der Volkssolidarität, Berliner Str. 24

Bernd Riexinger: Neue Klassenpolitik (Kopie 2)

Der Ko-Vorsitzende der Partei DIE LINKE stellt sein Buch Neue Klassenpolitik vor und zur Diskussion. Bernd Riexinger plädiert für eine Solidarität der Vielen statt der Herrschaft der Wenigen – einschließlich einer Neudefinition von Solidarität.

3. April 2019Hannover | 16:00 Uhr | Intercity-Hotel, Rosenstr. 1

GESELLSCHAFT MACHT WIRTSCHAFT. Auf dem Weg zur Wirtschaftsdemokratie

Die Produktion von gesellschaftlichem Reichtum erfolgt im gemeinsamen Wirtschaftsprozess einer Gesellschaft. Unter kapitalistischen Verhältnissen allerdings ohne große Mitbestimmungsmöglichkeiten der (abhängig) Beschäftigten. Eine demokratisch verfasste Wirtschaft, in der die Frage nach dem WAS wird WIE und WO produziert, wäre ein gemeinschaftlicher Aushandlungsprozess. Es könnte ein Schritt in Richtung wirklicher Demokratie und gesellschaftlichem Wohlstand sein. Erst dann kann davon die Rede sein, dass die GESELLSCHAFT die WIRTSCHAFT MACHT.

Darüber referieren und diskutieren Hartmut Meine (ehemaliger Bezirksleiter der IG Metall), Gerhard Schick (Vorstand Bürgerbewegung Finanzwende), Franziska Wiethold (ehemaliges Vorstandsmitglied von ver.di) sowie Helga Schwitzer (ehemaliges geschäftsführendes Vorstandsmitglied der IG Metall) auf einer gemeinsamen Veranstaltung von Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt im Haus kirchlicher Dienste der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers, der Kooperationsstelle Hochschule & Gewerkschaften Hannover-Hildesheim, des Landesbüros Niedersachsen der Friedrich-Ebert-Stiftung, des bildungswerks ver.di, dem ver.di Bezirk Hannover-Heide-Weser, der IG Metall Hannover und dem Sozialverband Deutschland Landesverband Niedersachsen e.V. (Info-Flyer hier) .Anmeldung bitte bis zum 26. März 2019 an die Friedrich-Ebert-Stiftung, Landesbüro Niedersachsen, Theaterstraße 3, 30159 Hannover, E-Mail: niedersachsen@fes.de

Zurück