Aktuelle Termine

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»Das Kapital« wird bunt!

 

Anlässlich von Marx’ 200. Geburtstag erschien im VSA: Verlag Jari Banas’ Kultcomic nun kunterbunt in Farbe! 150 Jahre nach dem Erscheinen des Original und anlässlich des 200. Geburtstag von »Charly« hat er seine Einführung auf den neuesten Stand gebracht und komplett coloriert: »Das Kapital« in Farbe. Das gibts sonst nirgends! Zusätzlich bietet der VSA: Verlag 15 DIN A1-Plakate mit Motiven aus dieser Ausgabe zum Selbstkostenpreis von 100 Euro als Ausstellung an: schwer verdauliche Kost verwandelt in bunte Unterhaltung.

Bislang wird die Ausstellung gezeigt

  • bis 15.6. in der Volkshochschule, Moritzstraße 20 in Chemnitz
  • bis 30.6. im Wahlreisbüro von Steffen Dittes, DIE LINKE in Weimar
  • bis 22.6. DIE LINKE.Kreisverband Offenbach am Main
  • vom 11.6. bis 21.9. im Bildungszentrum Kirkel der Arbeitskammer des Saarlands
  • vom 2.7. bis 2.9. in der Antifaschistischen Erholungs- und Begegnungsstätte Heideruh in der Nordheide.

Weitere Ausstellungen sind gern gesehen!

26. Juli 2018Köln | 19:30 Uhr | Allerweltshaus, Körnerstr. 77-79

Mit Vollgas in die imperiale Lebensweise?

Wohin treibt die menschliche Zivilisation und was hat das mit unser Lebensweise zu tun? Die ökologischen und sozialen Verwerfungen auf der Erde verhindern ein gutes Leben für alle und gefährden das Überleben der Menschheit. Wie hängen Ausbeutung von Mensch und Natur im globalen Kapitalismus zusammen, dem die meisten Menschen hilflos gegenüberstehen? Den eigenen Konsum ändern? Geht ein »richtiges Leben« in einer »falschen Welt«? Welche offensichtlich starken Interessen verhindern ein Umsteuern? Wie und wo fängt man an? Diskussion mit Ulrich Brand über die Hauptthesen des (gemeinsam mit Markus Wissen) verfassten Buchs »Imperiale Lebensweise« (oekom Verlag).

21. August 2018Hannover | 19:00 Uhr | verdi-Höfe, Goseriede 10

Rechtspopulismus und Gewerkschaften

Bei der Bundestagswahl 2017 war die «Alternative für Deutschland» (AfD) überdurchschnittlich unter Gewerkschaftsmitgliedern erfolgreich. Auch bei den Landtagswahlen verdankte sie ihre Erfolge nicht zuletzt dem Votum gewerkschaftlich organisierter Beschäftigtengruppen. Wie ist das zu erklären? Schwappt der Aufstieg der Rechten von »Außen« in die Betriebe hinein, oder gibt es auch einen arbeitsweltlichen Nährboden? Dieser Frage sind Forscher*innen des ISF-München und WISSENTransfer in einer aktuellen Befragung nachgegangen (Rechtspopulismus und Gewerkschaften, VSA). Beleuchtet wird eine arbeitsweltliche Realität, die mit den offiziellen Hymnen auf die bundesdeutsche Erfolgsökonomie wenig Gemeinsamkeiten aufweist. Diskussion mit Richard Detje (einer der Autoren der Untersuchung) und Sophie Bartholdy (IG Metall Hannover). Eine Veranstaltung der RLS in Kooperation mit dem ver.di-Bildungswerk, der DGB Region Niedersachsen-Mitte, der VVN-BdA Hannover, der Stadt Hannover sowie der Ini­tiative »Kirche für Demokratie – Gegen Rechtsextremismus«.

23. August 2018Alsfeld | 19:30 Uhr | Hotel Klingelhöffer, Hersfelder Straße 47

Machtkampf zwischen USA und China?

Schon über viele Jahre beobachten und diskutieren Experten den Verlust der wirtschaftlichen und damit auch politischen Hegemonie der USA, die sie spätestens nach dem 2. Weltkrieg errungen hatten. Gleichzeitig stürmen die südostasiatischen Staaten, allen voran China, voran. Im Gegensatz zu Trumps »America First« macht sich China für freien Welthandel stark. Was sind die Hintergründe? Diskussion mit John P. Neelsen, Institut für Soziologie, Universität Tübingen.

9. September 2018Schöneiche (bei Berlin) | 16:00 Uhr | Kulturgießerei, An der Reihe 5

Antonia von der Behrens: Kein Schlusswort

Antonia von der Behrens ist Rechtsanwältin in Berlin. In ihrem Plädoyer als Nebenklagevertreterin im NSU-Prozess wollte sie zwei zentrale Thesen belegen: Der NSU war von einem Netz von V-Leuten und anderen Informanten von Verfassungsschutz- und anderen Behörden umgeben, und der Inlandsgeheimdienst hatte zahlreiche Informationen über die NSU-Mitglieder und deren Aufenthaltsort. Sie stellt das von ihr herausgegebene Buch Kein Schlusswort mit Plädoyers aus einem der aufwändigsten Verfahren der deutschen Nachkriegsgeschichte vor. Der Prozess um die Morde von Angehörigen und Unterstützer*innen des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) am Münchener Oberlandesgericht dauert mittlerweile über 400 Verhandlungstage. Die Plädoyers sind auch eine Abrechnung mit dem gebrochenen Aufklärungsversprechen der Bundeskanzlerin. Denn die bohrenden Fragen der Betroffenen blieben bislang unbeantwortet: Wie erfolgte die Auswahl der Opfer? Wie groß war das an den Morden und Anschlägen beteiligte Unterstützernetzwerk? Was wussten die Sicherheitsbehörden - insbesondere der Verfassungsschutz - und warum wurde seitens des Staates nicht eingegriffen?
Veranstalter: Schöneicher Bündnis für Demokratie und Toleranz und Aktionsbündnis Brandenburg

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