Aktuelle Termine

Hier informieren wir über politische Veranstaltungen und interessante andere Termine.
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»Das Kapital« wird bunt!

 

Anlässlich von Marx’ 200. Geburtstag erschien im VSA: Verlag Jari Banas’ Kultcomic nun kunterbunt in Farbe! 150 Jahre nach dem Erscheinen des Original und anlässlich des 200. Geburtstag von »Charly« hat er seine Einführung auf den neuesten Stand gebracht und komplett coloriert: »Das Kapital« in Farbe. Das gibts sonst nirgends! Zusätzlich bietet der VSA: Verlag 15 DIN A1-Plakate mit Motiven aus dieser Ausgabe zum Selbstkostenpreis von 100 Euro als Ausstellung an: schwer verdauliche Kost verwandelt in bunte Unterhaltung.

Bislang wurde und wird die Ausstellung gezeigt in Leipzig, Erfurt, Trier, Chemnitz, Weimar, Offenbach, Kirkel (Saarland), Heideruh (Nordheide). Weitere Ausstellungen sind gern gesehen!

3. Oktober 2018Berlin | 19:00 Uhr | SO36, Oranienstraße 190

Linker Populismus

In der Debatte um den dramatisch um sich greifenden rechten Populismus gerät fast in Vergessenheit, dass es auch alte und neue Formen eines linken Populismus gibt – derzeit am prominentesten bei Podemos und La France Insoumise. Der Frage, was dieser leisten kann, geht Chantal Mouffe in ihrem neuen Buch (»Für einen linken Populismus«, Suhrkamp) nach. Im Anschluss an die Luxemburg Lecture Diskussion mit Katja Kipping, Ko-Vorsitzende DIE LINKE. Moderation: Ingar Solty (RLS)

5. Oktober 2018bis 7. Oktober | Kassel | Universität, Moritzstr. 18

»Ein anderes Europa ist möglich«

Attac lädt gemeinsam mit dem Fachgebiet Globalisierung & Politik am FB Gesellschaftswissenschaften der Universität Kassel alle Interessierten zu einem Europakongress vom 5. bis zum 7. Oktober ein. Auch der VSA: Verlag und die Zeitschrift Sozialismus gehören zu den Unterstüzern des Kongresses! Das komplette Kongressprogramm gibt es hier.

8. Oktober 2018Hamburg | 19:00 Uhr | Uni, FB Sozialökonomie, Raum S07, Von-Melle-Park 9

Digitaler Kapitalismus

Mit Industrie 4.0, Digitalisierung und künstlicher Intelligenz wird eine technische Revolution bezeichnet, die Produktion und Zirkulation sowie die Privatsphäre der Bürger umwälzen soll. Die Automatisierungsmöglichkeiten scheinen immens. Um die Gemengelage von Modernisierungsjubel und Abstiegsängsten aufzulösen, sind die ökonomischen Formbestimmungen des digitalen Kapitalismus und die Konsequenzen für die Kapitalakkumulation zu bewerten. Vortrag von Stephan Krüger, Unternehmensberater für Belegschaften, Projektmitarbeiter im Institut für die Geschichte und Zukunft der Arbeit (IGZA) sowie Verfasser von bislang fünf Bänden »Zur Kritik der politischen Ökonomie und Kapitalismusanalyse«.

19. Oktober 2018bis 21.10. | Stuttgart | Gewerkschaftshaus, Willi-Bleicher-Str. 20

Fabrik Krankenhaus

Behandlungen und Dauer des Krankenhausaufenthaltes richten sich zunehmend danach, was sich gewinnbringend abrechnen lässt. Diese Form der Ökonomisierung der Daseinsvorsorge ist fatal, weil man nicht weiß, ob eine Behandlung aus rein medizinischen Gründen oder finanziellen Aspekten angepriesen wird. Hinzu kommt radikales Sparen, vor allem am Personal der Kliniken. Folge: immer stärker verdichtete Arbeit, zunehmende Fehler und steigende Krankheitsquoten beim Personal. Wenn der Normalzustand bereits die Patient*innen gefährdet, braucht es Widerstand. Kollektive Handlungsfähigkeit haben bereits viele Beschäftigte aus Unikliniken bewiesen. Mit einer neuen Streikform, die vor allem die Bettenkapazität bestreikt und nicht die Pflegetätigkeit an den Patient*innen. Die Forderung: eine garantierte Mindestbesetzung auf den Stationen. Eine Verbesserung der Patientenversorgung ist das Ziel des Kongresses »Krankenhaus statt Fabrik« – gegen die Ökonomisierung der Gesundheitsversorgung. Informationen: krankenhaus-statt-fabrik.de

26. Oktober 2018Hamburg | 19.00 Uhr | Werkstatt 3, Nernstweg 32-34

Neben uns die Sintflut

Wie kann die imperiale Lebensweise gebrochen und das Recht auf ein menschenwürdiges, ein gutes Leben für alle eingelöst werden? Vortrag in der RLS-Reihe »Imperiale Lebensweise« mit Stephan Lessenich.

26. Oktober 2018bis 28.10. | Berlin | Rosa-Luxemburg-Stiftung, Franz-Mehring-Platz 1

Weltmarkt und Krise

11. Marx-Herbstschule zum Zusammenhang von Weltmarktentwicklung und Krise als »gewaltsame Geltendmachung der Einheit von Phasen des Produktionsprozesses, die sich gegeneinander verselbständigt haben« (Marx, Theorien über den Mehrwert). Lesegruppen zu tagespolitischen Artikeln von Marx zu den Krisen seiner Zeit, Texte um das revolutio­näre Jahr 1848, in denen Marx sich mit den weltweiten Umbrüchen auseinandersetzt, und Passagen aus den drei Bänden des »Kapital«, begleitet und ergänzt durch Vorträge. Unter anderem gibt es am Freitagabend eine Einführung in Marx’ Begriff von Krise und Weltmarkt, am Samstagabend spricht Heide Gerstenberger über Marx im Zusammenhang mit Bretton Woods. Und am Sonntagvormittag diskutieren Michael Heinrich und Klaus-Dieter Block Marx’ Überlegungen zum Weltmarkt. Teilnahmegebühr 15,00 €. Infos: marxherbstschule.net; Anmeldung: mail@top-berlin.net

26. Oktober 2018und 27.10. | Braunschweig | 17:00 Uhr | Gewerkschaftshaus, Wilhelmstr. 5

Kurze Sommer der Gegenmacht

Bewegungen gegen die »konzentrierte gesellschaftliche Macht« des Kapitals entstehen vor allem, wenn sich eingeschliffene Pfade kapitalistischer Entwicklung in Sackgassen befinden. Gramsci interpretierte die 1930er Jahre in diesem Sinn als eine Phase, in der der herrschende Block angesichts der fordistischen Umwälzungen »nicht mehr führend, sondern einzig herrschend« ist, Inhaber »der reinen Zwangsgewalt«. Auch heute verteidigt ein neoliberaler Machtblock seine Privilegien. Dagegen kämpfen Bewegungen: in der Gesellschaft gegen fortschreitende Liberalisierung; in der Politik gegen etablierte Volksparteien; in den Betrieben gegen Wettbewerbspakte. Als Gegenbewegungen fungieren jedoch nicht nur linke Oppositionsgruppen, sondern verstärkt auch rechtspopulistische Strömungen. Die 12. Braunschweiger Gramsci-Tage thematisieren Formen, Bedingungen und Widersprüche von Gegenmacht der subalternen Klassen. Mit Klaus Dörre, Richard Detje u.a.; Kulturprogramm von Hans-W. Fechtel und Arndt Gutzeit mit Gedichten und Liedern von Erich Mühsam.

27. Oktober 2018Erfurt | 14:00 Uhr | Haus Dacheröden, Anger 37/38

100 Jahre Acht-Stunden-Tag

Im November 1918 beschloss der Rat der Volksbeauftragten die den 8-Stunden-Tag einführende Anordnung über die Regelung der Arbeitszeit gewerblicher Arbeiter. Vorher und seither ist der 8-Stunden-Tag umkämpft, seit einiger Zeit wieder massiven Angriffen des Arbeitgeberlagers ausgesetzt. Die Bilanz soll auf der Tagung damit verbunden werden, die nächste Etappe in Richtung 6-Stunden-Tag voranzubringen. Festvortrag von Ingrid Kurz-Scherf, Grußwort des Ministerpräsidenten Bodo Ramelow, Roundtable zu den Themen Stress/Gesundheit, Geschlechtergerechtigkeit, Ökologie/Postwachstum, Globalisierung. Gesprächsleitung: Tom Strohschneider.

16. November 20184.10. bis 16.11. | Region Hannover

Alle Macht den Räten!

Vor 100 Jahren beendete die Streikbewegung revolutionärer Soldaten und Arbeiter*innen das Massensterben im Ersten Weltkrieg. Zwar musste der Kaiser am 9. November 1918 abtreten, doch die Generäle blieben und schlossen ein Bündnis mit dem rechten Flügel der Sozialdemokratie. So konnte die kaum begonnene Revolution im Laufe des Jahres 1919 von rechts-monarchistischen Freikorpstruppen blutig niedergeschlagen werden. Veranstaltungsreihe zum 100. Jahrestag der Novemberrevolution, Träger: AK Regionalgeschichte und Bildungswerk ver.di in Kooperation mit HVHS Springe, FES-Niedersachsen, IG Metall Hannover, ver.di Region Hannover, DGB Hannover, RLS-Niedersachsen. Zu den Themen, Terminen und Orten siehe: www.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/FRWWX/alle-macht-den-raeten-die-novemberrevolution-und-ihre-folgen/

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