26. September 2019 Hamburg | 19:00 Uhr | Tschaikowsky-Saal, Tschaikowskyplatz 2

Die Shoah in Griechenland

Während der Besetzung Griechenlands von 1941–1944 löschten die Deutschen fast 90% der jüdischen Bevölkerung des Landes aus. Bis heute verwehrt die Bundesregierung der Mehrheit der griechisch-jüdischen wie auch der übrigen griechischen Opfer eine Entschädigung und verweigert sogar Rückzahlung des erpressten Lösegelds für jüdische Zwangsarbeiter in Saloniki. Anlässlich des 75. Jahrestages der Befreiung Griechenlands spricht die griechische Historikerin Rena Molho über die Shoah in Griechenland sowie über die Situation der überlebenden Juden nach der Befreiung. Die Rechtsanwältin Gabriele Heinecke berichtet über die Verweigerung der Bundesregierung einer angemessenen Entschädigung.

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