Aktuelle Termine

Hier informieren wir über politische Veranstaltungen und interessante andere Termine.
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Neuer Lesekreis zu Marx »Das Kapital« zweiter Band

Ein wenig Anstrengung, viele Erkenntnisse: Das Kapital von Karl Marx steht auf vielen Leselisten. Doch die private Aneignung ist  alles andere als einfach. Als Leser_in sollte ein wenig Geduld und Ausdauer mitgebracht werden, um die Argumentation verstehen zu können. Doch es gibt gute Gründe, sich mit der »Kritik der politischen Ökonomie« auseinander zu setzen. Der vielleicht wichtigste Grund, warum die Lektüre noch immer lohnt, ist, dass sich an den Grundzügen des Kapitalismus seit der Veröffentlichung des Kapitals nur wenig geändert hat. Bis heute geht es in unserer Gesellschaft weniger darum, Bedürfnisse zu befriedigen als vielmehr Geld zu vermehren. Immer noch wird versucht, die Armen ärmer zu machen und die Reichen reicher. Wie und warum das geschieht, darüber kann der/die Leser/in bei Marx sehr viel erfahren. Und dieses Wissen ist eine gute Grundlage für das Verständnis und  Kritik der kapitalistischen Produktionsweise.

Die kleine Lesegruppe der RLS Hamburg gibt es seit einigen Jahren. Jetzt gehen wir die Lektüre des Zweiten Bandes des »Kapitals« an. Wer also die Marx‘sche Argumentation vom Zirkulationsprozess des Kapitals schon immer mal studieren wollte, ist willkommen. Wir treffen uns alle 14 Tage und tauschen unsere Sichtweisen, Interpretationen und Leseerfahrungen aus. Weitere Teilnehmende könnten sich unserer Gruppe anschließen. Für den Kurs sind keine Vorkenntnisse nötig und jede Frage ist erlaubt.

Der Einführungskurs startet am 2. April und läuft mit Ausnahme der Sommerferien bis zum Ende des Jahres. Geleitet wird er von Dr. Joachim Bischoff, Ökonom und Autor zahlreicher Abhandlungen zu Marx. Eine Anmeldung unter anmeldung@rls-hamburg.de ist erforderlich. Eine Teilnahme ohne vorherige bestätigte Anmeldung ist leider nicht möglich. Der Teilnahmebeitrag beträgt 15 Euro pro Halbjahr.

»Das Kapital« wird bunt!

 

Anlässlich von Marx’ 200. Geburtstag erschien im VSA: Verlag Jari Banas’ Kultcomic nun kunterbunt in Farbe! 150 Jahre nach dem Erscheinen des Original und anlässlich des 200. Geburtstag von »Charly« hat er seine Einführung auf den neuesten Stand gebracht und komplett coloriert: »Das Kapital« in Farbe. Das gibts sonst nirgends! Zusätzlich bietet der VSA: Verlag 15 DIN A1-Plakate mit Motiven aus dieser Ausgabe zum Selbstkostenpreis von 100 Euro als Ausstellung an: schwer verdauliche Kost verwandelt in bunte Unterhaltung.

Bislang wurde und wird die Ausstellung gezeigt in Leipzig, Erfurt, Trier, Chemnitz, Weimar, Offenbach, Kirkel (Saarland), Heideruh (Nordheide). Weitere Ausstellungen sind gern gesehen!

25. März 2019Kiel | 19:00 Uhr | Legienhof, Legienstr. 22-24

Bernd Riexinger: Neue Klassenpolitik

Der Ko-Vorsitzende der Partei DIE LINKE stellt sein Buch Neue Klassenpolitik vor und diskutiert darüber mit Lorenz Gösta Beutin, dem Landessprecher der LINKEN Schleswig-Holstein, und Marianne Kolter, der Landessprecherin und Kandidatin für die Europawahl. Bernd Riexinger plädiert für eine Solidarität der Vielen statt der Herrschaft der Wenigen – einschließlich einer Neudefinition von Solidarität.

27. März 2019Berlin | 18:00 Uhr | Rosa-Luxemburg-Stiftung, Franz-Mehring-Platz 1

»68« und das Ringen um menschenwürdige Arbeit

Ulrike Hempel und Uwe Michel sprechen mit dem Arbeitswissenschaftler Wolfgang Hien (* 1949) sowie dem Historiker Peter Birke (* 1965) über die Lehrlingsbewegung und politische Betriebsarbeit seit Mitte der 1960er Jahre, über Gesundheit als politische Kategorie und über 50 Jahre gewerkschaftliche, politische und wissenschaftliche Aktivitäten. Ihr Buch »Gegen die Zerstörung von Herz und Hirn. ›68‹ und das Ringen um menschenwürdige Arbeit« ist 2018 im VSA: Verlag erschienen.

27. März 2019Mannheim | 19:00 Uhr | Ewwe longt's, Kobellstr. 20

Bernd Riexinger: Neue Klassenpolitik (Kopie 1)

Der Ko-Vorsitzende der Partei DIE LINKE stellt sein Buch Neue Klassenpolitik vor und zur Diskussion. Bernd Riexinger plädiert für eine Solidarität der Vielen statt der Herrschaft der Wenigen – einschließlich einer Neudefinition von Solidarität. Gastgeber: SDS.Die Linke-Uni Mannheim und Ewwe longt's - Linkes Zentrum Mannheim.

28. März 2019Böblingen | 19.00 Uhr | Arbeiterzentrum, Sindelfinger Str. 14

Bernd Riexinger: Neue Klassenpolitik (Kopie 3)

Der Ko-Vorsitzende der Partei DIE LINKE stellt sein Buch Neue Klassenpolitik vor und zur Diskussion. Bernd Riexinger plädiert für eine Solidarität der Vielen statt der Herrschaft der Wenigen – einschließlich einer Neudefinition von Solidarität. Eine Veranstaltung des Haslacher Gesprächskreis, dessen Mitglieder Harald Sichler und Bernd Elsässer den Abend moderieren werden, mit Unterstützung von DIE LINKE Kreisverband Böblingen und vom ver.di Ortsverein Böblingen/Sindelfingen.

29. März 2019bis 31.3. | Werftpfuhl | 13:30 Uhr | Jugendbildungsstätte »Kurt Löwenstein«, Freienwalder Chaussee 8-10

Gender. Class. Crisis

Die Diskussion um linke Alternativen zur Rechts­entwicklung hängt oft im falschen Gegensatz von »Klassenfrage« und »Identitätspolitik« fest. Dabei gerät schnell aus dem Blick, dass Widerstand häufig von (queer-)feministischen und antirassistischen Bewegungen ausgeht. Bewegungen wie Women’s marches, Frauen*streiks, #MeToo, Ni Una Menos, Black lives matter richten sich gegen Gewaltverhältnisse und haben eine heterogene soziale Basis. So vielfältig die Bewegungen sind, so vielfältig scheinen auch ihre inhaltlichen Verortungen und politischen Suchprozesse. Sie sind Thema der Frühlingsakademie des Bundes demokratischer Wissenschaftler*innen (BdWi) in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Infos und Anmeldung bei bdwi@bdwi.de oder www.bdwi.de.

30. März 2019und 31.3. | Frankfurt a.M. | 12:00 Uhr | Gewerkschaftshaus, Wilhelm-Leuschner-Str. 69-77

Kein Frieden mit der NATO

70 Jahre NATO – im April 2019 soll offiziell gefeiert werden. Zwar hat die NATO mit dem Zusammenbruch des Warschauer Paktes ihre Geschäftsgrundlage verloren. Sie hat sich 1991 jedoch nicht aufgelöst, sondern das Bündnis bis an die Grenzen Russlands ausgedehnt. Zugleich erheben die USA Forderungen, massiv aufzurüsten, im Widerspruch zur »Schuldenbremse«, die wichtige Investitionen in die Infrastruktur – in Bildung, Gesundheit, Verkehr und Armutsbekämpfung – oder ökologisch zwingend notwendige grüne Technologien und Energieträger verhindert. Was sind die Alternativen? Darüber diskutieren u.a. Johan Galtung (Norwegen), Ingar Solty (RLS), Frank Deppe (Marburg), Otto Holman (Universiteit van Amsterdam), Janine Wissler (DIE LINKE), Claudia Haydt (Informationsstelle Militarisierung), Norman Paech (Hamburg), Jan van Aken (DIE LINKE).

2. April 2019Henningsdorf | 19:00 Uhr | Club der Volkssolidarität, Berliner Str. 24

Bernd Riexinger: Neue Klassenpolitik (Kopie 2)

Der Ko-Vorsitzende der Partei DIE LINKE stellt sein Buch Neue Klassenpolitik vor und zur Diskussion. Bernd Riexinger plädiert für eine Solidarität der Vielen statt der Herrschaft der Wenigen – einschließlich einer Neudefinition von Solidarität.

3. April 2019Hannover | 16:00 Uhr | Intercity-Hotel, Rosenstr. 1

GESELLSCHAFT MACHT WIRTSCHAFT. Auf dem Weg zur Wirtschaftsdemokratie

Die Produktion von gesellschaftlichem Reichtum erfolgt im gemeinsamen Wirtschaftsprozess einer Gesellschaft. Unter kapitalistischen Verhältnissen allerdings ohne große Mitbestimmungsmöglichkeiten der (abhängig) Beschäftigten. Eine demokratisch verfasste Wirtschaft, in der die Frage nach dem WAS wird WIE und WO produziert, wäre ein gemeinschaftlicher Aushandlungsprozess. Es könnte ein Schritt in Richtung wirklicher Demokratie und gesellschaftlichem Wohlstand sein. Erst dann kann davon die Rede sein, dass die GESELLSCHAFT die WIRTSCHAFT MACHT.

Darüber referieren und diskutieren Hartmut Meine (ehemaliger Bezirksleiter der IG Metall), Gerhard Schick (Vorstand Bürgerbewegung Finanzwende), Franziska Wiethold (ehemaliges Vorstandsmitglied von ver.di) sowie Helga Schwitzer (ehemaliges geschäftsführendes Vorstandsmitglied der IG Metall) auf einer gemeinsamen Veranstaltung von Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt im Haus kirchlicher Dienste der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers, der Kooperationsstelle Hochschule & Gewerkschaften Hannover-Hildesheim, des Landesbüros Niedersachsen der Friedrich-Ebert-Stiftung, des bildungswerks ver.di, dem ver.di Bezirk Hannover-Heide-Weser, der IG Metall Hannover und dem Sozialverband Deutschland Landesverband Niedersachsen e.V. (Info-Flyer hier) .Anmeldung bitte bis zum 26. März 2019 an die Friedrich-Ebert-Stiftung, Landesbüro Niedersachsen, Theaterstraße 3, 30159 Hannover, E-Mail: niedersachsen@fes.de

Quelle: https://www.sozialismus.de/veranstaltungen_termine/