Aktuelle Termine

Hier informieren wir über politische Veranstaltungen und interessante andere Termine.
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»Das Kapital« wird bunt!

Anlässlich von Marx’ 200. Geburtstag erschien im VSA: Verlag Jari Banas’ Kultcomic nun kunterbunt in Farbe! 150 Jahre nach dem Erscheinen des Original und anlässlich des 200. Geburtstag von »Charly« hat er seine Einführung auf den neuesten Stand gebracht und komplett coloriert: »Das Kapital« in Farbe. Das gibts sonst nirgends! Zusätzlich bietet der VSA: Verlag 15 DIN A1-Plakate mit Motiven aus dieser Ausgabe zum Selbstkostenpreis von 100 Euro als Ausstellung an: schwer verdauliche Kost verwandelt in bunte Unterhaltung.
Bislang wird die Ausstellung gezeigt
– vom 15.3. bis 5.5. im Liebknecht-Haus der LINKEN in Leipzig
– 27.4. bis 15.6. in der Volkshochschule, Moritzstraße 20 in Chemnitz
– ab Anfang April in Trier
– ab Anfang April in Weimar
– vom 25. bis 29.6. im Bildungszentrum Kirkel im Saarland
– vom 2.7. bis 2.9. in der Antifaschistischen Erholungs- und Begegnungsstätte Heideruh in der Nordheide

22. Mai 2018Hamburg | 19:00 Uhr | Veranstaltungsort folgt

Ingo Schmidt: Marx’ Hauptwerk – immer noch ein Kompass für die Linke?

»Kapital«-Rezeption und sozialistische Strategie von 1867 bis heute: »Das Kapital« ist von Karl Marx als wissenschaftliches Werk mit politischer Absicht geschrieben worden. Ingo Schmidt gibt einen Überblick über verschiedene Lesarten des »Kapital« und damit verbundene sozialistische Strategien: von den Zeiten der Zweiten Internationale bis zu den neuen »Kapital«-Lektüren, die im Zuge des Aufschwungs linker Bewegungen in den 1960er Jahren entstanden sind. Und er diskutiert, was eine als politisches Projekt verstandene Lektüre des »Kapital« heute bedeuten kann – hierzulande und über den deutschen Tellerrand hinaus. Ingo Schmidt, Ökonom und Aktivist, leitet das interdisziplinäre Labour Studies Program (Programm zum Studium der Arbeit und Arbeiterbewegung) der Athabasca University in Kanada. Er ist Herausgeber von Das Kapital@150. Russische Revolution@100. ›Das Kapital‹ und die Revolutionen gegen ›Das Kapital‹.

26. Mai 2018Frankfurt a.M. | 11:00 Uhr | Saalbau Gallus, Frankenallee 111

»Alle Verhältnisse umzuwerfen …«

Marx’ Einsichten – eine wichtige Voraussetzung praktischer Kritik auch für Christen? Gerechtigkeitstraditionen in der Bibel und der Linken, Analogien zwischen Fetischbegriff und biblischer Götzenkritik? Darüber diskutieren Janine Wissler (LINKE MdL), Bruno Kern, Frank Deppe (Marburg) und Kuno Füssel (Remagen), Moderation: Martin Herndlhofer und Franz Segbers, Mitherausgeber des Buches »Alle Verhältnisse umzuwerfen ... und die Mächtigen vom Thron zu stürzen.«

28. Mai 2018Halle/Saale | 14:30 Uhr | Bürgerhaus »alternativE«, Gustav-Bachmann-Str. 33

Marx und Luxemburg

Eine der glänzendsten Schüler*­innen von Marx war Rosa Luxemburg (1871-1919), die sich theoretisch und praktisch in den proletarischen Kämpfen ihrer Zeit engagierte. Aber sie ist ihm auch untreu geworden, denn in ihren politischen Auffassungen ließ sie sich von Ideen von Ferdinand Lassalle (1825-1864) leiten. Einig war sie sich mit Marx im Blick auf den Sozialismus als einer freiheitlichen Gesellschaft. Referent: Holger Politt, Rosa-Luxemburg-Stiftung.

2. Juni 2018Stuttgart | 10:00 Uhr | Clara Zetkin Haus, Gorch-Fock-Str. 26

In Erinnerung: Theodor Bergmann

Anlässlich des 1. Todestags von Theodor Bergmann treffen sich Freunde und Bekannte zu einer Würdigung seines politischen und wissenschaftlichen Wirkens. Vorgesehen sind folgenden Bei- bzw. Vorträge:

  • 10.00 Uhr – Albrecht Kotitschke/Helmut Arnold: Begrüßung
  • 10:15 Uhr – Mario Kessler: Gegen den Strom. Ein Leben im Jahrhundert der Katastrophen
  • 11:15 Uhr – Annette Vogt: Wissenschaftler als Widerständler gegen das NS-Regime
  • 12:15 Uhr – Joachim Herb: Agrarwissenschaftler und kritischer Marxist
  • 13:45 Uhr – Anja Waller: Hohenheimer Agrarwissenschaftler im NS und nach 1945
  • 14:30 Uhr – Udi Adiv: Bergmann's View of Zionism and Israel: A Broken Dream
  • 15:45 Uhr – John-Peter Neelsen: Herausforderung China
  • 16:45 Uhr – Theodor Bergmann bei Gewerkschaftern (Film von Klaus Lukossek)
  • 17:30 Uhr – Schlussrunde und Ausblick

Am Sonntag, 3. Juni, ist vormittags um 11:00 Uhr ein Besuch am Grab vorgesehen.

6. Juni 2018Lübeck | 19:00 Uhr | Theater Combinale, Huxstr. 115

Populismus für Anfänger

Im Rahmen der dreiteiligen Veranstaltunsreihe »Wie stabil ist die Demokratie? Soziale, ökonomische, politische und kulturelle Ursachen einer erstarkten Rechten in Deutschland«, die DGB-Region Schleswig-Holstein Südost, Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt/Lübeck, ver.di Landesbezirk Nord, IG Metall Lübeck-Wismar und das Theater Combinale gemeinsam durchführen, referieren und diskutieren Alexander Häusler (Politikwissenschaftler am Forena-Institut, FH Düsseldorf, letzte Buchveröffentlichung: Völkisch-autoritärer Populismus) und Nina Horaczek (Journalistin und Publizistin, Chefreporterin der Wiener Stadtzeitung Falter) über Erscheinungsformen und Erklärungsansätze des Rechtspopulismus. Begrüßung: Juliane Hoffmann (Geschaftsführerin der DGB-Region Schleswig-Holstein Südost), Moderation: Ralf Ptak (KDA).

30. Juni 2018Berlin | 12:00 Uhr | »Haus der Demokratie und Menschenrechte«, Greifswalder Str. 4

1968–2018: Der Prager Frühling

Offene Geschichts-Werkstatt des (im Aufbau befindliche) »Geschichts-Kollegs« der Kurt und Herma Römer Stiftung zu Erinnerungen, Erkenntnissen, Kontroversen: »Ohne Demokratie, ohne Freiheit ging und geht nichts«. Es soll der Blick auf die politische Reformbewegung der 1960er-Jahre in der damaligen Tschechoslowakei gerichtet werden, die ein Teil des globalen 1968 war und antiautoritäre und radikaldemokratische gesellschaftliche Strömungen in Ost und West inspiriert hat. Was ist davon übriggeblieben?

  • 12:00 Uhr: Begrüßung | Eröffnung mit einer Erinnerung an Herma Römer, ihren Mann Kurt und deren Verbindung zur Tschechoslowakei und zu den Menschen des Prager Frühlings (Aline Zieher, Hamburg)
  • 12:30 Uhr: 1960er-Vergegenwärtigung | Offene Fragen und offene Rechnungen: Prag 1968 für die Linke in Ost und West (Andreas Bachmann, Hamburg, Mitglied der Redaktion »express« und Christoph Speier, Vorstand der Kurt und Herma Römer Stiftung)
  • 13:00 Uhr: »Demokratischer Sozialismus und Sozialistische Demokratie« – Prag 1968 (Bernd Gehrke, Ökonom, Berlin, vormals Vereinigte Linke, Robert-Havemann-Kreis, Bündnis kritischer GewerkschafterInnen Ost/West, Mitherausgeber des Buches 1968 und die Arbeiter)
  • 15:15 Uhr: Die Impulse des Prager Frühlings für den Eurokommunismus (Dr. Francesco di Palma, Historiker, FU Berlin)
  • 17:00 Uhr: 25. August 1968 – Ein ungehörter Ruf nach Solidarität. Widerstand und Schicksal der ehemaligen tschechoslowakischen Häftlinge des KZ Ravensbrück als Beispiel zu Beginn der sogenannten Normalisierung der ČSSR (Pavla Plachá, Historikerin, Doktorandin an der Universität in Hradec Králové, Mitarbeiterin des Instituts für das Studium totalitärer Regime, Mitbegründerin des Geschichtsbüros Prag)
  • 18:30 Uhr: Resümee und Ausblick

Die Teilnahme ist kosten- und gebührenfrei.

Quelle: https://www.sozialismus.de/veranstaltungen_termine/