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Das aktuelle Heft
Heft Nr. 5 | Mai 2026 | 53. Jahrgang | Heft Nr. 516
Inhalt
Neue Weltordnung und illiberale Demokratien
Joachim Bischoff
Ende der amerikanischen Weltordnung
Joachim Bischoff/Friedrich Steinfeld:
Der Angriffskrieg gegen Iran und die Folgen im US-Interregnum
Und die Rolle der israelischen Rechtsregierung im Nahen Osten
Heinz Bierbaum
Kapitalistische Krise und die Entwicklung nach rechts
Klaus Dörre
Die AfD – keine Arbeiterpartei
Jörg Köhlinger
Strategie einer Solidarischen Offensive
Gewerkschaftspolitik in Zeiten des Wandels
Sozialstaats-Debatte
Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik
Für einen starken Sozialstaat in unsicheren Zeiten
Aus dem Memorandum 2026
Chinas Chancen und Problemlagen
Michael Brie
Chinas 15. Fünfjahrplan
Existenzielle Herausforderung für Deutschland und die EU
Wolfgang Müller
Wie geht China mit der sozialen Ungleichheit um?
Armut in Dörfern, Siegeszug der Plattform-Jobs, immer mehr Superreiche
Europäische Linksparteien
Harald Möller-Santner
Migrationspolitik in Spanien und was die SPD von der PSOE lernen könnte
Bernhard Sander
Nichts wird sich ändern, wenn die Linken sich nicht ändern
Die politische Situation in Frankreich
Aus der Geschichte lernen
Claus-Jürgen Göpfert
Als 1933 die Bücher brannten
Eine exemplarische Erinnerung an Ernst Erich Noth
Sozialismus.de Debatte
Kalle Kunkel
Das Problem der GKV sind die Einnahmen und die Klassengesellschaft
Gertrud Rettenmaier
Noch einmal zu Sven Beckert
Ergänzung zur Buchbesprechung von Joachim Bischoff in Heft 3/2026
Veranstaltungen | Film
Veranstaltungshinweise
Klaus Schneider
»The History of Sound« (Filmkritik)
Leseproben
Klaus Dörre
Die AfD – keine Arbeiterpartei
»Die AfD wird von überdurchschnittlich vielen Arbeitern gewählt, eine Arbeiterpartei ist sie nicht!« Diese These, die ich während eines Kurzauftritts in der Tagesschau formuliert habe,[1] sorgt im Netz für Wirbel. »Eine Arbeiterpartei ist, wer von den meisten Arbeitern gewählt wird«, lautet die knappe Gegenthese einer Followerin, die sich in einem AfD-nahen Online-Forum zu Wort meldet. Mehr...
Joachim Bischoff
Ende der amerikanischen Weltordnung
Adam Tooze warnte in einem Artikel im Jahr 2019 vor der These: »Wer beim heutigen Stand, nach gut zwei Jahren der Trump-Präsidentschaft, von einem Ende der amerikanischen Weltordnung spricht, übertreibt gewaltig. Die beiden Säulen, auf denen die globale Vormachtstellung der Vereinigten Staaten ruht – die militärische und die finanzielle –, tragen immer noch und wanken nicht.«[1] Mehr...
Jörg Köhlinger: Gewerkschaftspolitik in Zeiten des Wandels
Strategie einer Solidarischen Offensive
Die Lage ist dramatisch
Die wirtschaftliche Ausgangslage ist ausgesprochen schwierig. Der Arbeitsplatzabbau ist dramatisch, der europäische, insbesondere der deutsche Industriestandort, ist in Schieflage geraten. Mehr...
Wolfgang Müller: Armut in Dörfern, Siegeszug der Plattform-Jobs, immer mehr Superreiche
Wie geht China mit der sozialen Ungleichheit um?
Ist China noch ein Entwicklungsland? Wer die glitzernden Metropolen des Landes besucht oder die hochmodernen Werke für Elektrofahrzeuge oder humanoide Roboter besichtigt, wird sich an den Kopf fassen bei solchen Verlautbarungen aus der chinesischen Politik. Wer dagegen die Armut der chinesischen Dörfer im Nordwesten oder Südwesten des Landes erlebt, wird das bestätigen können. Mehr...


