Ulrich Bochum/Jeffrey Butler/Klaus Kohlmeyer/Stephanie Odenwald
Berlin: l(i)ebenswert, innovativ, rebellisch
Die wachsende Stadt muss für alle bezahlbar gemacht werden
224 Seiten | € 14.00
ISBN 978-3-96488-271-4

Freerk Huisken
Schule, die 5. Gewalt
Die Zurichtung des Nachwuchses für Staat und Kapital
152 Seiten | € 14.00
ISBN 978-3-96488-269-1

Paul Singer
Eine militante Utopie
Den Sozialismus neu denken: Solidarische Ökonomie gegen den Neoliberalismus
Eingeleitet von Clarita Müller-Plantenberg, Vorwort von Michael Löwy
160 Seiten | € 16.80
ISBN 978-3-96488-267-7

Stephan Krüger
Mit Marx zum Verständnis des aktuellen Kapitalismus
Zu bisher ungelösten Fragen der Kritik der politischen Ökonomie
238 Seiten | € 24.80
ISBN 978-3-96488-268-4

Hans-Jürgen Urban (Hrsg.)
Gute Arbeit vor dem Aus?
Konflikte um Arbeitsstandards in der Transformation
Arbeitspolitik: Theorie, Praxis, Strategie, Ausgabe 2026
144 Seiten | € 12.00
ISBN 978-3-96488-277-6

Peter Müller
Strategische Betriebsräte
Ein Praxisbuch für erfolgreiche Interessenvertretung von Beschäftigten
Mit einem Vorwort von Christoph Meister (ver.di-Bundesvorstand)
176 Seiten | € 16.80
ISBN 978-3-96488-264-6

Manfred Weißbecker/Mario Keßler/Christoph Kopke
Aufrüstung, Krieg, Faschismus
Die Bedeutung der DDR-Faschismusforschung für heute
88 Seiten | € 12.00
ISBN 978-3-96488-261-5

7. Februar 2021 Redaktion Sozialismus.de

Wir trauern um Udo Achten (1943–2021)

Foto: Sonja Fischer (ver.di-Mittelfranken)

Am 6. Februar verstarb im Alter von 77 Jahren der Sozialist und Gewerkschafter Udo Achten, mit dem uns eine langjährige gemeinsame Zusammenarbeit verband.

Geboren 1943 in Düsseldorf fing er mit 14 Jahren als Hilfsarbeiter bei der Feldmühle an, lernte dann Papiermacher und wurde über den zweiten Bildungsweg Sozialarbeiter. Seit 1969 war er als Hauptamtlicher in der gewerkschaftlichen Bildungsarbeit tätig, zunächst an den IG Metall-Schulen Lohr am Main und Schliersee und anschließend von 1971 bis 1988 am Bildungszentrum Sprockhövel.

Nachdem er aus gesundheitlichen Gründen »in Rente gehen musste« verlegte er den Schwerpunkt seiner immer an den Interessen der Beschäftigten orientierten Arbeit aufs Schreiben, auf die Sammlung von Fotos und Dokumenten aus der Geschichte der Arbeiterbewegung und führte beides im Büchermachen zusammen. Es entstanden mehr als 40 Bücher, außerdem organisierte er Ausstellungen und Filme zu gewerkschaftlichen, pädagogischen und kulturellen Themen. Auch unserem Publikationsprojekt war er durch die Veröffentlichung von Büchern im VSA: Verlag (zu »Flächentarifvertrag & betriebsnahe Tarifpolitik« sowie dem gemeinsam mit Bernt Kamin-Seggewies verfassten Band »Kraftproben« zu den Kämpfen der Hamburger Hafenarbeiter) und Beiträgen in Sozialismus.de verbunden (zuletzt in Heft 10-2020 zu »Fritz Bauer – antifaschistischer Aufklärer und konsequenter Humanist«).

Udos Beitrag für die Entwicklung der Gewerkschaftsbewegung in der Bundesrepublik sowie seine Erinnerungsarbeit für die kritische Geschichte der Arbeiterbewegung insgesamt darzustellen, sollte in einer ausführlichen Würdigung erfolgen. Vorerst verweisen wir auf ein Gespräch mit dem Netzprojekt Schattenblick vom 8. Juni 2018, in dem er unter dem Titel »Richtige Literatur im Falschen – keine Partei und keine Versprechen ...« Auskunft über und Einblicke in seine Arbeiten gab, auf die wir nun verzichten müssen.

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