Ausstellungen & Termine

Noch immer gibt es nur wenige politische Veranstaltungen, diese sind nach Terminen sortiert weiter unten aufgeführt. Aber viele Ausstellungen wurden wieder geöffnet und haben ihre Laufzeiten verlängert. Berücksichtigt werden sollte, dass das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes Pflicht ist und ggf. die Vorabbuchung eines Zeitfensters für den Besuch im Internet sinnvoll bzw. erforderlich ist. Öffnungszeiten und Eintrittspreise bitte ebenfalls auf den angegebenen Internetseiten nachschauen.

Friedrich Engels – Ein Gespenst geht um in Europa
bis 20. September | Kunsthalle Barmen/Haus der ­Jugend, Geschwister-Scholl-Platz 4-6, 42275 Wuppertal | www.friedrich-engels-haus.de
Seine Geburtsstadt vermarktet ­Friedrich Engels’ 200. Geburtstag am 28. November 2020 unter dem Slogan »Denker, Macher, Wuppertaler«. Und sie hat ihm eine Ausstellung gewidmet, die von der FAZ (»legt den Kommunismus zu den Akten«) und der Süddeutschen (»Für Engels-Experten ... sicherlich ein Fest«) ganz unterschiedlich beurteilt werden – ein Grund mehr, sie selbst zu besuchen. Beide bemängeln allerdings die »spärlichen Erläuterungen« bzw. wünschen sich eine »stärkere Integration von [Engels]-Texten in die Ausstellung«. Die Lektüre von zwei im VSA: Verlag erschienenen Büchern hilft, diesen Mängeln zu entgehen: »›Die Natur ist die Probe auf die Dialektik‹ Friedrich Engels kennenlernen mit Elmar Altvater, Joachim Bischoff, Michael Brie, Georg Fülberth, Eike Kopf, Thomas Kuczynski und Marcel van der Linden« sowie Reiner Rhefus »Friedrich Engels im Wuppertal. Auf den Spuren des Denkers, Machers und Revolutionärs im ›deutschen Manchester‹«.

»Democracy will win«
voraussichtlich bis 4. Oktober | Literaturhaus München, Salvatorplatz 1,
80333 München | www.literaturhaus-muenchen.de
Die in Kooperation mit dem Thomas Mann House, Pacific Palisades, erarbeitete Ausstellung enthält eine partielle Modellrekonstruktion des 2016 von der Bundesregierung erworbenen und als Ort der »transatlantischen Verständigung« vorgesehenen, im Bauhausstil errichteten Wohnhauses, in dem Thomas Mann von 1941 bis 1952 lebte. Über die politische Wendung des Schriftstellers vom Nationalisten im deutschen Kaiserreich zum Fürsprecher der Demokratie in der Weimarer Republik und im Exil hin­aus soll der Bogen zu aktuellen Gefährdungen der Demokratie, insbesondere im Blick auf die USA, und die Möglichkeiten des Gegenwirkens gespannt werden. Sichtbar wird auch die Aktualität seiner Interventionen nach bald 80 Jahren: So hatte Thomas Mann 1941 gegenüber einer amerikanischen Zeitung erklärt: »Nicht ›America First‹, sondern ›Democracy First‹ und ›Human Dignity First‹ ist der Slogan, der Amerika tatsächlich auf den ersten Platz in der Welt führen wird.«

18. September 2020Hamburg | 16:30 Uhr | Ausgang Parkseite S-Bahn Ohlsdorf

»Kolafu« und Ohlsdorfer Friedhof

Fahrradexkursion mit Herbert Diercks, Mitautor des von Hans Matthaei herausgegebenen Buches: DenkMal Friedhof Ohlsdorf. 33 Stätten der Erinnerung und Mahnung (VSA: Verlag 2018), zum Areal der Strafanstalt Fuhlsbüttel und zur Gedenkstätte »Konzentrationslager und Strafanstalten Fuhlsbüttel 1933–1945« sowie zu umstrittenen Denkmälern aus der Nachkriegszeit auf dem Ohlsdorfer Friedhof. anmeldung@rls-hamburg.de

22. September 2020Zoom-Meeting | 19:30-21:30 Uhr

Marxistische Staatstheorie

Nicos Poulantzas (1936-1979) erkannte frühzeitig die Auflösungserscheinungen des fordistischen Produktions- und Vergesellschaftungsmodus im modernen Kapitalismus. Er beschäftigte sich in seinen Arbeiten anfänglich mit der Betrachtung von »Recht« und später intensiv mit der Analyse des Staates (siehe z.B. den Band Staatstheorie. Politischer Überbau, Ideologie, Autoritärer Etatismus, mit einer Einleitung von Alex Demirovi, Joachim Hirsch und Bob Jessop, VSA: Verlag). Der Politikwissenschaftler Alexander Gallas (Uni Kassel) wird  über die Klassen- und Staatstheo­rie und Poulantzas’ Idee vom demokratischen Sozialismus referieren. Anmeldung zum Zoom-Meeting unter https://hessen.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/2TCB6/nicos-poulantzas-wiederentdeckt

28. September 2020Berlin | 10:00 Uhr | hofkino.berlin – Freiluftkino im FMP1, Franz-Mehring-Platz 1

Friedrich Engels nach dem Tod von Marx

Engels bezeichnete seine Position zu Marx als die einer »zweiten Violine«. In Engels wird aber auch der »Architekt des Marxismus« gesehen. Dazu haben seine Altersbriefe beigetragen. Sie sind als Einordnung der historischen Lage und als eingreifendes Denken zu lesen, als Engels’ Versuch, in der sich konsolidierenden Sozialdemokratie die materialistische Geschichtsauffassung zu verteidigen. Einige der wichtigsten Briefpassagen werden vorgestellt und eingeordnet von Rolf Hecker.

30. September 2020Berlin-Neukölln | 19:00 Uhr | Oyoun, Wissmannstr. 32

Bernd Riexinger: System Change (Kopie 2)

Mit seiner neuen Flugschrift im VSA: Verlag System Change. Plädoyer für einen linken Green New Deal – Wie wir den Kampf für eine sozial- und klimagerechte Zukunft gewinnen können unterbreitet der Ko-Vorsitzende der Linkspartei, Bernd ­Riexinger, programmatische und strategische Vorschläge, wie ein Systemwechsel in Richtung eines linken Green New Deal aussehen kann, der zugleich den Interessen der Beschäftigten und ihrer Gewerkschaften an ordentlichen Löhnen, sozialer Sicherheit sowie guten Arbeitsbedingungen und einem radikalen Klimaschutz gerecht wird.

30. September 2020Magdeburg | 17:00 Uhr | Stadtbibliothek, ­Breiter Weg 109

Spurensuche: Rosa Luxemburg

Der Leiter des Warschauer Büros der Rosa-Luxemburg-Stiftung Holger Politt stellt das Buch vor, das er gemeinsam mit dem polnischen Journalisten Krysztof Pilawski im Frühjahr im VSA: Verlag herausgegeben hat (Rosa Luxemburg: Spurensuche. Dokumente und Zeugnisse einer jüdischen Familie). Darin werden bisher kaum beachtete Gesichtspunkte aus der Familiengeschichte von Rosa Luxemburg behandelt. Die Autoren haben sich auf Spurensuche begeben, um Fakten und Dokumente der Familie Luxemburg zwischen 1830 und 1945 zu recherchieren und so aus familiärer Perspektive auf den Lebensweg der wohl berühmtesten Frau in der europäischen Arbeiterbewegung zurückzuschauen.

1. Oktober 2020Hannover | 19:00 Uhr | Kulturhaus Kleefeld, Hölderlinstr. 1

Bernd Riexinger: System Change (Kopie 1)

Mit seiner neuen Flugschrift im VSA: Verlag System Change. Plädoyer für einen linken Green New Deal – Wie wir den Kampf für eine sozial- und klimagerechte Zukunft gewinnen können unterbreitet der Ko-Vorsitzende der Linkspartei, Bernd ­Riexinger, programmatische und strategische Vorschläge, wie ein Systemwechsel in Richtung eines linken Green New Deal aussehen kann, der zugleich den Interessen der Beschäftigten und ihrer Gewerkschaften an ordentlichen Löhnen, sozialer Sicherheit sowie guten Arbeitsbedingungen und einem radikalen Klimaschutz gerecht wird.

7. Oktober 2020Strausberg | 18:00 Uhr | SOWI, Artur Becker-Str. 14

Bernd Riexinger: System Change

Mit seiner neuen Flugschrift im VSA: Verlag System Change. Plädoyer für einen linken Green New Deal – Wie wir den Kampf für eine sozial- und klimagerechte Zukunft gewinnen können unterbreitet der Ko-Vorsitzende der Linkspartei, Bernd ­Riexinger, programmatische und strategische Vorschläge, wie ein Systemwechsel in Richtung eines linken Green New Deal aussehen kann, der zugleich den Interessen der Beschäftigten und ihrer Gewerkschaften an ordentlichen Löhnen, sozialer Sicherheit sowie guten Arbeitsbedingungen und einem radikalen Klimaschutz gerecht wird.

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