40 Jahre Kampf um die 35-Stunden-Woche
bis zum 9.8.2024 | Stuttgart | Gewerkschaftshaus, (Foyer vor dem großen Saal), Willi-Bleicher-Str. 20
Die Rosa-Luxemburg-Stiftung Baden-Württemberg erinnert mit dieser Ausstellung an den Arbeitskampf in der westdeutschen Druck-und Metall-und Elektroindustrie im Jahr 1984. Gezeigt werden Fotos aus dem Streikgeschehen der Fotograf*innen Christa Schnepf und Martin Storz. Zu sehen sind außerdem Original-Plakate, Flugblätter und sonstige Original-Dokumente.

In Rosas Schatten. Zur Geschichte einer jüdischen Familie aus Polen
8.7. bis 10.10.2024 | Frankfurt (Oder) | Volkshochschule, Gartenstr. 1
Eine Ausstellung der Rosa-Luxemburg-Stiftung, realisiert in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule und der Rosa-Luxemburg-Stiftung Brandenburg mit Unterstützung durch das Büros der RLS in Warschau, die von Holger Politt und Krzysztof Pilawski auf Grundlage ihres Buches »Rosa Luxemburg: Spurensuche« (erschienen im VSA: Verlag) konzipiert wurde. Sie ist kostenfrei zu den Öffnungszeiten der Volkshochschule (Mo–Do 10 bis 20 Uhr, während der Sommerferien vom 18.7.–31.8. von 10 bis 16 Uhr) zu besuchen. Am 10. September 2024 führt Holger Politt von 17 bis 19 Uhr durch die Ausstellung und stellt in einem Vortrag das erwähnte Buch vor.
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Die Utopie des Sozialismus
16.7.2024 | Hamburg | 19:00 Uhr, Fachbereich Sozialökonomie (Uni Hamburg), Raum S29, Von-Melle-Park 9
Klaus Dörre stellt die Thesen seines gleichnamigen Buches vor und zur Diskussion. Nachhaltig kann eine Gesellschaft nur sein, wenn sie den Zwang zu immer neuen Landnahmen bricht, der im kapitalistischen Besitz als Strukturprinzip angelegt ist, muss also sozialistisch sein. Um wieder Strahlkraft zu gewinnen, muss der Sozialismus jedoch von seinem dogmatisch erstarrten Anspruch abrücken und nochmals zu einer attraktiven Utopie werden. Der Sozialismus des 21. Jahrhunderts steht für die Suche nach einer Notbremse, die den mit Hochgeschwindigkeit auf einen Abgrund zurasenden Zug zum Halten bringt. Eine Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Stiftung Hamburg in Kooperation mit dem Fachschaftsrat Sozialökonomie der Universität Hamburg. Die Teilnahme ist kostenlos. Es ist keine Anmeldung notwendig.

Rechtsextremismus entgegentreten
3.8.2024 | bei Plankenfels (Fränkische Schweiz)
14:30 Uhr. Im Rahmen des »Klangtherapie Festival« führt VSA: Autor Thomas Bollwein zum Thema Rechtsextremismus ein: Was wird darunter verstanden? Was gibt es für Erkläungsansätze und worin liegen die Anknüpfungspunkte zu Verschwörungsmythen? Wie kann Mitbestimmung Rechtsextremismus entgegenwirken? Welche Rolle spielen Antirassismusarbeit und Recher­chearbeit? Ggf. müssen Karten für das Gesamtfestival erworben werden; mehr Infos unter www.klangtherapie-festival.de/info/.

Heine, Marx und der Kampf gegen den Antisemitismus
31.8.2024 | Hamburg | 17:00 Uhr | Treffpunkt: Poolstraße 11
Ein Rundgang mit Jürgen Bönig durch das ehemalige Judenviertel Hamburgs. Am Beginn des 19. Jahrhunderts kam ein Antisemitismus auf, der den ständischen Kampf gegen die kapitalistische Produktionsweise rassistisch und antireligiös wendete. Heinrich Heine und Karl Marx waren Opfer dieses neuen Hasses gegen Juden, den sie durch die Analyse der Probleme der Gesellschaft zu verstehen, zu denunzieren und zu bekämpfen suchten. Der Spaziergang beginnt in den Resten des Israelitischen Tempels von 1844 und führt zu den Orten, an denen der antikapitalistische Kampf gegen den Antisemitismus entstand. Besprochen wird auch das Nachdenken über gesellschaftliche Probleme in den Verlagen Hoffmann & Campe und Otto Meißner. Eine Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Stiftung Hamburg in Kooperation mit dem Verein TempelForum e.V. Eine Anmeldung ist erforderlich: anmeldung@rls-hamburg.de. Der Teilnahmebeitrag (5 Euro) wird vor Ort von den Angemeldeten eingesammelt.

»Ihr wärt zu mehr gut als zum blinden Welterobern«
7.9.2024 | Hamburg | 19:30 Uhr | Deserteursdenkmal zwischen Dammtorbahnhof und Stephansplatz
Im Rahmen des Ludwig-Baumann-Festes bringt die Autorin und Publizistin Sabine Kebir (Berlin) den Besucher*innen des Festes Bertolt Brechts »Kriegsfibel« in Bild & Ton näher. Das Ludwig-Baumann-Fest steht in der Tradition der antimilitaristischen Feste, die seit dem Jahr 2010 in Hamburgs Innenstadt stattfinden und dem Andenken von Wehrmachtsdeserteuren und »Kriegsverrätern« gewidmet sind. Alle Veranstaltungen gibt es unter www.ludwig-baumann-fest.de. Das einstündige Programm mit Sabine Kebir findet in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung Hamburg statt.

Zwischen den Zeiten – Wirtschafts- und Finanzpolitik in Transformationskrise(n)
14.9.2024 | Hannover | 9;30 bis 18:00 Uhr | ver.di-Höfe, Goseride 10
Wir leben in schwierigen Zeiten. War die 2022 gewählte Ampelkoalition noch mit dem Anspruch angetreten, die Herausforderungen der sozialökologischen Transformation beherzt in Angriff zu nehmen, haben sich die politischen und ökonomischen Rahmenbedingungen angesichts neuer geopolitischer Weichenstellungen, weltwirtschaftlicher Krisenprozesse und finanzwirtschaftlicher Restriktionen gravierend verändert. Die Transformation ist mittlerweile in Deutschland und Europa ins Stottern geraten. Das deutsche Wirtschaftsmodell verliert zudem an Dynamik und ein gemeinsames europäisches Wirtschaftsmodell, das auf die aktuellen Krisenprozesse angemessen reagieren könnte, ist nicht in Sicht. Welche ökonomischen und sozialen Perspektiven ergeben sich angesichts dieser Krisensituation, wie kann ein klimapolitisches Krisenmanagement gestaltet werden, welche innovationspolitischen Weichenstellungen müssen getroffen werden und wie können Auswege aus der Sackgasse der selbstgewählten Exportorientierung gefunden werden? Es geht um eine wirtschaftsund finanzpolitische Strategie, die mehr Nachhaltigkeit, Resilienz und Souveränität im nationalen, europäischen und globalen Maßstab ermöglicht.
Eine gemeinsame Veranstaltung von Forum für Politik und Kultur, FES Niedersachsen, DGB Niedersachsen, Arbeit und Leben Niedersachsen, ver.di bildungswerk, spw, Arbeitnehmerkammer Bremen, Fiscal Future und Keynes Gesellschaft Regionalgruppe Nord. Detailliertes Programm und Anmeldung über die Website der Friedrich-Ebert-Stiftung.

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