1. September: Antikriegstag 2025 Während in der DDR am 1. September der Tag des Friedens gefeiert wurde, wurde in der BRD alljährlich unter dem Motto »Nie wieder Krieg« der Antikriegstag begangen, initiiert durch den Deutschen Gewerkschaftsbund. Auch dieses Jahr wird in zahlreichen Städten wieder den Opfern aller Kriege gedacht, gegen Aufrüstung und Militarisierung demonstriert und ein friedenspolitisches Zeichen gesetzt. Mehr Infos unter www.friedenskooperative.de/ Hier eine Auswahl: Hamburg | 16:30 Uhr | Demonstration. Kriegsklotz, Kriegerdenkmal am Dammtordamm. 18:30 Uhr | ver.di-Veranstaltungen mit Peter Wahl. Besenbinderhof 62. Frankfurt a.M. | 17:00 Uhr | Kundgebung. Kriegsdenkmal in der Gallusanlage. München | 17:00 Uhr | Kundgebung. Stachus. Berlin | 17:00 Uhr | Demonstration. Nettelbeckplatz 17:30 Uhr | Kundgebung. Jelena-Santic-Friedenspark.
Der Krieg in der Ukraine aus polnischer Perspektive 3.9.2025 | Senftenberg | 17:00 Uhr | Bürgerhaus Wendische Kirche, Baderstr. 10 Holger Politt wird sein gerade im VSA: Verlag erschienenes Buch »Westwind in östlichem Gelände« vorstellen, in dem er kritische Einwürfe zur osteuropäischen Friedensfrage formuliert. So wendet er sich gegen die Position, dass es sich bei diesem Krieg um einen Stellvertreterkrieg des Westens handele, weil Russland bedrängt und umzingelt werde. Oder gegen die Sicht, dass es ein imperialistischer Krieg sei, den der Westen wie Russland gleichermaßen führten. Das Gespräch leitet Teresa Stein.
Wie wir wurden, was wir sind. Zur Geschichte der Linkspartei 4.9.2025 | Hamburg | 18:00 Uhr | Barmbek Basch, Wohldorfer Str. 30. Mit Sabine Ritter, Landessprecherin der Partei Die Linke und Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft.
Die deutsche Linke und der Nahostkonflikt 9.9.2025 | Online | 19:00 Uhr | Zoom. Dr. Katja Hermann und Gil Shohat sprechen über die Situation im Gazastreifen, die Pläne der israelischen Regierung, internationale Interventionen, die deutsche Debatte darüber, aber auch über die Rolle der Linken vor Ort. Anmeldung erbeten unter der Mailadresse rosaluxhe@icloud.com.
Spuren des Kolonialismus in Hamburg 10.9.2025 | Hamburg | 18:00 Uhr | Rathaus, Rathausmarkt 1. Seit dem 17. Jahrhundert verdient Hamburg an Europas kolonialer Expansion, während des Kaiserreichs wird die Stadt Deutschlands »Tor zur kolonialen Welt«. Der Historiker Martin Reiter beleuchtet Hamburgs Rolle im Kolonialismus und diskutiert, wie der Umgang mit der deutschen Kolonialgeschichte aktuell aussieht und wie er aussehen könnte. Der Teilnahmebeitrag beträgt 5 €.
Brennpunkt Amazonien 17.9.2025 | Berlin | 19:00 Uhr | taz Kantine, Friedrichstr. 21. Lateinamerikanische Journalist*innen aus dem Workshop Green Panter Amazonia berichten über die Klimakrise vor Ort. Wie verteidigen sich lokale Gemeinschaften und Indigene in Amazonien gegen Landräuber, Holzfäller und Goldgräber? Welche Rolle spielt die organisierte Kriminalität beim sich ausbreitendem Bergbau und der Entwaldung in der Amazonas-Region? Eintritt frei. Platzreservierung erforderlich. Die Veranstaltung wird zudem auf YouTube gestreamt.
Stadtrundgang: Prekäre Arbeit und Arbeitskämpfe in Jena 18.9.2025 | Jena | 17:00 Uhr | Campus Carl-Zeiss-Straße, Carl-Zeiss-Str. 3. Bei diesem Stadtrundgang soll die Realität prekärer Arbeit in verschiedenen Beschäftigungsverhältnissen in Jena thematisiert werden und mit Gewerkschafter*innen ins Gespräch kommen. Dabei wird einerseits auf die FSU und das UKJ als zwei der drei größten Arbeitgeber in Jena eingegangen werden, es soll aber auch über Beschäftigungsverhältnisse jenseits universitärer Kontexte gesprochen werden.
Klimawandel, Gesundheit und Umweltgerechtigkeit 24.9.2025 | Dresden | 19:00 Uhr | Wir AG, Martin-Luther-Str. 21. Marit Gronwald, Fachreferentin für Gesundheit und Klima bei der Landeshauptstadt Dresden, gibt einen Überblick über die gesundheitlichen Folgen des Klimawandels, insbesondere der damit einhergehenden Erwärmung, und führt in das Konzept der Umweltgerechtigkeit – also die ungleiche Verteilung von Umweltbelastungen – ein. Zudem zeigt sie auf, was das konkret für Dresden bedeutet und welche ungleichen Gesundheitsrisiken es in Dresden gibt. Mit anschließender Diskussion. Eintritt ist frei.
Im Kampf mit Elon Musk 25.9.2025 | Frankfurt a.M. | 19:00 Uhr | Club Voltaire, Kleine Hochstr. 5. Die Ärztin Heidemarie Schroeder über ihren Einsatz gegen die Gigafabrik in Grünheide: Als Nachbarin war sie unmittelbar vom Bau der riesigen Autoproduktion von Tesla in Brandenburg nahe Berlin betroffen. Sie engagiert sich seit Jahren in der Bürgerinitiative Grünheide. Im Gespräch mit Claus-Jürgen Göpfert berichtet sie von ihrem Kampf und erklärt, was Umweltverbände und Gewerkschaften vom Fall Tesla lernen können. Der Eintritt ist frei.
Jüdinnen und Juden innerhalb der internationalen Linken: Eine vergessene Allianz? Anlässlich des Erscheines des abschließenden fünften Bandes der von der Rosa-Luxemburg-Stiftung herausgegeben Schriftenreihe wird diese auf Veranstaltungen in mehren Städte vorgestellt.
1.9.2025 | Lutherstadt Eisleben | 18:00 Uhr | Synagoge Eisleben, Lutherstr. 25. Mit Florian Weis und Angelika Timm
16.9.2025 | München | 19:00 Uhr | Kurt-Eisner-Verein, Westendstr. 19. Mit Florian Weis, Nadia El Querghemmi und Riccardo Altieri
17.9.2025 | Passau | 19:00 Uhr | ZAKK, Firmianstr. 10. Mit Florian Weis, Nadia El Querghemmi und Riccardo Altieri
18.9.2025 | Würzburg | 19:00 Uhr | tba Würzburg. Mit Florian Weis, Nadia El Querghemmi und Riccardo Altieri
25.9.2025 | Hamburg | 18:30 Uhr | Institut für die Geschichte der deutschen Juden, Beim Schlump 83. Mit Gertrud Pickhan, Christopher Kopper, Hanno Plass und Florian Weis.Um Anmeldung wird gebeten: kontakt@igdj-hh.de. Die Veranstaltung findet hybrid statt.
Der Krieg, der Frieden und die Gewerkschaften 29.9.2025 | Frankfurt a.M. | 19:00 Uhr | Club Voltaire, Kleine Hochstraße 5. Kanzler Merz hat Mitte Juli erklärt, dass seine Regierung mit neuen Finanzmitteln alles daransetzen werde, die Bundeswehr zur stärksten konventionellen Armee der EU zu machen. Aus den Gewerkschaften gab es dazu wenig Widerspruch. Dabei waren Gewerkschaften einst eine starke Stütze der Friedensbewegung. Warum ist das heute nicht mehr so? Was könnte getan werden, um das zu ändern? Gibt es Ansätze in den Betrieben und Gewerkschaften, sich der Militarisierung der Gesellschaft und der aberwitzigen Aufrüstung entgegenzustellen? Darüber spechen und diskutieren die VSA: Autoren Claus-Jürgen Göpfert und Heinz Bierbaum. Der Eintritt ist frei.
Die Waffen Nieder – Nie wieder Krieg 3.10.2025 | Berlin | 13:00 Uhr | Bebelplatz. 3.10.2025 | Stuttgart | 13:00 Uhr | Königsplatz. Die Initiative »Nie wieder Krieg – die Waffen nieder!« ruft für den 3. Oktober gemeinsam mit Friedensorganisationen zu einer bundesweiten Demonstration an zwei Orten in Berlin und Stuttgart auf. Das diesjährige Motto ist »Stoppt den Völkermord in Gaza. Stoppt den Krieg in der Ukraine«. Mehr unter nie-wieder-krieg.org. |